Okt 15

„Eigentlich“ hatte ich mir vorgenommen nicht mehr jeden Tag zu bloggen, da ich schon diverse Messages mit „man, du schreibst aber viel“ bekommen habe.

Da heute aber mal wieder ein etwas ungewöhnlicher Tag war muss ich das für mein „Tagebuch“ festhalten. Ich bin heute morgen nicht zur Arbeit gefahren, sondern habe mein Pferd gesattelt um in Richtung New Brunswick zu reiten. Dort erwartete mich nämlich eins der hiesigen Social Security Offices. Diese muss man aufsuchen um an seine SSN (Social Security Number) zu gelangen. So gegen 10 stand ich da vor der Tür, und da wurde mir mal wieder klar warum ich Ämter einfach total zum kotzen finde!

Unabhängig von Deutschland, USA oder wahrscheinlich irgendwo sonst auf der Welt ist so ein Amt für mich der Inbegriff der Unwirtschaftlichkeit (sorry Michael 😉 ). Überall warten X Menschen X Stunden lang und können nix anderes tun als ihre Zeit zu verdödeln. Da helfen auch die feschen Wartemarken nix – außer ein ewiges hoffen auf den Aufruf der Nummer die man nach einigen Stunden schon total verknittert und verschwitzt in den Händen hält. Ich verstehe bis heute nicht warum offizielle Behörden die einzigen sind die nach solch einem Schema vorgehen – bei normalen Dienstleistern wie Ärzten, Autowerkstätten & Co erhält man doch auch seine Leistung mit weniger als 2 Stunden Wartezeit – einfach per Termin.

Tja, leider half alles nix – da ich nicht in 5min das gesamte amerikanische Behördensystem umkrempelt konnte musste ich wohl oder übel eine Marke ziehen. Das tat ich dann auch – da viel mir gleich die nächste ABM-Maßnahme ins Auge ;). Da saß ein netter Herr (in Uniform) in der Mitte des Raumes der einem sagte welche der drei Tasten man auf dem Touchscreen für seine Marke zu drücken hatte. Dieses musste er im Laufe des Tages ca. 100 mal tun, und die meisten verstanden es nicht, so dass er es nochmal wiederholen musste. Der Automat stand allerdings nur 30cm von ihm entfernt – also frage ich nicht warum er nicht gleich die Marken austeilte, das wäre auf jeden Fall schneller gewesen…zusätzlich verwunderte mich noch der Gegensatz:
Es gab zwar den Touchscreen für die Wartemarken, ich musste aber leider vergeblich nach einer Anzeigetafel für die „Numbers of Desire“ suchen. Ha, neeein, wir kommt man auch auf so ne Idee, der nette Uniform-Mann hakte nämlich jede aufgerufene Nummer per Hand auf einem Zettel ab und rief dann die nächste Nummer wieder auf. Schön war auch das ständige kommen und gehen in dem Raum – so musste er nämlich jedem der den Raum betrat wieder die aktuelle Nummer persönlich verraten – was für ein Zirkus!

Was mir auch schon häufiger in diesem Land aufgefallen ist, ist die Art hier mit Diskretion umzugehen. Das komplette Prozedere spielte sich in einem ca. 50qm großem Raum ab, da standen 30 Stühle, der gute Graf Zahl und 3 Schalter mit Sachbearbeiterinnen. Alles war recht laut, und von Diskretion, Mindestabstand & Co. konnte keine Rede sein. Komisch nur, dass die SSN wohl eines der wichtigsten Dokumente im Leben eines Amis ist, und trotzdem so „leichtsinnig“ mit den Infos umgegangen wird.
Das selbe Phänomen hatte ich auch schon in der Bank, wo mir die nette Bankmitarbeiterin ihr Keyboard über den Schalter gereicht hat um mein PW und persönliche Fragen+Antworten für mein Onlinebanking einzutippen. HALLO?! Wo gibts denn sowas? In Deutschland wäre sowas undenkbar gewesen dass eine andere Person die Daten mitlesen kann während man sein privates Passwort vergibt.

Tja, an dem Spruch „Andere Länder, andere Sitten“ scheint wohl was wahres dran zu sein 😉 . Gut, aber weiter im Text. Pünktlich um 10 hatte ich meine Nummer, dann musste ich ein fixes Formular ausfüllen (und das war sogar mal wirklich easy) – pünktlich um halb eins war ich (sichtlich genervt) an der Reihe. Auch hier gab es natürlich Komplikationen, hätte mich ja auch gewundert wenn in dem Land mal was glatt gegangen wäre. Ein „wichtiges Dokument“ fehlte in meinem Pass, und ohne das besagte I-95 müsste ich erst zur Immigation gehen. Vom I-95 hatte ich bis dato noch nix gehört (und glaubt mir, ich hab schon ne Menge Formulare ausfüllen müssen damit ich hier sitzen und bloggen kann 😉 ), aber ich war mir sicher alle Unterlagen immer dabei zu haben. Ich zog also mal wieder ohne Erfolg von dannen und sammelte im Auto nach neuen Kräften. Ich hatte nicht 2.5 Stunden gewartet um dann einfach spurlos die Biege zu machen. Also räumte ich nochmal sämtliche Dokumente aus, suchte zwischen allen Kopien, Belegen etc. ob ich nicht ein kleines I-95 erspähte.

Und oh Wunder – da war es. Es war ein Wollknäul- Creditcard-großes Stück Papier mit ner Nummer drauf was ich ziemlich beiläufig bei der Einreise erhalten habe, und was sich wirklich NIE in meinem Pass befand (wo es eigentlich hin sollte…).

Gut, mit neuem Lebensmut und dem Stück Papier in der Hand bin ich also wieder in die Höhle des Löwen rein – und es kam wie es kommen musste…
Ich frage Graf Zahl ob ich schnell wieder an den Schalter dürfte, da seitdem ja gerade mal 3min vergangen waren. Er sagte „No“ – ich wägte kurz ab ob ich mit nem Knarren-Ami diskutieren wollte – und drückte dann abermals auf das mir bekannte Touchpad 🙁 . Weitere zwei Stunden später war ich dann erneut an der Reihe, diesmal stimmte alles und ich bekam wieder ein neues Dokument auf das ich gut aufpassen sollte. Die SSN kommt jetzt in ca. zwei Wochen per Post – und that’s it. Wofür ich die eigentlich brauche ist mir nicht ganz klar, da ich auch ohne die Nummer bei Siemens arbeiten kann, ne Bude habe, n Bank-Account und ne Handykarte – aber irgend einen Sinn wird das Ding schon haben 😉 .

Da ich die Zeit nicht anders nutzen konnte als blöd in die Luft gucken (es gab ja nicht mal ne Anzeigetafel wo sonst alle draufstarren) schaute ich mir ein wenig meine Mitstreiter an. Wenn das die „normale“ amerikanische Mittelschicht ist – dann sind das zum Großteil wirklich arme Leute. Ich weiß nicht ob das Social Security Office mit dem deutschen Sozialamt gleichzusetzen ist, aber dieser Multi-Kulti-Mix war mir bis dahin entgangen. Kaum ein Weißer, dafür um so mehr Schwarze, Hinspanics, Inder und sonstige Kulturen die sich auf den verschiedensten Sprachen unterhielten. Wieder um eine Erfahrung reicher kann ich nur sagen – auch wenn ich mir die ca. 5 Stunden Wartezeit gerne erspart hätte.

Um dem Tag noch einen krönenden Abschluss zu verleihen bin ich dann um ca. 16 Uhr noch zu Siemens gefahren und habe erst Mal Ziel auf die Personalabteilung genommen. Ich bin zwar schon ein paar Tage „on Board“, trotzdem gab es noch einige Dokumente & Dinge zu klären. Als ich im Personalbüro ankam wartete ER schon auf mich. Nein, nicht der Graf Zahl mit der Knalle vom Sozialamt – sondern MEIN BATCH!

Wenn ihr euch jetzt fragt was „ein Badge“ ist, dann wisst ihr wie es mir an meinen ersten Tagen ergangen ist 😉 . Ein Badge ist so ne Art ID-Karte jedes Mitarbeiters, die ne Menge Features enthält. Die Wichtigkeit dieses Teils wurde uns in der Einführungsveranstaltung mitgeteilt, typischerweise benutzt man sie um Zugang zu den Gebäuden zu erhalten, sich am Rechner einzuloggen, in der Kantine zu bezahlen (aber wir haben keine) nd so on…Auf jeden Fall ein wichtiges Utensil, und überall auf der Welt gültig (also auch in anderen Siemens-Gebäuden). Heute konnte ich dann auch endlich meine temporäre Karte gegen meine personalisierte eintauschen, die man auch immer schön sichtbar und griffbereit am Körper tragen muss.

Und weil ich diesen „schönen Moment“ mit euch teilen will – hier ist das gute Stück:
(sorry, Pic nur ohne Blitz und mit der kleinen Cam 🙁 )

Nun ja, die wird jetzt täglich mein neuer Begleiter sein für die nächsten 5.5 Monate 😉 . Das wars auch schon, der Tag war vorüber und ich froh wieder einiges erledigt zu haben.

Bye bye
G

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Okt 14

Lost in space

22:03 Uhr in Kleinigkeiten Kommentare deaktiviert für Lost in space

Mal wieder eine kleine Anekdote…also einige Momente die ich hier durchlebe sind durchaus filmreif (oder zumindest die Gedanken die ich mir dabei zusammen spinne) ! Ich wollte nichts unmögliches, einfach nur in den Supermarkt gehen und mich ein wenig mit Bettzeugs und Handtüchern eindecken. Zur Zeit bin ich noch auf die Spendierhosen meiner Mitbewohner angewiesen – das hatte ich vor zu ändern.

Nach getaner Arbeit stapfte ich also tapfer durch den überdimensionalen Eingang des Shops und malte mir dabei im Kopf schon aus, was mich wohl diesmal für Überraschungen erwarten würden…Nach einigen Metern wusste ich schon die Antwort: Kein normaler Mensch (der Englisch nur in der Schule hatte und das schon ein paar Jahre her ist) kennt solche Vokabeln wie Bettwäsche, Kissenbezug oder gar Spannbettuch. Na super, ohne mein LEO schrumpften meine Kommunikationsfähigkeiten schlagartig um 50% – trotzdem gab ich mich noch nicht geschlagen. Ich fing an (wie ein normaler EUROPÄER) durch den Supermarkt zu schlendern, ohne genau zu wissen in welche Abgründe mich der nächste Gang wohl wieder reißen würde…

Trotz (mittlerweile) dreiwöchigem Aufenthalt in den USA ist der Besuch in nem Supermarkt für mich immer noch ein Erlebnis. Welcher Mensch auf der Welt braucht denn ganze zwei Regale mit abgepacktem (geschnitten & gewaschenem) Fertig-Salat, sechs Regale mit Softdrinks (von der 100-kcal-Dose bis hin zur obligatorischen Gallone) oder Klinex-Rollen im 24er-Pack ??? Ich glaube ich werde es nie verstehen – deswegen freu ich mich schon auf die nächsten Supermarktbesuche 😀 . Nach ca. einer viertel Stunde war ich dann am Ziel – in der Bettwäschen-Abteilung (oder wie die auch immer heisst).

Und da war sie – gleich die nächste Herausforderung. Hier gehts nämlich nicht um 140×200 (abgesehen davon dass die sowieso mit cm-Angaben nix anfangen können 😉 ), sondern um Normal-, Queen-, King- und Papst-Size…oder so ähnlich…fragt mich nicht wie die darauf kommen oder ob diese „Maße“ in irgend einer Weise standardisiert sind…ich hatte auf jeden Fall mit so einer Komplikation gerechnet und mich schon schlau gemacht – „wahrscheinlich“ habe ich Queen-Size (das entspricht wohl so 140×200), da King-Size 200×200 ist.

Leider wurde ich da gleich ein weiteres Mal enttäuscht. Im Land in dem normalerweise alles billig ist (außer Lebensmittel) kostet die Queen-Size Bettwäsche plötzlich 50$. Da mich meine Vokabelkentnisse ja schon am Eingang im Stich gelassen hatten konnte ich nicht mal so ganz verstehen ob es sich jetzt nur um das Laken, um n Bettbezug oder alles in einem handelte. Egal, auf jeden Fall war es zu teuer (komisch das ein Kissen aber nur 5$ kostete ??) ! Drei Regale später war es mir immer noch zu teuer, deshalb bin ich mit gesenktem Haupt von dannen gezogen.

Ich war schon fast am Ausgang, da sah ich in der Ferne ein Lichtlein blitzen. Und was stand da drauf? TOWELS – YES, endlich mal ne Vokabel mit der ich was anfangen konnte. Die Handtücher hatte ich bei meiner Odysee ganz vergessen, ich rannte also wie ein Rammbock durch die Buchsbaumhecke in Richtung Leuchtschrift. Es stand zwar überall „Made in China“ drauf – trotzdem waren die Preise wohl Amerikanisch. 12$ für n Gimmel-Handtuch, das überstieg dann sogar meine Freude am Spiel „Mensch, zück die Credit-Card“.

Nicht dass ihr mich falsch versteht, schon klar dass ein vernünftiges Handtuch mehr kostet als 8 €, aber nicht in ner Art Kik, der Ami-TextilDISKONT und in der Größe eines Waschlappens. Ich musste mich wohl oder übel geschlagen geben, ich verließ den Ausgang also so wie ich gekommen war – nur wieder um einige Erfahrungen reichen…

Und die Moral von der Geschicht: Dass man manchmal mit 28 Jahren nicht in der Lage ist Bettwäsche zu kaufen – wenn ich es nicht selber erlebt hätte würde ich es nicht glauben 😀 .

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Okt 14

Da ich jetzt schon mehrmals auf Besuch angesprochen wurde kläre ich jetzt mal die Fakten 😉 .

Also, ich freue mich natürlich immer über Besuch, egal ob groß ob klein, ob alt ob jung, ob dick ob dünn oder wie auch immer – ABER da gibts n paar Einschränkungen die die „Operation Princeton“ ein wenig verkomplizieren.

1. So schön es hier auch ist – leider bin ich nicht zum Spaß hier (also eigentlich ja schon, aber das sehen leider nicht alle so 😉 ). Offiziell habe ich ganze NULL (in Zahlen: 0) Urlaubstage, d.h. mich besuchen und zusammen durchs Land ziehen ist leider nur eingeschränkt möglich (Ausnahme Katharina 😀 ). Natürlich sollte es kein Problem sein mal den einen oder anderen Tag frei zu nehmen, aber da ich „wahrscheinlich“ über Weihnachten und Silvester zwei Wochen frei nehme möchte (weil Katharina kommt) und Thanksgiving wohl auch schon ein längerer Trip in Planung ist, möchte ich die gute Laune meines Chefs ungern überstrapazieren (und ich nehme nicht an dass ihr nur übers WE rüberkommen wollt 😉 ).

2. Da wären wir schon beim nächsten „Problem“. Wie schon häufiger in den Postings beschrieben sind die Ausmaße hier ein wenig anders als bei uns. D.h. ohne Auto geht hier garnix (wir bringen selbst den Müll mit dem Auto raus 😀 )! Wenn ich also nicht gerade Zeit habe (siehe Punkt 1 😉 ) um mit euch die Gegend unsicher zu machen müsstet ihr entweder am Haus blöd rumsitzen oder euch ein Auto mieten was auch wieder ein wenig ins Budget fällt (keine Ahnung was ein fahrbarer Untersatz hier so kostet).

3. Wenn ihr mich alleine besuchen wollt (d.h. ohne Partner oder gleich zu mehreren) dann sollte das schlafen eigentlich kein Problem sein. In meinem Zimmer ist genügend Platz für ne Matratze – und selbst wenn nicht ließe sich hier noch eine Möglichkeit auf der Couch finden. Trotzdem kann ich das alles wieder nicht alleine entscheiden, sondern muss ein wenig auf das Wohlwollen meines Vermieters und meiner Mitbewohner achten. Einige Tage sind hier auch „no problem“, aber wenn sich jemand zwei Wochen bei mir einquartieren möchte wäre das nicht so günstig (mit Außnahme von…;-) ). Sorry, das sind leider Faktoren auf die ich Rücksicht nehmen muss, da es wohl sonst ein wenig Ärger gäbe.

4. Wie schon gesagt, es haben mich schon einige darauf angesprochen wann sie denn mal vorbeikommen könnten. Da ich keine großartigen Prioritäten setze (mit Außnahme von…) gehe ich – wie teilweise in der Informatik auch – nach dem Motto „First come, first serve“ oder auch frei übersetzt „Who comes first, paints first 😀 „. Aus diesem Grund findet ihr oben im Menü jetzt eine neue Seite Visits, in der schon die „Voranmeldungen“ stehen. Wenn ihr also zeitlich da noch ein Plätzchen findet und euch auch irgendwie mit den oberen Punkten arrangieren könnt seit ihr natürlich „Herzlich Willkommen“ 😉 .

Alles klar, „Wir sehen uns“ 😉
G

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Okt 12

Communication-Day

18:31 Uhr in Kleinigkeiten Kommentare deaktiviert für Communication-Day

Schön, mal einen freien Tag ohne großartige Trips. Um ehrlich zu sein hab ich es nur einmal ums Haus geschafft, und selbst dass hat mich Überwindung gekostet 😉 . Das Resultat davon seht ihr im Fotoset „Home sweet home“.

Ansonsten habe ich die Zeit genutzt mal mit einigen Leuten zu sprechen die ich sonst per Zeitverschiebung nicht so gut erreichen kann. Skype ist schon was schönes, egal ob per Webcam oder aufs Telefon. By the way, ich habe mir mal das Skype-World-Package geleistet. Für läppische 8 Ökken kann ich jetzt jegliche Festnetze in ca. 50 Ländern kostenlos anrufen. Also, alle Freunde mit Festnetz da draussen – es gibt wieder ein „Problem“ weniger 😉 . Und alle Leute ohne Festnetz – schade, Pech gehabt 😀 .

Jetzt werde ich mal schauen was der Kühlschrank noch für Überraschungen für mich bereit hält – und dann wars das auch schon wieder mit dem freien Tag 🙁 .

Ich hoffe ihr hattet alle ein schönes WE.

Bye bye
G

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Okt 09

Whatever you like…

22:59 Uhr in Kleinigkeiten Kommentare deaktiviert für Whatever you like…

Eigentlich habe ich keinen Grund zu bloggen, aber da ich seit 2 Wochen täglich ca. 10 mal täglich von einem Lied „zugedudelt“ werde, wollte ich es euch dann doch nicht vorentlichalten. Here it comes, Platz 1 der Amicharts, und nach dem 10ten 20sten Mal garnicht sooo übel 😉 .

eingebunden mit Embedded Video

YouTube Direkt

So, jetzt brauch ich einen „Gesundheitsschlaf“. War eben nach der Arbeit spontan ne Runde Basketball spielen (so ziemlich das erste Mal seit 8 Jahren), und irgendwie bin ich zu alt für so nen Kram :-D. Zumindest tut mir alles weh – ich brauche Erholung.

Bye bye
G

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Okt 09

We’ll stay in contact…

16:39 Uhr in Kleinigkeiten Kommentare deaktiviert für We’ll stay in contact…

Ein kurzes Update:

Danke an Daniel & Oli, anscheinend kostet ein Anruf mit der entsprechenden Vorwahl wirklich nur 0.7c/min und nicht 70cent/min. Das ist natuerlich super guenstig, leider muss man hier auch fuer incoming calls bezahlen, d.h. pro Minute werden bei mir 10c faellig…Das ist „notfalls“ immer noch bezahlbar, trotzdem sind mir (langfristig) kostenlose Skype-Sessions (per Cam oder Mikro) lieber. Ich bin meistens ab Nachts um 1 online (deutsche Zeit), oder kurz Mittags um 13.00 Uhr (das ist dann morgens um 7 bei mir vor der Arbeit), aber die morgendlichen „Minuten“ sind meistens schon belegt :).

In diesem Sinne – we’ll stay in contact 😀 .

Bye bye
G

P.S. Und wieder was gelernt: Beamer heisst nicht Beamer sondern „Projector“, aus irgend einem Grund ist Beamer hier ein anderer Ausdruck fuer BMW 🙂 .

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Okt 08

Trotz Alecs Ratschlag, mich vom Finanzmarkt fern zu halten habe ich heute zumindest mal meine Debit-Card in Emfang nehmen dürfen 😉 . Jetzt kann ich also ganz lässig (wie 99% der Amis hier) überall meine Karte zücken und muss mich nicht mehr mit dem Papiergeld herum schlagen. OK, das konnte ich zwar auch schon vorher, aber mit ner deutschen Karte fällt man ja doch wieder gleich als Touri auf 😉 . Es ist wirklich unglaublich was hier alles mit Karte bezahlt wird. Selbst für den 99c Coffee bemühen sich die meisten Amis nicht den 1$-Schein aus der Tasche zu holen, sondern bezahlen lieber mit Plastik. So viel zu den „little differences“ 😉 .

Abgesehen davon, dass man wirklich keine Kostenkontrolle mehr hat und keinen blassen Schimmer davon, wie es auf dem Konto so aussieht ist es wirklich eine praktische Angelegenheit. Diesen Schimmer sollte man hier aber gut im Auge behalten, da 1 Tag Überziehungszinsen mal lässige 30$ kosten (kein Wunder dass die so auf ihren „700 Billion Dollar Bailout“ kommen 😀 ).

Ganz im Gegensatz zum High-Tech-Plastik scheinen hier Schecks noch ein gängiges Zahlungsmittel zu sein. Bei der Kontoeröffnung bekommt man erst mal ein lustiges Büchlein, in dem man dann fleißig Zahlen eintragen kann um anderen damit eine Freunde zu machen (z.B. dem Vermieter). Warum die Überweisung sich bis hierhin noch nicht durchgesetzt verstehe ich zwar nicht, aber ich wollte mich ja anpassen 😀 .

Ich habe übrigens mit Schrecken festgestellt, dass der Euro-Kurs „nur“ noch bei 1.36 liegt, das könnte meine Wishlist-Einkäufe um ein paar Euros teurer machen…mein erstes „Gehalt“ geht leider für die Security-Deposit + Miete drauf, aber so langsam wollte ich mal shoppen gehen, sonst kann ich mein Weitwinkel gleich in der Tasche lassen wenn ich schon alle Städte besichtigt habe…

Des Weiteren bin ich gerade am Versuch gescheitert eine Auslandsüberweisung zu tätigen. Hat sich schon jemals einer das Online-Portal der KSK angesehen (Könnte man eigentlich wieder nen Usability-Eintrag draus machen 😉 )?! Nachdem ich mich mit IBAN, SWIFT & Co. vertraut gemacht hatte – und mir schon wie ein halber Bankkaufmann vorkam – scheiterte es dann an den „gesichteten Möglichkeiten“ (wie damals im DING 😀 ). Also ich seh da wirklich nur normale Überweisungen und Europa-Zeugs, oder ich bin mit den Finanzgeschäften schlichtweg überfordert. Nicht weiter schlimm, mir wurde sowieso geraten auf die Überweisung zu verzichten, da diese ggf. mehr kostet als am Schalter Geld zu ziehen und dieses dann wieder einzuzahlen.

Wo wir gerade noch beim Thema Geld sind. Die Levis-Jeans bekommt man hier zwar für 30$ hinterher geschmissen, dafür muss man im Supermarkt umso mehr Geld lassen. Mein gestriger Einkauf (die Nudeln liegen mir jetzt noch schwer im Magen) hat mich mal um lässige 100$ erleichtert, und das waren gerade mal die notwendigsten Lebensmittel für ca. 3 Tage (ok, abgesehen von den 30 Dosen Budweiser, aber man muss ja auch mal repräsentieren falls mal Besuch kommt (schon wieder ein Insider 😀 ) ).

Was lernen wir daraus? Weniger essen – mehr Klamotten kaufen. Gut, ich werde mal schauen wie sich das in die Tat umsetzen lässt…

Abgesehen von nem langen Arbeitstag (bis halb 8 ) war heute nicht mehr viel los, morgen wollten wir (Prabhu, Claw und ich) uns abends vielleicht nochmal auf n Diner & Bier treffen. Mal sehen obs klappt.

CU und ne gute Nacht
G

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Okt 08

Satt!

0:55 Uhr in Kleinigkeiten Kommentare deaktiviert für Satt!

Computer-Logbuch Tag 13 nach der großen Abreise!

Heute habe ich mal wieder einen kleinen „Meilenstein“ passiert…mein erstes „selbst gekochtes“ Essen in meiner neuen Wohung. Gut, es hat nur für ein paar Nudeln gereicht – aber selten habe ich mich auf auf das italienische Nationalgericht so gefreut wie heute! Mir kommt es wie eine halbe Ewigkeit vor, dass in in Aachen meine Pastateller geschwungen habe, und heute versuche ich schon (als wenn es selbstverständlich wäre) auf irgend eine Art und Weise sinnvoll die XXL-Portionen einzuteilen.

Leckers wars, und in der Zwischenzeit hat sogar der Inhalt meines Koffers den Weg in den Wandschrank gefunden. Jetzt ist alles „schön ordentlich“, ich war auch kurz davor euch mal eine kurze Wohnungsführung zu geben, aber damit warte ich besser bis es wieder hell ist. Da ich in den letzten Tagen so gut wie nie bei Tageslicht hier bin, muss dieses Vorhaben wohl noch bis zum Wochenende warten.

So langsam merke ich, dass ich die Situation hier begreife, bzw. mich mit den Umständen und der Umgebung anfreunde. Die 1000 „little differences“ verschwinden langsam in den Alltag, und trotzdem kann ich immer noch nicht glauben dass ich noch das ganze halbe Jahr vor mir habe. Mir würde es jetzt schon reichen (wenn es um die Eindrücke geht), obwohl ich erst ca. 2 Wochen hier bin. Ich glaube ich habe schon ne Menge gelernt und gesehen und kann mir noch garnicht vorstellen dass es noch die nächsten Monate so weiter geht.

Naja, ich werde es ja sehen (und ihr wohl auch 😉 ), aber jetzt brauche ich mal wieder ein paar Stunden Schlaf.

Bye bye
G

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Okt 04

My 2 cents

2:05 Uhr in Kleinigkeiten Kommentare deaktiviert für My 2 cents

Ich machs kurz. Wir haben 2 Uhr, in 4 Stunden muss ich wieder aufstehen und nach Washington fahren. Das wird die erste Nacht (oder besser: die ersten paar Stunden im Bett) in meiner neuen Wohnung.

War eben noch auf meiner ersten Party, der Bericht darüber folgt wohl Sonntag oder Montag. Bis dahin versuch ich mal n paar schicke Pics zu machen von dem nächsten Städte-Trip.

Schönen Gruß an alle
G

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Okt 02

Es ist mittlerweile ca. 6 Jahre her, da hab ich (damals noch mit Esther) einen Rosamunde Pilcher Film gesehen, er hieß „Die blauen und die grauen Tage„, und handelte von einer alten Frau die an Alzheimer erkrankt war und jeweils die guten Tage mit Blau, und die schlechten Tage mit Grau betitelt hat. Aus irgend einem Grund ist mir dieser (schlechte) Film in Erinnerung geblieben, und heute musste ich mal wieder daran denken!

Der heutige Tag ist für mich SOWAS VON BLAU, das kann man sich garnicht vorstellen 😉 . Ich berichtete schon über meine schnellen Stimmungswechsel, aber vielleicht liegt es auch einfach daran dass heute mal so ziemlich alles gut geklappt hat.

Angefangen hat das Ganze mit nem recht interessanten Arbeitstag. Ich wurde in ein Projekt integriegt, durfte gleich schon an Meetings teilnehmen wo ich dann auch sofort versucht habe mein Wissen in die Welt zu tragen. Das kam recht gut an, dauert hörte ich „good point, good point“, was mir dann auch das Gefühl gab doch mal etwas in der Uni gelernt zu haben 😀 . Weiter ging es mit nem Mittagessen mit meinen Kollegen von gestern, was sich auch als recht unterhaltsam heraus stellte und sogar nur zum Teil aus Fastfood bestand…

Danach noch „schnell“ eine Prepaid-Card besorgt – und das Beste kommt zum Schluss: Ich hab ne Bude gefunden!!! Nachdem ich die erste Besichtigung des heutigen Abends wieder so schnell wie möglich verlassen hatte gings zu meinem zweiten Versuch von heute, und der war es dann (endlich)!

Ich kam da an, wir haben uns von Anfang an gut verstanden, das Haus war supi, die Lage auch gut und der Preis sogar noch ziemlich „günstig“ (wenn man bei 600$ für ein Zimmer von günstig sprechen kann 😉 ).

Falls ihr einen Blick drauf werfen wollt, bitte schön, hier oder hier 😀 .

Meine neue Adresse lautet ab morgen (glaub ich zumindest):

99 Major Rd
Monmouth Junction
NJ 08852

Zu Siemens sind es ca. 10 km, alles andere somit auch recht zentral und trotzdem eine ruhige Lage direkt am Wald gelegen (also eigentlich alles so wie in Erp 😀 ). Das Haus ist zweigeteilt, in dem einen Teil wohnen die Vermieter (noch nicht kennengelernt), im anderen Teil (mit seperatem Eingang) meine zwei Mitbewohner und ich. King-Size-Bett, große Küche (inkl. Spülmaschine 😀 ), großes Wohnzimmer, 2 Bäder, (wirklich) High-Speed-Internet, Waschmaschine, Trocker, ne große Terasse und auch sonst alles was das Herz begehrt (ich spar mit jetzt mal den Kommentar mit den Schwedinnen 😉 )…das Haus hat sogar nen Pool, könnte bei den Temeraturen aber ein wenig kalt werden 😉 .

Einziger „Nachteil“ (wenn man es denn so bezeichnen will) – meine Mitbewohner sind Deutsche. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen so wenig Zeit wie möglich mit „Landsleuten“ zu verbringen, aber darauf wollte ich nun keine Rücksicht mehr nehmen (die Zeit im Hotel wurde nämlich langsam knapp). Alles hat so gut gepasst, und da ich im Büro und bei sonstigen Trips auch dauert Englisch spreche sollte es an meinen sprachlichen Fortschritten eigentlich nicht scheitern.

Morgen ziehe ich ein, zu Oswin und Florian, die auch beide in meinem Alter sind und nach diversen Siemens Praktika nun bei Siemens fest angestellt sind.

Das wird lustig, ich freu mich, und durch den schnellein Einzug kanns am WE mit meinen anderen Kollegen auch auf den Trip nach Washinton gehen :-D.

OK Leute, alles wird gut (bis auf meine Kreditkarten-Abrechnung 😉 )!

Bye bye
G

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