Sonntag
Nach der langen Party gestern habe ich dann heute versucht meinen Kater wegzuschlafen. Hat aber leider nicht geklappt, deshalb mussten 2 Aspirin, O-Saft und ein paar weitere Stunden Schlaf nachhelfen. So gegen 15 Uhr hab ich es dann aus dem Bett geschafft, und musste mich erst Mal drum kümmern wie ich zurück an mein Auto komme (das stand von gestern noch bei Prabhu in Plainsboro). Zum Glück hatte ich ihm nachts im betrunkenen Kopf meinen Schlüssel gegeben, so kamen wenige Minuten später zwei Autos mit Frodo, Aragorn und ähh „Freundin von Aragorn“ angefahren. Alle waren noch total im Eimer, wir einigten uns auf einen „Chill-out“-Tag und wir gingen wieder getrennte Wege. Die ursprüngliche NY-Planung war natürlich längst gestorben, trotzdem wollte ich den Tag nicht einfach so an mir vorüber ziehen lassen. Ich entschied mich für nen kurzen Abstecher zu nem Park den mir mein Vermieter empfohlen hatte.
Meine Cam war natürlich wieder dabei (diesmal nur mit Tele), leider wurde der anstehende Sonnenuntergang von Bäumen überschattet und auch sonst robbte ich ziemlich erfolglos durchs Unterholz. Es wollte mir einfach nix vor die Linse geraten was ansatzweise tele-geeignet wäre, nicht mal ne blöde Ente auf dem See war zu finden. Ich musste mich also vorerst mit Bäumen & Blättern zufrieden geben 😉 . Ich erinnerte mich an die „Chill-Out“-Pläne und setzte mich auf ne Bank am Ufer um noch ein wenig das schöne Wetter zu genießen. War wirklich (mal wieder) ein nettes Plätzchen, und genau das richtige nach der alkoholisierten Nacht.
Berg, Prohet blabla – auf jeden Fall hatte ich dann doch noch Glück mit ein paar Tieren 😀 .
WE ist jetz schon wieder vorüber, die Woche über soll es sonnig werden und nächstes WE regnen…na toll, dabei ist doch wieder NY geplant 😉 .
Gruß an alle, ich brauch jetzt noch ein wenig Erholung – ich bin einfach zu alt für sowas 😀 .
Bye bye
G
Samstag
Puhh, schön wars – aber auch schön anstrengend. Das Wochenende war so umfangreich an kleinen Geschichten und Aktivitäten, dass ich es lieber mal auf zwei Postings verteile…
Nach einem ruhigen Freitagabend hatte ich mich Samstags mit Claw und Vitorio in Princeton verabredet. Wir wollten uns im universitätsinternen Museum eine Sonderausstellung eines Architekten (Frank Gehry) ansehen. Die Ausstellung war mehr oder minder interessant, das Museum hat mich dafür umso mehr beeindruckt. Wie muss es wohl sein, als Student ins eigene Museum zu gehen um sich an diversen Picassos, Monets & Co. neue kreative Anregungen zu holen?! Da weiß man wo die Studiengebühren hinwandern, viele der Gemälde waren aber auch Spenden von Ehemaligen. Das Beste an der Sache – alles „for free“, auch für Nicht-Princeton-Studenten.
Nach der ca. zweistündigen Tour wollen wir uns dann noch ein Gehry-Gebäude live in Princeton ansehen, was uns eine wirklich lustige Begegnung einbrachte. Das Gebäude war neu, bunt und schick, architektonisch auch recht beeindruckend – aber davon hab ich ja eher wenig Ahnung. Wir konnten uns es nicht nehmen lassen mal einen Blick in einen Vorlesungsraum zu werfen, traten in den stockdunklen Raum und suchten ne Weile nach dem Lichtschalter. Dabei machten wir eine nicht unerhebliche Menge Lärm, was uns aber auch nicht zum erwünschten Erfolg brachte. Also wieder raus, rein in den nächsten Eingang (des selben Raums) und wieder ne Weile im dunkeln an den Wänden entlang getappt. Claw war dann der glückliche Finder, und brachte Licht ins Dunkeln. Vor uns sahen wir plötzlich nicht nur (einen ziemlich gewöhnlichen) Vorlesungssaal, sondern auch ein Mädel was uns mit zerzaustem Haar und recht rotem Gesicht entgegen kam. Sie sagte drei Mal „sorry“ und verschwand so schnell wie möglich aus dem Raum. Ich checkte die Situation erst nicht, bis ich in ner Ecke des Raumes einen Typen sah der auch noch gerade dabei war an seinen Klamotten rumzufummeln 😉 . Denen war das wohl mehr peinlich als uns, trotzdem beendeten wir an dieser Stelle unsere Erkundungstour durch die Princetoner Räumlichkeiten…so viel also zu meiner ersten Begegnung mit den Elite-Studenten – die sogar noch ihren Sex in der Uni haben (wahrscheinlich um Zeit zu sparen 😀 ).
Nach nem schnellen Lunch gings dann nach Hause um mich schon Mal seelisch und körperlich auf die abendliche Party vorzubereiten. Nach diversen terminlichen Unstimmigkeiten ging es dann (nach ca. 2 Stunden Wartezeit für mich) ENDLICH um 1 zur Zieladresse. Meine Laune war zu dem Zeitpunkt ziemlich im Eimer, ich noch total nüchtern und eigentlich garnicht in der Stimmung. Das änderte sich recht schnell, als ich inmitten von 140 anderen Verrückten mit lauter Musik begleitet meinen ersten Whisky-Pur in der Hand hielt. Da wir erst recht spät ankamen waren die Mixgetränke zeitweise schon leer – ich bin dann aber recht fix auf Bier umstiegen 😉 . Immer wieder wahnsinnig zu beobachten, das diverse Interns ihr komplettes Haus oder Wohnung zur Verfügung Stellen, eine Facebook-Einladung an 1000 Leute schicken und dann mit ansehen müssen wie über 100 wildfremde Partypeople ihre Orgien feiern. Die Spielregeln waren die selben wie letzten Mal, nur mit wechselnden Kandidaten. Interns VS Au-Pairs, und dazwischen haben sich dann noch n paar Amis vermischt. Lustig (eng, und warm) wars, mittlerweile kenn ich auch schon diverse Leutchen, und nach dem ersten Krankenwagen und zweiten Polizei-Besuch im Haus war dann sowieso alles egal…So gegen 5 war dann aber genug, Claw war der Fahrer für heute Abend und brachte mich sogar noch mit nem frischen Quarter-Pounder with Cheese bis vor die Haustür…
Early worm catches the bird ;)
„What the hell am I doing here?!“, dachte ich mir zumindest als heute Morgen um halb sechs der Wecker geklingelt hat. Ich war auf jeden Fall der Wurm – das stand jetzt schon fest, aber selbst der muss ja irgend einen Grund haben um diese „unstudentische Zeit“ aus dem Bett zu kommen.
Und den hatte ich! Was kann es anderes sein als mein neues „Weihnachts- und Geburtstagsgeschenk“ zu testen…Vitorio, ein brasilianischer Mitpraktikant von mir ist auch sehr fotointeressiert – und so kamen wir beide auf die Idee mit der „Sunrise-Session“…
Ich federte also mehr oder weniger wurmartig aus meinem Bett, (sprang durchs Hauptportal 😀 ) unter die Dusche und ab gings Richtung Siemens. Von da dann (immer noch im Dunkeln) weiter zu einer Art „Fluss/See/Damm/Kanal“-Whatever in der Nähe.
Schön war es da, und verdammt kalt. Bei ca. -2 Grad haben wir dann fröstelnd unsere Speicherkarten vollgeballert. Was dabei herausgekommen ist gibts (wie immer) im anschließenden Fotoset. Trotzdem hat so eine kalte, dunkle und herbstliche Morgenstimmung schon wirklich ihr eigenes Flair…An das ganze Weitwinkel-Tele-Gedöhns muss ich mir wirklich noch gewöhnen, anders gesagt – da ist noch Potential vorhanden 😀 (oder: ich brauch einfach noch mehr Übung^^). Nächstes Mal entscheide ich mich lieber für eine Linse, anstatt 3x das Glas zu wechseln und dabei die Besten Momente zu verpassen…Aber beim ersten Mal kommt dann natürlich doch eher das Spielkind durch…
2 Stunden, 700 Fotos und zwei abgefrorene Hände später (wir haben uns die Handschuhe geteilt, so hatte jeder wenigstens noch eine warme Hand für den Auslöser 😉 ) gings dann nach nem kurzen Bäckerei-Abstecher zurück zu Siemens. Mir war nach dem „Event“ zwar nicht nach arbeiten zu Mute, aber ich wurde ja nicht vor die Wahl gestellt 😉 …also gings dann mal wieder los…Kaffee, Brainstorming, Kaffee, Konzepte, Kaffee, Prototyping, Lunch, Mountain Dew, Prototyping, Meeting, Cola, Nachbesprechung, Zugabe – und Verbeugung 😀 .
Also eigentlich alles wie immer, und „wie immer“ hatte ich wieder manche filmreife Situationen…das müsstet ihr wirklich sehen – ein 5-Mann-Meeting, 2 Inder, 2 Chinesen und ich…manchmal frage ich mir wirklich wo die „verstecke Kamera“ ist, aber bis jetzt kam sie noch nicht hinterm Schreibtisch hervor…Alle schwaden mit ihren unterschiedlichen Akzenten vor sich her (mich eingeschlossen), und nach 1.5 Stunden Meeting kommt dann endlich ein Pseudo-Schlusspunkt. Da saß ich nun ich armer Wurm und war so klug als wie zuvor 😉 .
Ich habe ja eine neue Theorie des „Kompetenzverlustes“ aufgestellt. Für mich ist es teilweise echt ne Menge „blabla“ (also eigentlich wie in KoWi 😀 ), und nur zu gerne würde ich „als Vermittler“ (ok, ich habs versucht zu vermeiden, aber hier kommt das Wort: Schnittstelle 😉 ) fungieren und versuchen das Ganze um eine Stunde zu dezimieren. Leider hat man da wirklich ein sprachliches Handicap, und damit steh ich ggf. nicht alleine da. Wenn so viele verschiedene Kulturen und sprachlich heterogene Gruppen aufeinander treffen und versuchen sich auf einer Sprache auszutauschen, da entstehen meines Erachtens unweigerlich irgendwelche „Probleme“. Manchmal dauert es Ewig detailreiche oder komplexere Sachverhalte zu vermitteln, da alles auf den kleinsten gemeinsamen Nenner gebracht werden muss – und das geht einfach in einer Nicht-Muttersprache nicht so schnell, gut oder präzise wie (bei mir) in Deutsch. Andere Kleinigkeiten, Einschübe oder Anmerkungen lasse ich hier auch gerne mal unter den Tisch fallen, da es entweder zu lange dauern würde oder es mir zu müßig ist jeden Gehirnfurz in 5 minütigem Drum-Herum-Laberei zu erklären…Alles in Allem ist immer noch genügend Gesprächsstoff vorhanden, trotzdem fühle ich mich manchmal wie geknebelt wenn ich meine Gedanken nicht in Worte fassen kann oder will…
Gut, so viel also zu meinem kurzen Abstecher in die Arbeitswelt…egal, jetzt ist Wochenende und das sieht auch schon wieder recht vielversprechend aus…Morgen gibts in Princeton irgend ne Kunst-Designausstellung zu der ich wahrscheinlich hingehen werde (wenns mit meinen Skype-Terminen klappt). Weiter gehts am Abend mit ner Intern-(AuPair)-Party…
Wenn ich Sonntag dann nicht komplett im Eimer bin gehts dann wahrscheinlich wieder nach NY…Egal wie gut (oder schlecht) die Party ist – mein Alkoholpegel wird wohl proportional dazu steigen…d.h. ich mache es davon abhängig wann die Polizei kommt und die Party auflöst (das ist hier wohl Standard 😉 ).
So, nach nem 19 Stundentag muss der Wurm jetzt mal ins Bett.
Bye bye
G
Geduld
Ihr müsst euch wohl gedulden…langsam kehrt der Alltag ein, und für die kleinen Anekdoten brauche ich ein wenig mehr Zeit bzw. Lust. Bin bei Prabhu wieder zum Dinner am Start – also endlich mal was anderes außer Käse-Schinken-Toast am Abend 😉 .
Es sind schon wieder nette Dinge für die nächsten Tage (und Wochenenden) geplant, also gibts dann bestimmt spannenderes außer von nem „normalen“ Arbeitstag zu berichten…
Bye bye und Gruß an die Heimat
G
P.S. Eltern – Willkommen zurück in Deutschland. Hoffe euer Urlaub war schön – so ganz ohne Waldbrände & Co…
Belohnung!
Ich habs getan! Und das gleich zwei Mal…Nein, nicht das was ihr jetzt denkt 😉 …
Ich konnte es nicht weiter mit ansehen, dass der Euro-Kurs immer weiter sinkt, und so habe ich kurzer Hand zu meiner Credit-Card gegriffen und war mal kurz „shoppen“ (virtuell versteht sich).
DAS ist dabei heraus gekommen:
Für alle die es interessiert: Das absolut geniale Canon 10-22 (3.5-4.5) Weitwinkel und das (auch recht gute) Canon 70-300 IS (4.0-5.6) Tele. War eigentlich „fast geschenkt“ (wo ist der Kopfschuss-Smiley ?!) – da konnte ich nicht anders 😉 . Außerdem, wie schon erwähnt, besser jetzt als in ein paar Monaten kaufen, einerseits wegen des Dollars, andererseits wegen der diversen Trips die an den WEs noch so anstehen…
Durch Zufall sind sie beide auch noch am selben Tag zu Siemens geliefert worden – somit ist heute wirklich im warsten Sinne des Wortes „Weihnachten und Geburtstag zusammen“ 😀 .
Jetzt bin ich zumindest gut gerüstet für die „meisten“ Situationen (hat jemand zufällig n Manfrotto-Carbon-Stativ mit 3-Wege-Neiger zuviel 😉 ) – fragt sich nur ob ich immer Lust habe meine ca. 10kg Fototasche mit mir rumzuschleppen…aber sowas nimmt man(n) ja gerne in Kauf wenn am Ende des Tages dabei ein paar schicke Fotos bei rumkommen (und ihr seid natürlich exklusiv dabei 😉 ).
Nun ja, ich habe mich heute zumindest gefreut wie ein kleines Kind auf seine LEGO-Eisenbahn Playstation – außerdem muss man sich ja auch mal selber „was gönnen“ (schön, wie man selber sein Gewissen bereinigen kann 😉 ). Ich habe den ersten Monat schon fast erfolgreich gemeistert, und das ich diesen Augenblick hier und jetzt so erleben kann – das ist schon einen Asbach Uralt wert…oder auch mal 2 Canon Objektive…
Gestern im Zug nach NY hatte ich eine wirklich seltsame „Eingebung“. Zum ersten Mal ist mir bewusst geworden, dass zu Hause in Aachen die Uni wieder losgegangen ist, alles seinen „normalen Weg“ geht und meine Kommilitonen irgendwo zwischen Hörn, Pontstrasse und Kárman abhängen…Ich bin nicht dabei, ich war auf dem Weg nach NY, und hab mit dem ganzen Unikram mal für 6 Monate nix am Hut. Ich fand es erstaunlich, dass mir dieser Gedanke nicht schon früher gekommen ist, aber da ist mir wirklich aufgefallen dass ich weg bin – und das sich natürlich nicht nur bei mir täglich irgendwelche „Kuriositäten“ ergeben, sondern auch ca. 8000km entfernt einiges abspielt was ich leider komplett verpasse 🙁 .
Klar, Aachen find ich scheiße, das ist wohl kein Geheimnis – und bei diesem Gedanken „zufällig“ auf dem Weg nach NY zu sein (anstatt auf der Popel-Pont abzuhängen) zauberte mir schon ein Lächeln ins Gesicht…aber es geht ja weniger um den Städte-Vergleich, als um die Leute und das Leben was man damit verbindet…Ganz abgesehen von Freundin und Familie habe ich mich gefragt, was für schwachsinnige Vorlesungs-MONOloge ich wohl verpasse (und mich mit Stephan drüber beömmel – Jung, wir brauchen das MEHRWERT-T-Shirt 😉 ), oder was für kuriose Spiegel-Online-Büro-DIAloge an mir vorüber ziehen (ne Korre, ich geb dir 6 Monate Vorsprung 😀 ). Einen Trost hat das Ganze…gute Partys werde ich in AC wohl nicht verpassen 😀 .
Eine weitere Erkenntnis habe ich auch schon in nur 3 Wochen Arbeitsalltag bekommen. Ich werde das/die letze(n) Semester noch versuchen zu genießen 😉 . Oder anders gesagt: Mo-Fr. 9-18 Uhr arbeiten ist ziemlich doof 😀 . Ich fühle mich fünf Jahre zurück versetzt, als ich in guten alten Agenturzeiten mich ständig auf den Freitagnachmittag gefreut habe. Diese Denkweise hat während des Studiums so weit ausgesetzt, dass man zeitweise garnicht mehr wusste welcher Wochentag ist (warum denn auch?!). Tja, der Kalender im Kopf ist zurück – genauso wie die Hoffnung auf den Freitag…
In diesem Sinne – eine gute Nacht, denn morgen ist schon Donnerstag 😀 .
Bye bye
G
New York – again…
Ich machs kurz – das Beste am heutigen Tag war das „Feierabendbierchen“ mit meinen zwei Mitbewohnern…NY war ziemlich „enttäuschend“. Schlechtes Wetter, hab mir die Hacken abgelaufen auf der Suche nach dem CDS-Termin, danach noch mit sieben planlosen Interns ein wenig durch die Stadt gelatscht. Alles in allem – ziemlich wenig Mehrwert.
Gute Nacht, doofer Tag
G
AC/DC
Die Überschrift passt heute gleich wieder in doppelter Hinsicht. Heute ist das neue AC/DC Album Black Ice erschienen (hat acht Jahre auf sich warten lassen). Ähh, ich hab „gehört“ dass soll ganz gut sein 😉 .Ich habe sogar mit dem Gedanken gespielt zum Konzert nach NY in den Madison Square Garden zu gehen (es waren noch Karten verfügbar) – dann hätte ich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen – aber die 90 Ökken muss ich im Moment doch besser sparen…schade 🙁 .
Abgesehen vom neuen Album, sind mir heute in meiner schlaflosen Nacht mal wieder ein paar „grundlegende Gedanken“ durch den Kopf gegangen…Mit Trauer habe ich an mein aufgesaugtes Ladegerät gedacht – da war der Sprung nicht weit um gleich mal über das amerikanische Stromnetz zu grübeln…
Ich versteh das Ganze 50 bzw. 220 Volt-Gedöhns nicht, vielleicht kann mich ein mitlesender E-Techniker (oder auch Maschi oder Physiker) mal gerade aufklären…Mein Lappi z.B. läuft ganz normal mit dem Saft aus der Steckdose (natürlich mit nem entsprechenden Steckdosen-Aufsatz), ganz im Gegensatz zu meinem alten Handy bzw. Ladegerät (also nicht das atomisierte, sondern ein ca. 4 Jahres altes Teil). Was ich dabei nicht verstehe – braucht mein Lappi (bzw. alle EU-Geräte) ca. 4mal so viel Strom wie ein Amigerät (also 220 anstatt 50 Volt) ?. Und alte deutsche Geräte bekommen zu wenig Saft aus der Amidose – so wie alle Amigeräte gleich hops gehen wenn sie an ner deutschen Dose hängen? Dann müsste meine 8-fach-Mehrfachsteckdose mit 220 V das Netz ja hier ganz schön belasen 😉 . Kann ja alles nicht sein, dass Amigeräte alle stromsparender sind…also, ich bitte um Aufklärung…
Zurück zu meiner schlaflosen Nacht – die war nämlich wirklich nicht gerade angenehm…ich weiß nicht wieso, aber gestern Abend bin ich um halb 8 tot ins Bett gefallen – um dann um 11 Uhr wieder aufzuwachen und bis zum morgen nicht mehr einschlafen zu können…na toll, so kommt man dann auch zu seinen Blog-Themen 😉 .
Trotzdem war ja heute Montag – und für alle die mich kennen, heißt das „mit frischem Elan zu neuen Taten“…Früh aufstehen, mehr Sport, weniger rauchen, gesünder essen oder am Besten von allem etwas…da ich trotz 3 Stunden Schlaf meinem „Grundsatz“ treu bleiben wollte habe ich mich dann heute um viertel vor 7 aus dem Bett gequält um joggend den Sonnenaufgang zu genießen. Yes, mit Moonboots an den Füßen und Asics auf den Ohren war das auch ne super Idee! Ich hab ne recht angenehme Strecke gefunden, zwar heute nur knapp 30min lang, aber ich muss ja erst mal wieder warm werden…gutes Stichwort, bei ganzen 2 Grad heute morgen! Ich versuche das jetzt so 4 mal die Woche beizubehalten (wenn das Wetter mitspielt), dann sollten die paar Doppel Whopper eigentlich kein Problem sein 😉 .
Weiter gings mit der Produktivität bei der Arbeit (naja…Kaffee und Mountain Drew habens gerichtet 😉 ) um danach noch in nen „Kurzurlaub“ zu verschwinden…auch das war mal wieder eine neue Erfahrung – es war nämlich Zeit für mich nicht nur täglich Brote zu toasten, sondern auch mal mich selber 😉 . Und schon wieder erlebte ich dabei einige Überraschungen…
Die „braungebrante, aufgeklebte-Fingernägel-Tussie“ die mich am Eingang begrüßte hätte auch ne Deutsche sein können – leider nicht von ihrer Redegeschwindigkeit…man, also wenn die Native-Speaker einmal loslegen hab ich echt noch Probleme. Vor allem scheinen die das PARTOUT nicht zu raffen, und reden auch nach dem dritten Mal nachfragen noch in der selben Geschwindkeit weiter…gut, ich bin nicht gerade ein Sprachen-Genie – aber da sollten die Amis mit ihren Null Fremdsprachen-Kenntnissen vielleicht mal kurz ihr Gehirn einschalten…Nun ja, auf jeden Fall hatte ich dann als erstes ein Formular vor mir liegen – interessant, selbst beim Asi-Toaster muss man hier nen Wisch ausfüllen damit man den Laden auch bloß nicht verklagen kann 😉 . Gleich wieder neue Vokabeln gesichtet – ich dachte mir doch schon dass die nicht wissen wollten ob ich unter der Sonnenbank schonmal gefreckt bin (LOOOL, und ich hab n Fragezeichen dran gemacht 😉 ).
Gut, weiter zum unschönen Teil – natürlich wieder die Preise! 21$ für 12min…oha – man gönnt sich ja sonst nix (und dafür verzichte ich aufs AC/DC-Konzert – is klar…). Hier scheint es auch strikt verboten zu sein mehr als 12min zu sonnen – ist bestimmt wieder irgend n Gesetz 😀 . Nun ja, ansonsten dudelt die Sonnenbank das selbe Gelaber über den „hilfreichen“ Voice-Guide wie auch in Germany…toll, dass ich gerade auf dem Asi-Toaster ne „bekannte Stimme“ wieder entdecke…
Nach der kurzen Erholung gings dann weiter im Produktivitäts-Marathon. Gestern hatte ich es doch glatt geschafft bei Wal-Mart irgend eine Bettwäschen-Kombo zu erstehen…die war dann sogar noch bezahlbar, aber den Haken habe ich heute (beim Versuch des beziehens) „entdeckt“ (höhö, welch Wortspiel). Das Ding stinkt chemisch wie die Hölle, mal sehen wie sich so ein Teil in der Waschmaschine & Trockner macht (werd ich gleich sehen – ist bald fertig…).
Und wenn ihr denkt ich habe seitdem nur untätig rumgesessen – falsch gedacht (wie gesagt, heut ist ja Montag 😀 ). Da meine gestrigen ToDo’s auf Grund meines auftretenden Spontan-Deliriums leider liegen geblieben sind hab ich die dann heute erledigt…
Schön, jetzt noch gebloggt – aber langsam wirds wirklich Zeit für mein (hoffentlich nicht zerrupftes) frisches Bettzeug…ein paar Stunden mehr Schlaf könnten nicht schaden, morgen bin ich wieder in NY unterwegs – zwecks „CDS-Orientation-Day“ (die Firma die sich im Auftag von Siemens um mein Visum gekümmert hat). Schön, die Orientation dauert zwei Stunden, bahnbrechende Erkenntnisse soll es da wohl nicht geben, dafür aber den Rest des Tages Zeit um mal wieder NY auszukundschaften…
Bye bye
G
Vacuum cleaner aka Schwarzes Loch
Nichts eignet sich besser für einen kurze Putzeinlage als ein ruhiger Sonntag wie heute einer ist. Ich näherte mich mit skepsis diesem blauen Ungetüm, was hier allgemein als Staubsauger bekannt ist. Ich ließ mich nicht davon beirren, dass es äußerlich eher einer Zeitmaschine glich. Ich schleppte das Ungetüm also in mein Zimmer, suche den rot gekennzeichneten (Gefahr?!) On-Knopf und wollte ein wenig geschmeidig über meinen Teppich gleiten.
Ich hatte mal wieder nicht berücksichtigt, dass hier alles etwas „größer, schneller, weiter, stärker“ ist. Die Zeitmaschine (die in der Mitte meines Zimmer stand) machte zum einen einen Höllenlärm, zum anderen schien sie automatisch jegliche Gegenstände „magisch“ anzuziehen. Ich befand mich sozusagen mitten im Auge des Tornados, und musste mit ansehen wie mein Hab und Gut langsam Richtung „Schwarzes Loch“ gezogen wurde…
Leider war ich zu langsam, und konnte meine Mehrfachsteckdose mit jeglichen Ladegeräten nicht mehr vor dem Sturz in den Abgrund retten. Die Folge davon: Eine qualmender Staubsauger, und ein Nokia 6500 ohne Ladegerät 😉 . Mit Hilfe von Florian (Mitbewohner) konnten wir das blaue Etwas aus den Fesseln meines Ladekabels befreien – leider zu Ungunsten meines Kabels…das Ding ist hinüber, ist ärgerlich, aber nicht ganz so dramatisch wie ich anfangs befürchtete. Ich hab noch ein USB-Ladekabel um mein Handy mit der nötigen Energie zu versorgen…und falls das nicht geht, hat der Staubsauger bestimmt auch ne Telefon-Funktion 😉 .
Wieder was gelernt fürs nächste Mal. Staubsauger ins Zimmer stellen, nach 5min wieder kommen und alles ist sauber 😀 . So, ich genieße jetzt noch ein wenig den schönen Sonntag…
Bye bye
G
Pause
Heute gibts es mal nichts zu schreiben – ich bin nicht in der Stimmung. Ich könnte zwar wieder einen 3-Seiten-Roman über meinen ersten Gehaltsscheck verfassen, aber ich gönne mir (und euch 😉 ) mal eine kreative Pause (Kräfte sammeln fürs WE). Langeweile sollte hoffentlich nicht aufkommen, es gibt bestimmt noch alte ungelesene Postings von mir…
Bye bye
G


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