Okt 02

So, das wäre auch erledigt!

Ich bin stolzer Besitzer einer AT&T Prepaid-Karte ;-). Falls sich also jetzt jemand berufen fühlt mit mir ein paar nette Worte zu wechseln, so kann er das tun.

Meine Nummer ist: (+1) 609-558-3879

Laut dieser Internetseite kostet es ca. 70c die Minute…nicht gerade ein Schnäppchen, aber was will man bei 8000km schon erwarten 😉 . Keine Ahnung ob ich noch Folgekosten tragen muss, aber das werde ich ja sehen.

Interesting Feature! Nachdem ich meine neue Karte ins Handy eingelegt habe, war plötzlich die komplette Menüstruktur auf Englisch. Dass solche Informationen auf der Karte abgelegt werden wusste ich bis dato auch noch nicht.

Beschissenes Feature! Hab extra mein altes Handy inkl. Ladegerät mitgenommen – aber aus irgend einem Grund wird er Akku nicht geladen…entweder ist mein Ladegerät im Eimer, oder das 4 Jahre alte Handy kommt mit den anderen Stromspannungen nicht klar. Ich werde versuchen mir ein billiges Neues zu kaufen, ansonsten ist meine deutsche Nummer erst mal stillgelegt.

So, ich muss wieder los mir ne Bude ansehen…

Hear you later 😀
G

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Okt 02

Big business

0:27 Uhr in Kleinigkeiten Kommentare deaktiviert für Big business

Die Ereignisse übersteigen leider die Zeit die ich habe um das alles hier im Blog nieder zu schreiben. Deshalb muss ich mich manchmal wohl mit einer „Kurzversion“ begnügen, bzw. nicht ganz so wichtige Geschehnisse einfach übergehen.

Die gute Nachricht vorweg: Heute habe ich keinen PC geschrottet, das war ja schonmal ein Fortschritt zu gestern 😉 .Für die neuen Interns gab es heute einen 3-Stunden-Vortrag über diverse Sicherheitsvorschriften bzw. die 200 Policys die Siemens hat. Interessant, denn eigentlich darf man GARNICHTS, sonst wird man sofort entlassen 😀 . Hier ist wirklich ALLES verschlüsselt bzw. muss gut „versteckt“ werden. Angefangen natürlich von E-Mails, über Festplatten (was mir gestern zum Verhängnis wurde), bis hin zu ausdrucken, wem man was erzählt, wie man seinen Schreibtisch hinterlässt, wo man arbeiten darf etc. etc.

Abgesehen von der Paranoia die so ein großes Unternehmen wohl an den Tag legen muss fand ich es recht interessant, da sich dahinter ja ein rieeeesiger Adminstrations-Aufwand befinden muss. Naja, bei den Projekten gehts ja auch um ein paar Euro 😉 .

Danach durfte ich meinen Rechner konfigurieren, und auch da ist mir wieder das „Big business“ aufgefallen. Toll, alles geht ja sowas von automatisch, dass sieht bei ner Heim-Installation auch anders aus. Sämtliche Daten kommen vom Netzwerk, beim User ist alles gleich vorinstalliert, inkl. Outlook, Adressbücher, Mailverteiler & Co. Ist schon ne tolle Sache, auch wenn man da mit seinem wahnsinnigen Computerwissen nicht unbedingt punkten kann…
Abgesehen davon war heute nicht mehr viel los, ich hatte nämlich wieder einen Wohnungstermin. Die Bude war wirklich schlecht (ohne Küche, Mikrowelle & Kühlschrank auf dem Zimmer etc…) – das wird wohl also auch nix werden. Ich hoffe immer noch auf Wohnung Zimmer No.1 von Montag, aber da siehts aus diversen Gründen auch nicht mehr so rosig aus. Egal, ich suche weiter, bis zum WE will ich eigentlich ne feste Bleibe haben.

Eine für mich sehr erfreuliche Nachricht war, dass ich von 2 Kollegen abends zum Essen eingeladen wurde. Juhuu, endlich „social contacts“ 😀 . Also, nach der Wohnungsbesichtigung – raus aus den Seglerschuhen, rein in die Baggies und ab gings zu Prabhu & Claw (oder so ähnlich, auf jeden Fall Inder & Chinese)…erst mal zum Liquor-Store ein paar Bier als „Gastgeschenk“ besorgt, und dann in die Wohnung des besagten Kollegen – die wie sich heraus stellte eigentlich nur aus nem 42 Zoll-Plasma-TV bestand 😀 . Egal, es gab Nudeln, ein paar Gespräche über alles was mein Englisch so zu bieten hatte und danach wurden die Karten ausgepackt. Wieder „Big business“ – Poker stand auf dem Programm wo ich das erste Spiel auch gleich Mal zu meinen Gunsten entschied (und mir somit schon Mal die ersten Sympathien einheimste 😉 ). „Zufällig“ hatte ich noch meine Kamera dabei, auch ein Vorteil wie sich heraus stellte, da die beiden Kollegen sich auch dafür interessierten und in naher Zukunft wiederum zufällig genau mein Objektiv kaufen wollten.

So, aber kann mir jemand spontan sagen was „Brennweite, Blende, Belichtungszeit und „Wo ist denn deine Abblendtaste“ auf englisch heißt 😉 . Ich konnte es nicht, trotzdem haben wir uns verstanden…

So far, so good…der Abend war nett, wohl auch für die anderen, da sie mich gleich gefragt haben ob ich nicht Lust hätte übers WE an ihrer geplanten Tour nach Washington teilzunehmen (von Samstag bis Sonntag). Klar würde ich gerne, vorerst muss ich hier ne Unterkunft finden, otherwise I have a problem 😉 .

OK, es wird Zeit für mich – mal sehen was es morgen so gibt…

Bye bye
Georg

Erkenntnis: Die Aufzüge beginnen hier mit Stockwerk „1“ (für Erdgeschoss). Das erklärt warum ich 5min im Aufzug stand und nach der Taste „E“ (oder vergleichbarem) gesucht habe…

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Okt 01

19:32 Uhr in Kleinigkeiten Kommentare deaktiviert für …

Keine Zeit zum bloggen, bin von meinen Mitpraktikanten zum essen eingeladen worden. Mal sehen what goes 😉 .

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Sep 30

Ich merke, wie schnell hier meine Stimmung von gut zu schlecht (und umgekehrt) wechseln kann. Da ich niemanden habe mit dem ich meinen Frust und meine kleinen Erfolgserlebnisse teilen kann mache ich alles mit mir selber aus, und bin schnell erfreut oder auch enttäuscht. Nachdem ich heute morgen meine Intern-Introduction hinter mich gebracht hatte, eine Chipkarte für das Gebäude bekam, und danach auch noch erfolgreich ein Bankkonto eröffnet habe war ich guten Mutes und voller positiver „Energie“ für die nächsten Herausforderungen.

Als ich dann auch noch in der Kantine der Bank eine Salatbar entdeckte, dachte ich ich wäre unbesiegbar 😀 . Alles lief bestens, zumindest bis dahin. Als ich im Büro ankam, gab es sogar schon eine Aufgabe für mich. Nach einer kurzen Einweisung sollte ich in Illustrator ein paar Korrekturen einarbeiten – „No problem“ dachte ich (und sagte ich auch 😉 ), dafür benötigte ich aber erst einmal einen PC inkl. Account. Nachdem diese auch besorgt waren ging ich ans Werk, dafür musste ich erst einmal die Default-Passwörter ändern und neue vergeben. Das tat ich auch, nur wohl leider ein wenig zu „überstürzt“…

Das amerikanische Tastaturlayout unterscheidet sich vom deutschen durch eine Y/Z-Vertauschung, und eine andere Belegung diverser Sonderzeichen. Da all diese Faktoren in meinem Passwort vorkamen (mussten), hatte ich plötzlich das Problem, die Festplatten-Entschlüsselung nicht mehr entsperren zu können – und damit hatte ich das Dilemma! Irgend etwas hatte ich bei der Eingabe wohl falsch gemacht, und konnte diesen Fehler nicht mehr rekonstruieren. Nach diversen Versuchen, wo ich jedes Mal länger auf die nächste Eingabe warten musste (mittlerweile waren 45min vergangen) gab ich es auf, und musste gesenkten Hauptes zu meinem Chef wandern. Der sah das (glaube ich bzw. hoffe ich) mit Humor, und so musste ich gleich die IT-Abteilung aufsuchen, die meinen PC jetzt komplett neu aufsetzen müssen (d.h. alle lokalen Daten weg, falls welche vom Vorgänger drauf waren).

Inzwischen war es 16.00 Uhr, ich konnte nichts anderes mehr machen (wie denn auch, ohne PC) und zog von dannen. So viel also zu meinem „erfolgreichen Einstand“ 🙁 . Für mich war das wirklich der Super-GAU, gleich einen Patzer am ersten Tag, das wollte ich tunlichst vermeiden! FUCK, ich war so verärgert über mich selber und es war mir wirklich peinlich – und ich wusste nicht mal was peinlich auf englisch heißt 😉 . OK, Sponge over this (LOOOL), hauptsache nicht den Mut verlieren. Morgen ist ein neuer Tag, ich bekomm nen neuen PC und kann wieder mein PW ändern (diesmal am besten mit einfachen Sonderzeichen).

Weiter gings mit ner Zimmerbesichtigung, das war aber auch bei weitem nicht so malerisch wie gestern, so dass ich da dann auch schnell das Weite suchte. Beim zweiten Termin heute Abend war ich vorher schon so müde dass ich um 19.00 Uhr im Hotel eingeschlafen bin. Trotzdem raffte ich mich nochmal auf um um 21.00 Uhr in Princeton zu sein, wo aber keiner die Tür öffnete…toll, und dafür zieh ich extra meinen Rauten-Pulli an 😉 .

Fazit: Mal wieder kein so schöner Tag, aber ich hab ja noch ca. 180 mal die Chance „auf Morgen“ zu hoffen…

Bye bye und gute Nacht
G

P.S. Leute, vielen Dank nochmal für die Kommentare und Shoutbox-Einträge! Durch die Arbeit und weiteren Verpflichtungen im Moment habe ich weniger Zeit zu schreiben, aber es freut mich zu sehen dass ich nicht alleine mit meinen Up’s and Down’s kämpfen muss.

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Sep 29

1. Schöner Moment

Es war wie im Film – und ich war mitten drin! Auf dem Weg zu meiner „Wohnungsbesichtigung“ kam ich zum ersten Mal in eine typisch amerikanische Wohngegend. Und ich kam mir vor wie in einer Mischung aus Al Bundy, Hör mal wer da hämmert und ALF (nur ohne Außerirdische 😉 ).

Breite Staßen, links und rechts mit Holzhäusern gesäumt, in der Einfahrt mindests eine fette Amikarre, den Basketballkorb daneben und die typisch amerikanischen Briefkästen mit Fähnchen…das war wirklich ein Anblick – unbeschreiblich. Dazu noch ein geniales Herbst-Sonnenlicht…und ich OHNE Kamera. Der Fehler passiert mir nicht nochmal 😀 .

Das Zimmer was ich mir angesehen habe ist ein eigenes Posting wert – dazu kommt es dann wenn ich es bekommen habe. Bis Donnerstag muss ich noch auf ne Antwort waren, in der Zwischenzeit schau ich mir natürlich noch andere Zimmer an. Beim zweiten Termin wurde ich dann versetzt…war keiner zu Hause – na super!

2. Normaler Moment

HA, zum ersten Mal hier getankt (für 3,60$ die Gallone 😀 ). Hier muss man sitzen bleiben und der Tankwart übernimmt die Arbeit. Wird natürlich alles mit Credit-Card sofort an der Zapfsäule bezahlt…UND, an der Tankstelle gibts auch American Spirit zu kaufen…cool, dann leb ich ja nur noch halb so ungesund 😉 .

3. Trauriger Moment

Da ich keine Burger mehr sehen kann, wollte ich mir mal wieder einen „schönen Abend“ machen und in Princeton etwas gepflegter Essen gehen (zumindest keine Burger-Kette). Ich hab mich dann auf den Weg zur Princeton Hauptstrasse gemacht, und diese sogar ohne mich zu verfahren erreicht. Schwieriger stellte sich allerdings die Suche nach einem geeigneten Abendessen heraus. Nach einiger Latscherei hab ich mich dann doch für irgend so ein Pizza-Diner entschieden, und das war ein Fehler…
Da saß ich nun, mit meiner (schlechten) Cheese-Pizza für 10.95$, meinem Papppecher Cola, und als mir dann auch noch das Papp-Besteck + Teller gereicht wurde wusste ich schon dass ich am falschen Ort war…Um mich rum saßen diverse Ami-Teenie-Gören die sich nur über Gewicht, Typen und Make-up unterhalten haben, während in alleine an meiner Pizza rumnuckelte 🙁 .
Irgendwie war das „so alleine“ ein skurriler Moment, nach ner viertel Stunde wurde es mir dann zu blöd, ich packte meine sieben Sachen und machte mich auf den „Heimweg“ ins Hotel.

Das einzig gute daran, ich durfte einen Blick auf die Uni werfen, und die ist wirklich umwerfend. Jeder der den Film „A beautiful mind“ gesehen hat kennt den Anblick vielleicht. Dieses alte, ehrwürdige (INSIDER: Papyrusbuch 😀  ) Gebäude, welches dem Schloss von Harry Potter ein wenig ähnelt. Kein Wunder dass man sich mit Studiengebühren von 40.000 $ pro Student/Jahr eindrucksvolleres leisten kann als ein popelliges „Super C“ 😉 .

Natürlich hatte ich statt meiner Kamera nur ne halbe Pizza im Gepäck, also musste ich unverrichteter Dinge wieder abziehen…

So, morgen gehts weiter, mal sehen was der zweite Arbeitstag für mich bereit hält…

Bye bye
Georg

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Sep 29

Sooo, heute war es dann endlich soweit. Mein erster Arbeitstag! Los gings um 9, gleich mit ner „schlechten Nachricht“. Die gute Nicole – ihres Zeichens Mitarbeiterin von Human Resources (Personalabteilung) – die sich normalerweise am ersten Tag um die neuen Praktikaten kümmert war heute leider verhindert. Deshalb gings direkt zu Robert (Chef) der mich dann den anderen Leuten aus der Abteilung vorgestellt hat. 10 mal „Nice to meet you“ später gabs dann noch ne kleine Führung durch die Etage (Kaffee und Softdrings for free 😀 ) und mir wurde mein Arbeitsplatz zugeteilt. Das wars dann auch schon „fast“ 😀 . Ich hatte noch keinen Rechner, keinen Account und sonst auch nix was ich großartig machen konnte. War dann noch bei nem kleinen Experiment dabei, und dann wurde ich entlassen um mich um eine Wohnung zu kümmern. Da bin ich auch gerade dabei, hab heut Abend zwei Termine, einer sieht schon recht vielversprechend aus…mal sehen!

Jetzt, wo die „Aufregung“ über meinen ersten Arbeitstag verflogen ist bin ich voller „positiver Erwartungen“. Ich denke das wird gut, die anderen Interns kamen mir auch sympatisch vor und ich hoffe das man hier ne nette Zeit zusammen hat. Heute Abend gibts n Abschieds-Essen eines Praktikanten, da werde ich wohl hingehen wenn ich keine Wohungstermine habe…

Vielleicht noch zu erwähnen ist, dass ich extra 8000km weit weg fliege um Aachen aus dem Weg zu gehen…und den ersten Praktikanten (der heute auch seinen ersten Tag hatte) ist ein E-Techniker aus Aachen 🙁 . Na, ich denke mal positiv, also: Gut dass es kein Maschi war 😀 .

Was die Wohnungssuche betrifft…im Moment kämpfe ich mich durch craiglist, TigerTrade & Co um etwas angenehmes für die nächsten 6 Monate zu finden. Die Preise sind alle zwischen 600-800 Bugs ( 😀 ) plus Nebenkosten. Wenn das überstanden ist, dann realisiere ich wohl so langsam, dass ich wirklich angekommen bin, und für das nächste halbe Jahr hier mein Lager aufschlagen werde…im Moment fühlt es sich (durch das Hotel-Leben) eher noch wie Urlaub an…

Gut, ich such dann mal weiter nach einem „full furnished room with bath and laundy facilities included“

Bye bye
Georg

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Sep 28

Crappy evening!

22:07 Uhr in Kleinigkeiten Kommentare deaktiviert für Crappy evening!

Es gibt Abende, da hat man einfach kein Glück – dabei wollte ich doch wirklich nichts Unmögliches. Ich wollte einfach nur ein wenig den „American way of life“ leben…dazu gehört ein Burger, ein Bier und die neue Staffel von Family Guy, American Dad & Co (heute fangen hier die neuen Folgen an nach ner längeren Pause…).

Der Plan war geschmiedet, an der Umsetzung hinderte mich leider nur der wahnsinnige Wolkenbruch der mich auf dem Rückweg von Philadelphia überraschte. Da die Amis leider Strassen haben die wohl nicht für Regen ausgelegt sind, stand in kürzerster Zeit die die ganze Strecke unter Wasser – und das war wirklich teilweise nicht mehr lustig…egal, ich wollte nur noch ins Hotel, und noch „kurz“ mein Abendessen kaufen. Dieses „kurz“ hat sich leider um 1.5 Stunden ausgeweitet, da auf meinem Rückweg vom „Abendessen-Geschäft“ ( 😉 ) plötzlich die Strasse gesperrt war. Na super, da stand ich nun, im Wolkenbruch, ohne Navi aber dafür noch mit nem warmen Essen im Auto und musste „irgendwelche“ Parallelstrassen fahren 🙁 . Ach ja, erwähnte ich dass ich keine Karte im Auto hatte…ich habs dann irgendwann gefunden, natürlich mit nem kalten Essen, ner schlechten Laune und die Serien waren auch schon gelaufen 🙁 . Tja, so viel zu meinem „American way of life“…

Was den Rest des Tages angeht…ich machs kurz – bin jetzt nicht mehr in der Stimmung.
Ich war in Philly, hab meinen Chef getroffen und wir hatten wirklich nen netten Nachmittag. Chef ist nett, Stadt ist nett, und jetzt weiß ich zumindest schon mal ein wenig was mich morgen erwartet.

So, ich geh auch gleich ins Bett. Morgen wird es spannend – mal sehen was so geht.

Gruß
Georg

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Sep 27

Mittwoch Subway, Donnerstag McDonals, Freitag BurgerKing, und heute Wendy’s. „Gesund gelebt“ kann man das nicht gerade nennen 😉 .Ich glaub bei den Burgern ist das wie mit Bier…nach dem dritten schmeckt sowieso alles gleich.

Ich find es wirklich unglaublich, dass sich ein Großteil der Bevölkerung hier hauptsächlich von Fast Food ernährt (so kommt es mir zumindest vor, sonst könnten sich die ganzen Läden hier alle garnicht halten).

Nur damit wir uns nicht falsch verstehen…das sind nicht mal eben „ein paar“ Läden…Google Maps spuckt mir im Umkreis von 10 Meilen (ca. 16km) 9 McDonals, 9 BurgerKing, 9 Subways, 9 Wendy’s und 9 Dunkin Donuts aus…keine Ahnung warum immer genau 9, vielleicht gibts ja noch mehr aber der listet in dem Umkreis nur einstellig auf oder so. Egal, d.h. 45 Burgerläden (die mir bekannt sind) zusätzlich noch die ganzen „kleinen“ FastFood- und Pizza-Läden in 10 Meilen Reichweite!! Ist das krank oder was? Also verhungern kann man hier garnicht, vor allem da ein normales Menü ca. 6-7 Dollar kostet, also auch noch 30% weniger als bei uns…

Ganz abgesehen von der Turbo-Ernährung die sich also der Durchschnitts-Ami so reinpfeift hab ich mich gefragt was das für eine logistische Meisterleistung sein muss diesen ganzen Kram an- und abzuliefern. Wenn „nur“ 200 Mio. Amis täglich 1 Mal essen gehen und dabei widerum „nur“ 100g Müll produzieren (total unrealistisch) , dann sind das 20000 TONNEN Müll täglich. Das sind schon ne Menge LKWs die durch die Gegend fahren müssen um den Kram weg zu schaffen.
Weiterhin hab ich mich noch gefragt wo und wie man überhaupt so viele Kartoffeln und Rinder halten kann, um die ganzen Fritten & Burger zu basteln…das müssen ja Millionen sein! Wirklich beeindruckend erschreckend!

Egal, weg vom Fast Food, hin zu meinem (halb) erfolgreichem Einkauf heute. Das mit dem Navi hat leider noch nicht geklappt, was natürlich zur Folge hatte, dass ich mich prompt wieder verfahren habe (auf dem Weg zu Wendy’s, aber der nächste war ja nicht weit 😉 ). Erfolgreicher hingegen war die Lösung meines Telefon-Problems. Für nur 10$ hab ich jetzt ne Telefonkarte, mit der ich vom Ami-Festnetz ins deutsche Festnetz für 6c telefonieren kann. Was die mobile Kommunikation betrifft – da wollte ich mich nächste Woche mal drum kümmern.

Durch den Einkauf in dem (natürlich) großen Shopping-Ding hab ich wie immer n paar weitere Erkenntnisse gewonnen. Da wäre also heute:

  • Es gibt hier wirklich Menschen, die die Push-to-Talk Funktion ihres Handys nutzen. Hab ich jetzt schon häufiger gesehen…komisch, scheint hier mehr der Renner zu sein als in Germany.
  • Die Amis sind schon so freundlich, man darf hier keinen direkt ansehen – da wird man gleich mit irgend etwas zugelabert (z.B. wie süß das Baby an der Kasse aussieht)
  • Wieder ne neue „praktische“ Sache entdeckt. Hier gibts nen „Self-Checkout“ an der Kasse. Da gibts dann keine Kassierer, sondern man macht alles selber. Wie das geht hab ich zwar noch nicht ausprobiert, aber das kommt noch…
  • Wal-Markt ist hier glaub ich n ziemlicher Billig-Ramsch-Laden. Das sah man zum einen an den Preisen, zum anderen am Klientel. Dafür gabs aber 3 T-Shirts für 6$ (Fruit of the Loom), und 5 Paar Socken für 8$. Na, was will man mehr 😉
  • Ich hab immer noch keinen Liquor Store gefunden um mir n Bierchen zu kaufen 🙁

Um in meinem „Anti-Touri“-Plan zu bleiben, hab ich mich dann gleich mal an die XXL-Verhältnisse angepasst. Sehr selbst, ne Literflasche Wasser wäre ja albern gewesen 😉 . Hier kauft man mal eben ne Galone Wasser, das sind dann knappe 4 Liter (wer kennt sie nicht – die gute alte „Polen Quelle“ 😀 )…

Heute hab ich sonst mal nichts unternommen. War auch mal gut so, die letzten Tage waren hart. Morgen gehts dann wahrscheinlich nach Philly zu meinem Chef! Und dann gehts auch schon los – Montag erster Arbeitstag 😀 !

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Sep 27

She is waiting to be seated…

11:52 Uhr in Kleinigkeiten Kommentare deaktiviert für She is waiting to be seated…

Diese schicke Passiv-Konstruktion hat mich während des Frühstücks beschäftigt…zum einen da es dass so bei uns nicht gibt (ok, gibts schon, aber in nem anderen Zusammenhang*), und zum anderen das die Gäste hier warten um sich „setzen zu lassen“.

Trotz dass die meisten Tische frei waren, wartete eine Frau ca. 5min am Eingang auf den Kellner der ihr den Platz zuweist. Was das für ne ABM-Maßnahme ist weiß ich zwar nicht – aber so ist das wohl mit den „little differences“ (das hat sogar schon John Travolta in Pulp Fiction festgestellt“ 😀 ).

Weitere Erkenntnisse…ich muss mich revidieren, was ich hier geschrieben habe war wohl doch nur ne Eintagsfliege…NATÜRLICH gibts hier auch XXL Bananen die größer sind als mein Handy 😀 .

So, das zum Thema Frühstück…ansonsten werd ich heute mal eher nen ruhigen machen – die ganzen letzten Tage mit der Reise, Jetleg, NY & Co. haben mich doch mehr mitgenommen als ich dachte…

Das Thema „Telefon“ nervt mich noch ein wenig. Handy ist viel zu teuer, vom Hotel ist es wohl auch nicht billiger…ich muss mich mal auf die Suche nach ner Telefonkarte machen, oder mir ne Prepaid-Karte fürs Handy kaufen (was wohl auch nicht soo günstig ist – zumindest nicht nach Deutschland). Wenn ich dann mal ne eigene Bude habe ist hoffentlich auch genügend Bandbreite für Skype vorhanden…bis dahin muss ich auch ICQ und Bloggen zurück greifen um euch auf dem Laufenden zu halten. Sorry Leute, anders gehts gerade nicht…ach, und noch was für alle „Unwissenden“: SMS kosten für euch genauso viel wie als wenn ich in Deutschland wäre – ihr könnt mir also fleißig schreiben. Für mich kostet ne SMS ein wenig mehr (glaub ich), aber auch noch bezahlbar…

So, ich werd jetzt dann endlich mal in den Tag starten.

Gruß
G

* z.B. beim Roulette: Er hat 10$ auf Rot setzen lassen 😉

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Sep 26

Tagesplan

13:57 Uhr in Kleinigkeiten Kommentare deaktiviert für Tagesplan

Hola,

heute war der erste Tag, an dem mich mein Wecker geweckt hat, und ich nicht von alleine um 6 Uhr aufgewacht bin. Schade eigentlich, so ein Jetlag hat schon vorteile. Abends ist man um 10 Uhr total groggy, dafür wacht man morgens früh automatisch auf…Da ich ja der totale „Morning-hour-has-gold-in-mouth“-Typ ( 😀 ) bin, hab ich mich dann trotzdem um 7 aus dem Bett gequält, und checke jetzt gerade mal die Outlet-Dichte um Princeton.

Tipps zu Folge gibts wohl drei Stück in der „näheren Umgebung“. Ich werde mich wohl für den nächst gelegenen entscheiden (Jersey Gardens, 30 Miles), laut Website ist das immerhin der „New Jersey’s largest outlet mall“ (hoffentlich indoor, sonst mach ich da den „Raining Man – Halleluja“).

Da die erst um 10 Uhr ihre Tore öffenen (wie ich gerade gesehen habe 🙁 ) hab ich jetzt noch über ne Stunde Zeit um mich genüsslich dem „gesunden“ Frühstück zu widmen.

Bis später dann – hoffentlich mit neuen Klamotten 😀
Georg

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