Jan 11

Back in Blog ;-) !

21:05 Uhr in Trips Kommentare deaktiviert für Back in Blog ;-) !

Sooo…Hallo erst Mal, frohes Neues usw. usw. 😀 . Die Pause ist zu Ende, genauso wie 2008, Weihnachten, Silvester, mein Urlaub etc.

Tja, nach der ca. 2-wöchigen Blogpause weiß ich schon garnicht mehr wo ich anfangen soll…gut, am Besten ganz hinten:

24.12.:  Juhuu, es war Weihnachten, und ich sollte Katharina vom Flughafen (JFK) abholen. Leider hatte ich unerschätzt, dass die Amis den 24.sten lieber im Auto anstatt unterm Tannenbaum verbringen. So brauchte ich lässige 3.5 Stunden bis zum Flughafen (ca. 80km), und trotz meinem 1.5 stündigen Puffer den ich eingeplant hatte war es leider nicht möglich Katharina direkt am Gate zu empfangen. DAMN! Wie sagt mein Kollege so schön: The US is full of bottlenecks – und das kann ich leider nur bestätigen. Wie sonst kann man sich erklären dass man eine 8 spurige Autobahn auf eine 2 spurige Mautstelle dezimiert, danach in eine einspurige Ausfahrt die dann wieder in eine 6 spurige Autobahn übergeht…Ich VERSUCHE mich ja schon darüber nicht mehr aufzuregen, aber manchmal fällt es einfach doch schwer…

Nun gut, eine Sache wo die Amis dann (anscheinend) mal nachgedacht haben muss ich dann doch noch loswerden: Beim JFK gibt es endlich mal vernünftige Drop-off Zonen, in denen man zum einsammeln bzw. rauslassen  kurz halten kann ohne nen 10$-pro-30min-Parkplatz suchen muss ;).

OK, endlich eingesammelt, dann gings nach Hause und schon mit großen Schritten auf Weihnachten zu. Zeitgleich war es in Deutschland ja schon in vollem Gange, wir hatten uns aber für ein Weihnachtsdinner am 25. entschieden bei dem jeder was aus „seinem Land“ beisteuert…So kam es dann am 25.sten zu griechischem Salat, schwedisch/brasilianische Lachs-Kräuterbutter-Vorspeise, canadischem gebratenem Lachs, indischem Chicken-Reis-Kram, deutschem Kuchen und amerikanischen Windbeuteln 😉 . Das Weihnachtsdinner fand bei mir statt, da ich nen großen Esstisch und ne Menge Platz in der Küche anbieten konnte…es war das ungewöhnslichste Weihnachten was ich je hatte – aber trotzdem (oder deshalb?) hat es sehr viel Spaß gemacht und war wirklich „was besonderes“.

Nochmal von vorne: Zu gegen waren Claw + Freundin (Angie), Prabhu + Freundin (Katrin) + nem Freund aus seiner Uni (Yeshanth), Vitorio, Katharina und ich. Für Vito war es gleichzeitig eine Art Abschiedsessen, da er 2 Tage später leider wieder nach Schweden abgedampft ist um da seine Masterarbeit zu schreiben. Wir haben uns alle schon recht früh bei mir getroffen, um gemütlich zusammen zu kochen & zu essen. Ich hatte mein Bestes gegeben um dem ganzen ein wenig Weihnachststimmung zu verpassen, was mir mit nem Plastik-Weihnachtsbaum, n paar Kerzen, nem (Plastik-)Weihnachtskranz und kleine Geschenke für jedermann auch ansatzweise gelungen ist (hoffe ich mal 😉 ). Fotos gibts wie immer im Fotoset (die wohl noch ein wenig dauern können da ich in den letzten 2 Wochen wieder recht häufig meine Cam im Anschlag hatte 😉 ).

Alles in allem war es ein schöner Abend mit netten Leuten, gutem Essen und netten Gesprächen, wenn man mal davon absieht dass durch die etwas „mißglückte Planung“ uns das Bier schon recht früh ausgegangen ist…Wir haben auch versucht unsere bis dato nicht vorhandenen Silvesterpläne zu schmieden, was aber auch nur teilweise erfolgreich war 😀 .

In den Tagen zwischen Weihnachten und Silvester konnte ich dann endlich etwas Zeit mit Katharina verbringen, die wir zum Großteil in NY verbracht haben: Outlet, Broadway, Timesquare, Central Parc, Staten Island Ferry, Rockefeller Center, Soho, Chinatown…ich würd mal sagen „das übliche Touri-Programm“, was mit Freundin aber um einiges mehr Spaß macht als sonst (sofern sie warme Schuhe an hat 😉 ).

Unsere Silvesterplanung kam irgendwann dann auch endlich zu einem Ergebnis: Wir hatten uns dafür entschieden NICHT wie alle anderen Touris zum „Ball-drop“ zu gehen (Timesquare) und uns bei -10 Grad 6 Stunden lang alles abzufrieren, sondern sind dann doch lieber in eine normale New Yorker Disco gegangen. Ultra hieß unsere letztendliche Wahl, und im Nachhinein war es eine gute Entscheidung! Für ca. 100$ gabs den Eintritt und 5 Stunden frei-trinken, was sich im Endeffekt ziemlich gelohnt hat. Mit von der Party Partie war mal wieder Prabhu + Freundin + Freund – Claw hatte sich doch entschieden mit seiner Freundin das „typische“ Touri-Silvester durchzuziehen. Bis ca. 4 Uhr nachts haben wir gut gefeiert, und obwohl es eine normale Disco war hatte man immer im Hinterkopf dass man diesen Jahreswechsel WIRKLICH in NY erlebt…toll, auch wenn man eigentlich nix davon mitbekommen hat 😉 .

Die ersten Tage des neuen Jahres gingen dann leider viel zu schnell rum, noch ein paar Mal nach NY und Princeton, und dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen von Katharina 🙁 . Es war so schön, dass jemand einen kurzen Einblick in mein Leben hier bekommen hat bzw. es teilen konnte. Mein Leben, meine Leute, meine Umgebung – einfach alles…da kann ich noch soviel bloggen und Fotos hochladen, persönlich ist es dann doch etwas anderes! Das wars dann auch schon für mich mit meinen ersehnten 2 Wochen Urlaub, und seit Montag sitz ich wieder bei Siemens…da habe ich jetzt ein neues Projekt zugewiesen bekommen was mir auch wirklich Freude bereitet und ich auch ganz gut von lernen kann…So wie es scheint werde ich mich die nächsten 2.5 Monate damit beschäftigen (hoffentlich), und das wars dann auch schon für mich mit meinem so lang geplantem und erhofftem Auslandssemester…

Kaum zu glauben, die Halbzeit habe ich jetzt schon gut überschritten, und ich sehe jetzt schon fast das Ende vor mir…die Zeit rast, dabei bin ich doch „eigentlich“ gerade erst angekommen. Die RWTH ruft schon wieder mit Seminaranmeldungen für das nächste Semester, so dass ich mich geistig schon wieder ansatzweise in der Uni befinde…Es gibt noch vieles was ich sehen und machen möchte, und so langsam denke ich mir „Hurry up“, sonst wird das nix mehr…Claw macht auch in 3 Wochen schon die Biege, dann heißt es also nochmal „goodbye sagen“…

Seit Katharina weg ist und ich mich wieder im Arbeitsalltag befinde habe ich eingentlich nur eins in meiner Freizeit gemacht: LOST geguckt! Ich hab die amerikanischen TV-Sender-Homepages für mich entdeckt, wo eine Vielzahl der Sendungen legal zum stream angeboten werden. Eine schöne Beschäftigung für einen „einsamen Feierabend“, und mit 80 Folgen à 45min bin ich auch erst Mal ne Weile beschäftigt 😉 . Dieses Wochenende war dann auch erst Mal chillen angesagt, abgesehen von ein paar Princeton-im-Schnee-Fotos gibt es nichts spannendes zu berichten.

So, ich werde mich jetzt mal um die diversen Fotosets kümmern – kann aber ne Weile dauern bis ich den ganzen Bilderwust mal sortiert, bearbeitet und hochgeladen habe…

Viele Grüße bis dahin ins (wie ich gehört habe) seeehr kalte Deutschland :D.

Bye bye
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Nov 30

So langsam denke ich drüber nach, ob ich meinen Blog nicht lieber in „Georg goes NY“ umbenennen soll…Von Princeton hab ich bis jetzt noch herzlich wenig berichtet – wie denn auch, wenns hier nix gibt 😉 .

Nun ja, ich war gestern also mal wieder in NY, diesmal eigentlich mit der groben Absicht ein paar Gadget-Stores aufzusuchen…nicht weil ich unbedingt was kaufen wollte, aber ich hatte einfach Lust mir kleinere Gimmicks anzusehen oder n paar Ideen zu holen…

Haha, durchgeplant wie ich bin hab ich mir natürlich ne Liste mit ca. 8 Adressen gemacht, und die ungefähre Reihenfolge für nen sinnvollen Weg ausgedacht. Gestartet natürlich wieder am WTC, also ziemlich Downtown, um dann ganz chillig den Broadway hochzuschlendern und dabei ein paar Geschäfte meiner Liste „abzuhaken“. Abgesehen vom ersten Laden direkt am WTC ging der Plan von vorne herein schief, was meine Laune auch immer weiter sinken lies. Zum Glück war ich alleine unterwegs (Claw und Katrin waren anderweitig shoppen), so dass keiner meinen Frust bemerkt hat 😉 . Es war wie ein schlechter Witz…Seltsamer Weise zog sich der Weg ewig lang hin, was leider auch nicht dadruch besser wurde dass die kompletten Straßen, Geschäfte und Bürgersteige vollgestopft mit Touris waren.

Alleine das hätte schon gereicht um sich unglücklich, genervt (und langsam) seinen Weg zu bahnen, leider kam es noch schlimmer…sich in NY zurecht zu finden ist eigentlich mehr als einfach, solange man sich NICHT in Downtown befindet…da gibts nämlich nicht diese schöne Einteilung nach Streets & Avenues, sondern da geht alles recht kreuz und quer und ohne System…ok, eigentlich kein Problem (dachte ich), WENN diese beschissene Touri-Karte von der Tourist-Information mal alle Straßennamen eingezeichnet hätte…das war natürlich auch nicht der Fall, also versuchte ich mich „irgendwie“ an einigen Anhaltspunkten entlang zu hangeln um die richtigen Staßen zu finden…guter Witz eigentlich – ohne Karte in New York…das konnte ja nicht gut gehen…

Ok, es hat ne Weile gedauert, aber dann fand ich zumindest doch eine Adresse von nem Shop den ich gesucht hatte…wie der Zufall es wollte war da nur ein leeres Ladenlokal vorzufinden…schön, und dafür latsch ich 2 Stunden durch die Gegend…egal, ich hatte ja noch sechs weitere Adressen auf meiner Liste. Den nächsten Shop konnte ich auch partout nicht finden, obwohl die Adresse sooo einfach war (745 Broadway ;-)). Klar, auf dem Broadway war ich, aber leider haben es die Amis nicht so mit den Hausnummern…da gibts dann gerne mal nen Sprung von 500 auf 900, weil in irgendwelchen Seitenstraßen weiter gezählt wird usw usw…da half selbst Fragen nix – ganz abgesehen davon dass sowieso nur Touris auf dem Broadway waren…

Weiter gings zum größten Photo/Video-Store in NY, der MUSSTE ja zu finden sein…jaaa, war er auch (nach ca. weiteren 45min Subway- und Fußweg), nur aus unerklärlichen Gründen hat der Shop SAMSTAGS geschlossen…jeder dämliche Fußpflege-Laden hat hier sogar Sonntags bis 22 Uhr auf, und das Riesen-Teil hat Samstags zu???? OK, wieder was unlogisches gelernt – da warens nur noch vier…

Mittlerweile hatte sich Katrin bei meinen Shopping-Versuchen angeschlossen, da sie auch keine Lust hatte bei Mord- und Totschlag am Grabbeltisch mitzuwirken. Leider brachte mir das auch kein Glück, da auch alle weiteren Läden nicht zu finden waren. Dafür gabs bei den jeweiligen Adressen 1x ein Ladenlokal, 1x nen Schuhladen, 1x nen Handtaschen-Laden und 1x nen Wohnungseingang…Schön, ich hatte mich mittlerweile damit abgefunden dass der Tag wirklich zum Scheitern verurteilt war – und ich fand alles zum kotzen.

Nach ca. 5 stündigem erfolglosem Rumgelatsche waren wir dann mal wieder auf der Suche nach nem Abendessen, als und plötzlich ein großer Erdinger-Schirm wie der Messias persönlich vom Himmel herab schien…wir waren durch Zufall (oder göttliches Geleit) an einem deutschen Restaurant angekommen…zumindest sah es Deutsch aus, waren aber Inder drin 😀 . Egal, die hatten sich wohl zur Aufgabe gemacht alles so Touri-Typisch-Deutsch wie möglich zu machen, deshalb gabs auch ne rot-karierte Tischdecke, Schnitzel, Kartoffelsalat und weitere „Köstlichkeiten“ unserer Kultur 😉 . Wirklich interessant war der Mix der unterschiedlichen lokalen Spezialitäten…das Restaurant hieß „Hallo Berlin“, die Speisekarte war vom „Hofbräu München“, mein Reissdorf kam wohl (hoffentlich 😉 ) aus Kölle und das Matjes-Brötchen gibts wohl sonst eher in Hamburg 😉 .

Naja, ich will mal nicht so sein – lustig wars und „fast“ schon wie zu Hause…als Andenken (zu meinem 8$ Reissdorf) hab ich mir dann gleich mal nen echten Gaffel-Bierdeckel mitgenommen…wirklich schön, nach diesem erfolglosen und nervigen Tag eine so angenehme Überraschung zu finden. Ich hätte ja mit Allem zum Dinner gerechnet – aber nicht mit Kölsch und Reibekuchen mit Apfelmuß 😀 .

Danach war es auch schon wieder Zeit für den Heimweg, der nach kurzen Subway-Unstimmigkeiten auch noch ein wenig länger als gewöhnlich gedauert hat…gegen 2 Uhr nachts war der Weg aber auch gemeistert, und ich konnte mich auf (nur) noch einen freien Tag freuen…

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Nov 30

NY MoMA

17:21 Uhr in Trips Kommentare deaktiviert für NY MoMA

Nachdem ich den Feiertag zu Hause mit meinem Thanksgiving-Käsetoast verbracht hatte, war ich am Freitag  voller Elan für einen „neuen“ Ausflug. Es ging mal wieder – wie könnte es anders sein – nach NY. Es war zwar Black Friday, aber ich war auf Grund meines Kontostandes und meiner mäßig Lust nicht auf shopping aus. Da es noch mindestens 1000 unentdeckte Stellen (alleine in Manhatten) gibt, hatte ich diesmal beschlossen recht weit in den Norden (110 Strasse) zu fahren und einen schönen Walk runter ins Midtown Manhatten zu machen. Das Wetter war wie immer gut, und die Ecken vom Central Park kannte ich auch noch nicht. Auf dem Weg entlang der 5th Avenue gabs dann noch das Guggenheim und das Metropolitan Museum zu bestaunen, bevor es mich runter zur 53rd Straße zur MoMA getrieben hat. Die beiden Museen werd ich mir auch noch anschauen, aber eins nach dem anderen…

MoMA hat den großen Vorteil, dass man Freitags von 16-20 Uhr „for free“ da rein kommt…alleine das ist schon Grund genug – und da ich Freitags normalerweise um die Zeit die Siemens-Schulbank drücken muss wollt ich das doch mal ausnutzen…

Die „Snake“ bildete sich schon einmal um den kompletten Block (und das sind schon n paar Meter), und ich ahnte schon fürchterliches, aber seltsamer Weise ging es um 16.00 Uhr dann innerhalb von wenigen Minuten wirklich fix. Endlich mit dem „Free Ticket“ ausgerüstet gabs dann die nächste positve Meldung…selbst die Garderobe für sämtliche Gegenstände (d.h. Kamerarucksack 😉 ) war for free, und mal wieder gings recht flott…Wow, ich mein wahrscheinlich nimmt selbst das Schwarz-Weiß-Häkel-Museum in Wolfenbüttel n paar Euro Eintritt, und in die weltberühmte MoMA kommt man komplett for free und das auch noch mit wenig Wartezeit an nem Touri-Freitag? Wirklich, ne gut strukturierte Angelegenheit – aber wahrscheinlich machen die das nicht zum ersten Mal ;-).

Gut…da stand ich nun, und bahnte mir meinen Weg durch die verschiedenen Stockwerke…wirklich „nett“ wars, aber so richtig vom Hocker gehauen hats mich jetzt auch nicht…vielleicht ist dass ein Problem der „zu hohen Erwartungen“, vielleicht hab ich auch einfach den „Sinn“ der meisten Kunstwerke nicht verstanden 😉 . Es war dann doch relativ übersichtlich und bei weitem nicht so groß wie ich gedacht hätte. Über den Museumsbesuch brauch ich wohl nicht viel zu berichten – wie das halt so ist läuft man rum, stellt sich vor die Exponate und sieht „in Gedanken versunken wichtig“ aus…

Nächstes Highlight war auch noch die Van Gogh Sonderausstellung, in die man sogar auch „for free“ durfte. Einziger Haken, Fotos waren nicht erlaubt, gut dass ich mit meinem WW auch unbemerkt Pics machen kann und trotzdem alles auf dem Bild hab 😉 . Irgendwie hatte ich das „Problem“, dass ich nach dem 60 Blocks-„Spatziergang“ am Mittag nicht mehr ganz so drive hatte mich 15min mit jedem Bild zu beschäftigen…deswegen war ich auch nach Café de Nuit & Co auch wieder recht schnell draussen, wohl wissend dass ich bestimmt noch ein paar Moma-Besuche in den nächsten Monaten vor mir habe 😉 .

Ich schlenderte also weiter durch die Stockwerke, bis ich oben angekommen dann mein humoristisches Highlight fand…eine weitere temporäre Ausstellung war zu gegen…und von keinem geringeren Künstler als Joan Miró! Gut, eigentlich nicht soo lustig, wenn ich mir nicht schon vor ein paar Jahren das Miró-Museum in Barcelona gegeben hätte, und damals dank des „Verzellers“ (das Teil was einem immer die Storys hinter den Werken „erklärt“ ) einen unvergesslichen Tag erlebt hätte…tja, ich also da rein (natürlich mit meinem MoMA-Verzeller) aber leider waren die Highlight wie „Von zwei Planeten verfolgtes Haar“ oder der schwarze Strich auf weißem Grund (für den Miro 6 Monate gebraucht hatte) nicht zu finden…schade schade – trotzdem war es mal wieder lustig diese „Kunst“ zu begutachten 😀 .

Nun ja, der Rest ist schneller erzählt…das Museum muss man sich einfach selber anschauen um sich davon ein Bild zu machen…gegen 8 dann da raus, noch schnell in den MoMA-Designstore (hat mich auch nicht umgehauen), danach noch ein NY Abendessen mitgenommen und dann wieder auf den Heimweg gemacht (der ja immer ein wenig Zeit in Anspruch nimmt).

Das wars auch schon – wieder ein Tag futsch vom langen Wochenende…aber es gab ja noch zwei weitere…

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Nov 27

Happy Thanksgiving!

19:06 Uhr in Trips Kommentare deaktiviert für Happy Thanksgiving!

Ist es nicht schön? Der größte amerikanische Feiertag und ich bin „live“ dabei 😉 . Naja, zumindest fast…nen Truthahn hab ich heute nicht auf dem Tisch, genauso wenig versammel ich mich heute mit meiner Familie…ABER, die extra Scheibe Käse auf meinem Schinken-Käse-Toast (die ich mir heute gegönnt habe) sah nach dem zerlaufen im Backofen schon fast aus wie ein Truthahn 😉 .

Gut, also genau genommen ist es für mich ein Tag wie jeder andere, nur ohne zu arbeiten. Nun ja, vielleicht nicht ganz, denn in der USA ist der Ausnahmezustand ausgebrochen…WEIL mal einen Tag die Geschäfte zu haben! Das ist echt der Brüller, ich wurde von 4 Leuten mit ernster Miene „vorgewarnt“ bloß was zu Essen im Haus zu haben da man ja nicht einkaufen kann und ALLES geschlossen hat (ich habs nicht nachgeprüft, aber ich glaub der Mäkes hat trotzdem auf 😉 ).Ich lach mich weg, diese Konsumgesellschaft hier macht mich feddich…warum haben alle nen erhöhten Blutdruck weil sie mal 24 Stunden nix einkaufen können??! Damit der Blutdruck schnell wieder sinkt (oder auch nicht 😉 ), gibts nach Thanksgiving natürlich den „Black Friday“ – der Tag an dem jeder Laden irgendwelche „Special offer“ im Angebot hat…da gibts dann diverse Rabatte und Schnäppchen, damit die Amis auch das gesparte Geld des Vortages wieder raushauen können…Deshalb stehen die Leute auch schon nachts an (!!!) um z.B. auf nen iPod 11$ zu sparen (wieder ein Grund sich wegzuschmeißen…ich sachs ja, die spinnen hier WIRKLICH…) .

Nun ja, zurück zum Tag: Durch unsere etwas verkorkste Aktion von gestern hab ich heute auch mal so richtig „frei“, ohne Trips, Pläne oder sonst was. „Eigentlich“ war ja die große Macys Parade angesagt, die größte Parade im Jahr in den USA (oder so ähnlich)…Hunderte von Riesen-Ballons (von bekannten Comic-Figuren) werden durch die Stadt gezogen, dazu gibts noch Musik – that’s it. Schön, ware ja bestimmt interessant gewesen, wobei Claw und ich mit weniger Spaß an das gequetsche der letzten Parade (Halloween) denken mussten…Trotzdem spielten wir mit dem Gedanken um ca. 6 aufzustehen, um 7 nach NY zu fahren und gegen 8 dann hoffentlich nen guten Platz zu haben wenn dann um 9 die Parade los geht…etwa so wie in Kölle beim Zug denk ich mal…natürlich nur ohne Alc 😉 .

„Zum Glück“ haben wir den Geheimtipp bekommen doch einfach abends nach NY zu fahren, und zu dem Platz wo die Ballons aufgeblasen werden. Das sollte ein „Spektakel“ sein, und viel cooler als die eigentliche Parade…hmm, von den Erzählungen waren wir so entflammt dass wir kurzer Hand unsere Pläne änderten und uns gestern Abend also nach NY aufgemacht haben. Zusätzlich probierten wir noch nen anderen Bahnhof aus um in die Stadt rein zu fahren, und alleine dafür hat sich die Fahrt schon gelohnt…WOW, mit Abstand der beste Blick auf die Manhatten-Skyline, nur ein „paar Meter“ entfernt – leider war ich ohne Stativ und mit falschem Objektiv am Start, aber das hole ich 1000% noch nach!

Durch das anstehende lange WE war die Stadt VOLL mit Leuten, aber wir hatten mal wieder Spaß daran ca. 2.5 Stunden zu Fuß durch die Gegend zu laufen, anstatt 15min mit der Subway zu fahren…Zusätzlich „nett“ waren die abgesperrten Straßen – nicht so häufig hat man die Gelegenheit in NY mitten auf der Straße zu gehen…als wir dann endlich an dem besagtem Platz ankamen war es dann die reinste Enttäuschung. Gut, die Seitenstrassen waren voll mit gefüllten „Etwas“, leider waren alle Zugänge gesperrt…hmm, nix mit „Spektakel“, nix mit „besser als die Parade“, nix mit „guter Sicht auf die Ballons“ blabla – alles ziemlich für den Eimer, und wir hatten dafür ne mehrstündige Anfahrt auf uns genommen…gut, man konnte nichts mehr ändern, leider war es mittlerweile auch schon so spät dass man auch nicht mehr am nächsten Tag früh zur Parade konnte – deshalb hab ich also mal nen Tag „frei“, und bekomme nicht die fesche Parade bei schönstem Wetter mit 🙁 . Wir haben dann alle recht bedröppelt die Rückfahrt auf uns genommen und waren gegen halb 3 dann wieder hier…

Happy Thanksgiving – aber ich hab ja noch n paar Tage um was zu unternehmen 😉

Bye bye
G

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Nov 27

I ♥ NY (again)

18:36 Uhr in Trips Kommentare deaktiviert für I ♥ NY (again)

Soo, letztes WE gings nach der Samstag-Philly-Tour Sonntags mal wieder nach NY. Ich hab ja mittlerweile schon ein paar Stunden in der Stadt verbracht, und trotzdem haut es mich jedes Mal aufs neue um. Dieses Flair kann man wirklich nicht mit Worten beschreiben, dass muss man mal selbst erlebt haben. Umso mehr freut mich, dass ich das Glück habe nicht den typischen Touri-Stress zu haben, um alles in ein paar Tagen abzufrühstücken. Ich habe bis jetzt immer was anderes gesehen, dabei hab ich die meisten Touri-Attraktionen ausgelassen (rauf aufs Rockefeller etc.) und mich auch nur auf Manhatten beschränkt…die ganzen anderen Bezirke (Bronx, Brookyln, Queens, Staten Island) kamen ja zeitlich noch garnicht in Frage…

Nun ja, zumindest bis zum letzten Sonntag. Ich hab mich mit Claw alleine auf die Socken gemacht – ohne ein spezielles Ziel im Auge zu haben. Eigentlich wollten wir ja nen „Design-Day“ machen, mit Shops, Buchläden, Architektur & Co, aber da Vito nicht konnte haben wir das verschoben. Schon wieder hatten wir mit dem Wetter Glück, und so haben wir uns spontan entschieden mal nach Staten Island zu fahren. Staten Island ist der südlichste Bezirk von NY – und das Beste daran ist die kostenlose Fähre von Manhatten. Vom südlichsten Zipfel Manhattens gehts dann an der Freiheitsstatue vorbei auf „die Insel“. Endlich, nach 2 monatigem Aufenthalt hab ich dann auch mal die Statue of Liberty von der Nähe sehen können (und soo ein Zufall dass ich mein Tele dabei hatte 😉 ). Eine Fährfahrt direkt nach Liberty Island kostet irgendwas mit 20$, daran vorbei zu fahren ist kostenlos…schön, wir haben uns dann dafür entschieden 😉 .

Auf Staten Island angekommen wars leider wieder etwas „planlos“. Das Cultural Center was wir spontan ansteuerten war schon zu (Sonntag), und ansonsten hatten wir uns auch nicht großartig auf nen Aufenthalt auf Staten Island vorbereitet. Also gings nach kurzem Aufenhalt mit Blick auf die Skyline von Manhatten wieder zurück. Aber wie gesagt, wir haben ja keinen Touri-Stress. Blöd, im Nachinein hab ich erfahren dass das Beste an der Fähre wohl die Hot Dogs und das billige Bier sein soll – das muss ich dann nächstes Mal ausprobieren…

Weiter gings durch X Blocks, in ein nettes Viertel auf der Suche nach nem Mexikaner der im Reisführer angepriesen wurde…nach ca. 1 Stunde Sucherei fanden wir auch die besagte Adresse, leider sah das „Lokal“ mehr als zu aus – genauer gesagt war kein Lokal in Sicht, nur zugeklappte Fensterläden. Gut, Notfall-Plan war dann „Best Pizza in Town“, indem man auch schnel sein Ziel erreichen konnte. 3000 kcal mit einer Mahlzeit in 5min 😉 . Merke: NIE eine ganze Pizza bestellen (zu zweit), das ist definitiv zu viel…ich weiß nicht was die da drauf hauen, mit Pizza aus Italien hat das auch wenig zu tun, aber es war zumindest so groß dass wir den Montag auch noch davon essen konnten 😉 .

Danach gings mit vollem Bauch wieder zurück, der Sonntag war auch schon wieder rum, gegen 11 war ich dann zu Hause und das wars mal wieder mit dem WE. Viel Zeit bleibt einfach nicht für andere Dinge, wenn man sich das WE immer mit Aktivitäten vollhaut…nun ja, ich will mich nicht beklagen, Sonntagsausflug nach NY ist ja nicht soo verkehrt 😉

Bye bye
G

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Nov 24

It’s all about „liberty“

21:53 Uhr in Trips Kommentare deaktiviert für It’s all about „liberty“

Nach der verlorenen Woche folge wieder eine recht stramme Wochenend-Planung. Freitag stand Philadelphia auf dem Programm, wo ich bis jetzt nur einmal kurz war…

Diesmal gings mit ner größeren Gruppe los (Claw, Prabhu, Vito, Katrin, Steffi und ich), da wir nicht nur zum Fotos machen in die Stadt wollten, sondern auch noch meinen bzw. unseren Chef nen Besuch abstatten wollten. Das Wetter war wie immer gut (und kalt), und Philly ist glücklicherweise recht easy mit dem Auto zu erreichen…

Zuerst gings nach Chinatown, um Dim Sung essen zu gehen…Leute, ich weiß nicht was ich da in mich reingestopft habe, es war aber eigentlich ganz ok…Dim Sung ist so ne Art chinesische Tappas auf Rädern, d.h. 100 kleine Schälchen Chinesen fahren an einem vorbei mit diversen Schälchen, und man zeigt auf das was man haben will 😉 . Claw und Robert kannten sich da glücklicherweise aus, deshalb wurden wir wohl vom schlimmsten bewahrt…trotzdem seeeehr strange Sachen die da teilweise an einem vorbeigefahren kamen – von Glibber zu Hühnerfüßen zu Glibber an Hühnerfüßen and so on…

Gut, ich habs überlebt und bin mal wieder um ne Erfahrung reicher 😀 . Danach trennte sich die Fotografen-Spreu vom Nichtfotografen-Weizen und ab weiter gings für uns zur Liberty-Bell. So toll die Amis auch meinen zu sein, was alte Geschichte angeht sind es zugegebener Maßen ziemliche Looser 😀 . Trotzdem, die Glocke die bei der ersten Lesung der Unabhängigkeitserklärung geläutet wurde muss man dann doch mal gesehen haben 😉 . By the way – den dicken Pitter fand ich beeindruckender, aber das hab ich da lieber für mich behalten (LOOOL, zeig mir nen Ami der den dicken Pitter kennt 😀 ).

OK, nach dem kleinen hostorischen Ausritt gab es dann wieder ein Erlebnis der modernen Zusammenkunft. Vitorio ist ein recht aktiver Flickr-User, und hat sich ganz im Zeichen von Social-Networking mit einem anderen User (aus der Nähe von Philly) auf ein paar Pics verabredet. Natürlich hatten die sich vorher noch nie gesehen, geschweige denn getroffen, aber so macht man wohl heute Bekanntschaften 😉 . Der Typ war nett, so Mitte 30 und endlich mal ein echter Ami 😀 ! Da wir ja alle recht fotointeressiert waren, gab es keine großartigen thematischen Unstimmigkeiten oder gar unangenehme Smalltalk-Pausen 😉 . Durch unsere regelmäßigen Café-Stopps haben wir versucht der Kälte ein wenig aus dem Weg zu gehen – die Temperaturen waren aber nicht gerade Touri-tauglich.

Das interessante (für mich) war mal wieder das checken meiner English-Skills – diesmal war alles easy, was mich so langsam ein wenig confuse macht. Ich weiß nicht wodran es liegt, aber es ist soooo unterschiedlich die Leute zu verstehen – das hätte ich nicht gedacht. Ich dachte immer dass der Bundesstaat sooo viel ausmacht was Ak(ne) Akzent etc. angeht, aber davon bin ich irgendwie abgekommen…

Nun ja, wir sind dann wie immer ein wenig durch die Stadt gelatscht, an den mehr oder weniger Sehnswürdigkeiten vorbei um sich nach „getaner Arbeit“ auf ein Philly Cheesesteak wieder mit dem Weizen zu treffen…

Aber langsam, abgesehen davon dass Philly echt ne schöne Stadt ist – und bei weitem nicht so stressig wie NY gibts hier auch ganz nette Sachen zu bewundern. Die City Hall ist schon ganz nett, aber das beste ist hier noch das Macy’s der Stadt…Nein, das ist hier nämlich nicht nur ein (marmornes) Einkaufszentrum wo es iPods am Automaten gibt, sondern da steht so nebenbei noch die größte Orgel der Welt!! Hallo, ich versteh zwar nix von Orgeln, aber ich weiß dass die normalerweise nix in nem Einkaufszentrum zu suchen haben…Zu den obligatorischen Rocky Steps haben wir es leider nicht mehr geschafft, aber der nächste Philly-Besuch wird wohl nicht lange auf sich warten lassen. Danach gings wie gesagt noch in ein typisches Diner, um die zweite neue Essenserfahrung des Tages zu bestreiten. Philly Cheesesteak stand auf dem Plan – den genauen Unterschied zum Hoagie konnte ich nicht festmachen, war aber lecker und wie immer fettig und groß…Es kamen noch weitere Flickr-Bekannte unseres Besuches hinzu, alle typisch amerikanisch freundlich und Smalltalk-lastig aufgelegt. Wie gesagt, wer Leute kennenlernen will braucht wirklich nicht mehr vor dir Tür zu gehen 😉 .

Danach gings ziemlich geplättet nach Hause, da am nächsten Tag (Sonntag) wieder der nächste Trip anstand…schön wars, ein paar Eindrücke von Philly gibts im Photoset (ich glaub so langsam muss ich mal wieder mein Objektiv wechseln 😉 ).

Bye bye
G

P.S. Letztes Pic im Photoset: Keine Ahnung was das ist, hat mich aber halbwegs an die Heimat erinnert 😉 .

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Nov 10

Atlantic City

2:12 Uhr in Trips Kommentare deaktiviert für Atlantic City

Schon wieder Sonntag 🙁

Heute gings mit Claw, Vitorio und Steffi (neue Intern(istin…BRÜLLER 😉 ) nach Atlantic City – dem Las Vegas der Ostküste…nett wars, Story folgt hoffentlich noch…jetzt ist Zeit zu schlafen…

Bye bye
G

//edit:

Nun ja, jetzt habe ich ein paar Minuten Zeit um den Trip ein wenig ausführlicher zu erzählen…Wie schon erwähnt haben wir uns Sonntag gegen Mittag zusammen gefunden um einen gechillten Tag am Meer zu verbringen. Durch den vorabendlichen Besuch im Ivy Inn tat ich mich mit dem aufstehen etwas schwer, aber so gegen 13.00 Uhr gings dann endlich los Richtung Wasser…Seitdem ich hier bin hab ich noch nicht den Atlantic gesehen – also wurde es auch mal langsam Zeit…

Eigentlich ist die Stadt bekannt für ihre vielen Casinos, was uns komischerweise recht wenig interessiert hat. Architektonisch war das jetzt auch nicht so der Brüller, also unter „Las Vegas der Ostküste“ hab ich mir schon was mehr vorsgestellt…trotzdem, die Strandpromenade war typisch touristisch „nett“ und auch ansonsten ist bei uns keine Langweile aufgekommen. Da von vier Leuten drei ne SLR dabei hatten sind war auch ganze 500m in 3 Stunden weit gekommen 😉 . Jeder hatte n anderes Objektiv drauf und daher auch andere Dinge im Auge, aber von meinen Pics bin ich diesmal nicht so begeistert…

Nach ca. 4 Stunden geknipse und gegucke haben wir uns dann zum Abschied noch in ein typisches amerikanisches Diner verirrt. Und das war mal wieder eine neue Erfahrung…rote Lederbänke, Burger, Pommes und Milchshakes auf der Karte, und das Beste, ne eigene Mini-Jukebox an jedem Tisch die mit der Anlage des Diners vernetzt war…d.h. Musikwunsch wählen, 5c (!!) reinschmeißen und schon hört der ganze Laden die Mucke die einem gefällt. Wir waren von der Technik so begeistert, dass wir uns nicht nehmen lassen konnten das komplett volle „Restaurant“ ein wenig von unserem Musikgeschmack zu überzeugen 😉 . Also, alle 5c Stücke rausgekramt, und X-mal hintereinander das DIESES Lied „gewünscht“ (hier live zum mitsingen 😉 ) :

eingebunden mit Embedded Video

YouTube Direkt

Der hochintelligente Algorithmus im Jukebox-Programm hat es leider verhindert 2x in Folge das gleiche Lied zu spielen – trotzdem war es immer wieder ein Vernügen nach nach kurzer Pause wieder den feschen Gitarrenklängen lauschen zu können…ich weiß ja nicht wie der Laden seine Software gemanaged hat, aber wahrscheinlich läuft das Lied auch noch die nächsten zwei Wochen 😉 . Beim Hinausgehen hat sich der Nebentisch auch noch beömmelt, nachdem sie herausbekommen haben das wir für diese außergewöhnliche variety zuständig waren…

OK, long Story short…der Laden war so ziemlich 100% genau dass was ich (und wahrscheinlich alle anderen) sich unter USA vorstellen. So einen Besuch kann ich jedem nur empfehlen – auch wenn ich mir vorerst den Milchshake zu meinem Burger & Pommes gespart habe…aber ich bin mir ziemlich sicher – auch daran werde ich nicht vorbei kommen 😉 .

So gegen 11 dann wieder zu Hause angekommen, kurz die Pics gesichtet, und schon war das schöne WE wieder vorüber 🙁 . Gut, die Woche ist auch schon wieder halb verplant, also mal sehen wann ich das nächste Mal zum bloggen komme.

Schönen Gruß an alle und bye bye
G

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Nov 10

Samstag war schlechtes Wetter, deshalb habe ich den Tag zum größten Teil dazu genutzt mich vom Hoagie des „nächtlichen Snacks“ zu erholen…

Alle anderen brauchen auch ein wenig Ruhe, so dass wir uns erst wieder am Abend auf ein Bierchen verabredet hatten. Auf dem Plan stand das Ivy Inn in Princeton, so ziemlich der einzige Laden wo man in der Gegend wohl hingehen kann…nicht weil hier die Auswahl so groß wäre und die anderen Läden schlecht sind – neeein, eher weil es einfach an Alternativen mangelt.

Gut, so gegen halb 11 waren wir dann auch drin, ziemlich kleiner Schuppen, als „Special-Event“ gabs Live-Musik, aber die hätten sie meiner Meinung nach auch gerne weglassen können. Ist mehr ne Kneipe als ein Club, aber das Beste daran ist definitiv das Miller Light für nur 1$ (0.3 Liter 😉 ). Da ich noch fahren musste hab ich leider nicht allzuviel davon testen können, aber dafür werden sich bestimmt noch ein paar Gelegenheiten finden…Zusätzlicher Vorteil ist das recht gemischte Publikum – was mal nicht nur aus deutschen Praktikanten besteht.

Peinlichste Aktion des Abends ging definitiv auf meine Kappe…Claw und ich standen ne Weile in der Nähe der Band und glotzen ein wenig in der Gegend rum, als sich 2 Mädels zu uns umdrehten und fragen „Are you two together blabla“. Es war tierisch laut, ich war schon froh überhaupt was verstanden zu haben und beantwortete es mit nem lässigen „Yepp“…Die zwei glotzen uns an, dann sich selber, drehten sich um und gingen. Ich habs garnicht gerafft, schaute nur Claw an der sich auch erst mal in ne Ecke verzog und sich total beömmelte…

OK, ich habs vielleicht „falsch verstanden“, aber normalerweise gehe ich auch nicht davon aus dass ich aus heiterem Himmel gefragt werde ob ich schwul bin, sondern eher ob man „zusammen mit nem Kumpel in dem Laden ist“. Ich wollte das im Nachinein noch richtig stellen, aber da waren die schon über alle Berge. Wie heißt es so schön, „aus Fehlern lernt man“, also nächstes Mal werde ich wohl lieber 3x Nachfragen bevor ich in ner „Disse“ ne Antwort gebe 😀 .

Ein weiterer Grund warum ich Deutschland vermisse – da machen die Läden wenigstens nicht um 1.15 Uhr zu! Sowas blödes, waren nicht mal 3 Stunden da und mussten schon wieder unsere 7 Sachen packen…Nett wars trotzdem, und zumindest die erste/einzige Location in Reichweite für einige netten Abende…

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Nov 10

Nets VS Pistons

1:41 Uhr in Trips Kommentare deaktiviert für Nets VS Pistons

Gestern war es mal wieder so weit: WOCHENENDE 😀 !

Schön, und wir hatten auch schon gleich nen Plan bereit…auf gings nach der Arbeit und los zum IZOD Center, in der das NBA Spiel New Jersey Nets gegen Detroit Pistons statt fand.

Auf dem Parkplatz angekommen erreichte mich auch schon die nächste Überraschung. Amis nutzen einen Sportevent nämlich nicht nur zum Sport gucken – sondern auch als eine passende Gelegenheit zum grillen und saufen. So gab es auf dem (natürlich grooooßen) Parkplatz X Familien die neben ihrem Van jegliche Utensilien aufgebaut hatten um das Spiel schonmal gebührend mit Bier und Fleischvertilgung zu beginnen…

Im Stadium selber sah es dann ähnlich aus – alle rannten mit diversen (Plastik-)Bierbechern und HotDogs, Nachos, Burgern, Chickenwings etc. durch die Gegend…wie sollte es auch anders sein ;-).

Als ich dann auch endlich mit meinem 7.50$ Bier und meinen 6.00$ Nachos an meinem Platz angekommen war fühlte ich mir der amerikanischen Kultur schon gleich wieder ein Stück näher gerückt…BIS dann zu Beginn des Spiels plötzlich alle aufsprangen, die Hand auf die Brust nahmen und lauthals die Hymne mitsangen, die unten auf dem Spielfeld von irgend nem Hansel vorgegröhlt wurde…ich hab mich dann hinter meinen Plastik-Schalen und Bechern versteckt und gewartet bis es vorbei war…crazy Vorstellung, wenn auch bei jedem Bundesligaspiel die Hymne gesungen würde 😉 .

Nun ja, ich hab noch nicht so viele Stadien von Innen gesehen – aber wie nicht anders zu erwarten fand ich es schon recht „groß“ 😉 . Laut Wiki passen da ca. 20.000 Leute rein, etwa so viel wie in der Kölnarena…eigentlich also nichts besonderes, mal davon abgesehen das diese „kleinen Dinger“ hier an jeder Ecke zu finden sind 😉 . Das die Amis sich mit sowas „kleinem“ natürlich nicht zufrieden geben war ja klar, deswegen steht daneben gleich das NY Giants Stadium, was mal Platz für lässige 80.000 Leute hat. Gut, damit wären die Verhältnisse auch gleich wieder klar gestellt 😉 .

Das Spiel war recht interessant, auch wenn ich nicht der riesige Basketball-Fan bin. Trotzdem bei sowas mal live dabei zu sein ist schon mal „was neues“, und wie schon erwähnt ist das für die Amis eher eine Art „Komplett-Entertainment-Paket“, als nur mal eben ein wenig Basketball zu gucken. Lustig waren auch die Time-Outs und Pausenfüller – man muss die Masse ja irgendwie auf Trapp halten damit bloß keine Langeweile aufkommt. Egal ob es sich um die obligatorischen Cheerleader handelt, oder vom Maskottchen T-Shirts ins Publikum geschossen werden (per Riesen-Kanone). Bei dem ganzen Spektakel musste ich irgendwie an den „Brot und Spiele“-Gedanken denken…kam den ganzen schon recht Nahe, wobei die Amis bei dem Sitzplatz-Vergleich da wohl den kürzeren gezogen hätten 😉 .

Nach 4×12 Minuten und einer recht spannenden Aufholjagt der Nets war das Spiel dann zu Gunsten des heimischen Teams zu Ende, und alle die meisten konnten sich getrost auf den Heimweg machen…bzw. gleich in den nächsten Stau, der schwer zu verhindern ist wenn ca. 8000 Autos gleichzeitig den Parkplatz verlassen wollen. Danach gings für uns noch zu nem „kleinen“ Mitternachtssnack nach Princeton ins Hoagie Haven, was mir schon früher ein paar nette Lunchs und Kalorien eingebracht hat 😉 . Ein Hoagie ist ne Art Sandwich, natürlich größer als die popeligen Subway Subs, und standardmäßig mit „Cheesesteak“ belegt…lecker wars, vielleicht nur wieder ein bisschen „groß“ 😉 …

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Okt 18

Ich glaube ich werde alt! Mir passiert es immer wieder, dass ich mich selber dabei „ertappe“ wie ich staunend durch die Gegend renne, weil ich mich so an der Landschaft erfreue. Wie der „Indian Summer“ hier die Farben der Blätter verändert ist wirklich erstaunlich. Vor drei Wochen war alles noch sommerlich grün, und mittlerweile haben sich die Wälter zu einem Gelb-Rot-Braunem Farbenmeer gewandelt. „Früher“ wäre mir das ziemlich latte gewesen. Egal, toll schauts aus – und das war auch der Grund für meine heutige Tour.

Ich hatte mir vorgenommen, ein wenig durch den anliegenden Wald zu streifen, ein paar schöne Fotos zu machen und dann „hoffentlich“ diesen See zu erreichen. Leider habe ich nach ca. 15min (und geschätzten 100 Metern) erkannt dass das keine so gute Idee war. Der Wald war wirklich dicht, und ganz abgesehen davon war nach etlichen Vor-Zurück-Links-Rechts Ausweichmanövern meine Orientierung auch schon ein wenig dahin…ich stapfte also wieder zurück und versuchte es auf die „amerikanische Art“ 😉 . Ab ins Auto, um meinem Zielgebiet zumindest schonmal etwas näher zu kommen. Das schaffte ich dann auch, dann hatte ich nur noch wenige Meter vor mir bis ich in der Ferne meinen silbernen, in der Sonne glänzenden grauen, blauen Bach See sah 😀  (ich sollte den Blog-Link wirklich mal an Helge schicken – der hätte bestimmt seine wahre Freude daran…).

Tja, was soll ich sagen, es war mal wieder „unbeschreiblich“ schön und irgendwie skuril. Abseits von Burger King & Co. findet man plötzlich so ein angenehm ruhiges Plätzchen. Ich war ganz alleine, dennoch sah es so aus als wäre ich nicht der erste Mensch der dieses Terrain erkundet hat 😉 . Es gab so ne Art Bootshaus mit Stühlen, ein Sprungbrett, ne Wasserrutsche, und sogar drei Grills warteten nur auf das nächste BBQ. Gut, ich fand mich also damit ab, nicht der nächste Neil Armstrong gewesen zu sein und genoss einfach ein wenig das schöne Wetter und die Ruhe. Nach diversen Foto-Umrundungen des Sees wurde ich plötzlich gestört, als sich ein „Riesen-Gerät“ hinter mir in die Lüfte erhob…geschätze 1.20m Spannweite, aber leider zu schnell für mein 28-75 (mit der falschen Blenden- & Autofocus-Einstellung 🙁 ). Egal, ich habs versucht, das Ergebnis gibts (wie den Rest auch) im folgenden Fotoset zu begutachten. Vielleicht weiß ja einer von euch welches Geflügel da keine Lust auf meine Gesellschaft hatte…

Nachdem ich mich von dem Schock erholt hatte habe ich mich dann nach einigen weiteren Entspannungsminuten wieder auf den Weg zurück zum Auto gemacht. So alleine macht es dann doch nicht so viel Spaß – auch wenn der „Platz an der Sonne“ wirklich schön war. Ich muss ggf. nochmal nachts zurück kommen, ist bestimmt n passender Ort für S/W-Langzeitbelichtungen im Mondschein 😉 .

Auf meinem Rückweg holte mich dann auch noch ein dezenter Caterpillar-Bulldozer ein, und der eher weniger freundliche Fahrer fragte was ich hier mache. Ich erzählte ganz Touri-like „blabla only taking a few pictures blabla“, womit er sich (nach diversen weiteren Nachfragen) so mehr oder weniger zufrieden gab. Er sagte es wäre sein Grundstück, aber so ganz hab ich immer noch nicht verstanden ob es jetzt legal oder illegal ist sich da aufzuhalten. Immerhin gabs keinen Zaun oder sonst was, und warum sollte sonst (zur allgemeinen Gästbegrüßung) auch „Welcome to the lake“ auf dem Bootshaus-Schild stehen 😉 .

Tja, weder Armstrong, noch Robinson Crueso (es sei denn der Caterpillar-Ami hieß zufällig Freitag), aber immerhin bin ich ohne Waffenandrohung davon gekommen 😀 .

So viel zu meinem (Rentner)-Samstags-Ausflug. Heute abends gehts vielleicht nach NY feiern, nachdem wir gestern wieder ein nettes Sit-In bei Prabhu hatten. Nach einigen Gin-Rum-Softdrinks-Mixes haben wir uns überlegt in NY mal einen indischen (Prabhu), einen chinesischen (Claw) und einen griechischen deutschen Club aufzusuchen. Heute steht eigentlich der indische auf dem Programm, mal sehen ob wir fündig werden. Eigentlich sollte es in NY ja alles geben, fragt sich nur „wo“ 😀 .

Oki doki, dann vielleicht bis morgen mit neuen Geschichten…

Bye bye
G

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