Updates…
Schön, dass ihr alle auf neuen Lesestoff wartet – leider hat mich ne Art Grippe ziemlich umgehauen und ich versuche jede freie Minute zu schlafen damit es mir bald wieder besser geht. Dann gibts auch wieder ein paar Updates…
Schön, dass ihr alle auf neuen Lesestoff wartet – leider hat mich ne Art Grippe ziemlich umgehauen und ich versuche jede freie Minute zu schlafen damit es mir bald wieder besser geht. Dann gibts auch wieder ein paar Updates…
…a new experience!
Heute war Supercuts angesagt, und der machte seinem Namen alle Ehre…Ruck zuck den Rasierer geschwenkt, und schon sah ich aus wie ein gerupftes Huhn (diesmal also kein Wurm 😉 ).
Naja, ganz so schlimm ist es nicht – ich hab aber auch schon schönere Frisör-Schnitte(n) gehabt 😉 . Gerade bei mir ist das so ein Problem, da ich sowieso so eitel bin und nach 3 Stunden erklären immer noch den Standard-Rasierschwenker verpasst bekomme. Nun ja, nach 28 Jahren erfolgloser Suche nach einem (Frisör 😉 ) der mich versteht habe ich mir hier schon recht geringe Chancen ausgerechnet…Das mit dem „verstehen“ wäre in dem Zusammenhang gleich doppelt schwierig – deshalb bin ich garnicht erst mit einer hohen Erwartung in den Laden reingegangen. Am meisten beeindruckt hat mich noch der SignIn-Touchscreen am Empfang, der Rest kam mir schon recht bekannt vor…wow, sogar mal einen Laden ohne Flatscreen und dudelndem TV-Programm im Hintergrund – war ja schon fast unangenehm 😉 .
Nun gut, ich hab mich mit meinem feschen neuen Haarschnitt dann lieber im Dunkeln versteckt und dabei das hier noch eingefangen:
War leider etwas nebelig, deswegen ist es nicht so der Burner. Für den nächsten Versuch muss ich wohl eine klarere Nacht abwarten…
Bye bye
G
P.S. So wie ich die Amis kenne wundert es mich dass man die Flagge nicht mit bloßem Auge erkennen kann 😉 .
Also manche Erfahrungen haben ja wirklich mehr Vorteile als man sich im Vorhinein vorstellt. Dieses Praktikum z.B. bringt zeitweise unerwarteten Mehrwert in mein Leben 😉 . Und heute war mal wieder so ein Moment…
Ich arbeite zu 90% an ein und demselben Projekt seit einem Monat, und das auch die ganze Zeit mit Claw zusammen. Die Aufgaben sind recht breit gefächert, wobei anfangs mehr Augenmerk auf dem gestalten lag, und jetzt eine neue konzeptionelle Phase begonnen hat. Durch diesen „neuen“ konzeptionellen Part haben wir das Glück ein wenig abseits der anderen arbeiten zu dürfen. Anstatt in unseren Cubicles (nein, das Bild ist NICHT mein Büro 😉 ) gefangen zu sein hängen wir den ganzen Tag in einem Konferenzraum ab und versuchen dort unsere Kreativität (und gleichzeitig das Projekt) voran zu treiben…wenn wir uns nicht gerade zwischen Whiteboards, Post-Its oder anderen Brainstorming-Werkzeugen verstecken kreisen die Gespräche häufig über die vorherschenden Arbeitsbedingungen bzw. Vorstellungen.
Claw – seines Zeichens fast fertig studierter Interaction Designer – ist doch eher ein „kreativer Kopf“, und dementsprechend sieht auch seine Arbeitsweise aus…Ich konnte mit dem Begriff des Interaction Designer anfangs wohl genauso wenig verbinden wie er mit meinem Lebenslauf, und wieder in einer Design-Abteilung gelandet zu sein hat bei mir auch nicht gerade Freudenschreie ausgelöst…Durch den recht interessanten Wandel des Projektes haben sich aber auch die Arbeitsvorgänge ziemlich verändert, und so langsam entdecken wir, dass wir doch nen großen gemeinsamen Nenner haben.
Irgendwie wollen wir beide nicht den ganzen Tag in Illustrator irgendwelche Screen zusammen kloppen (und ich dachte IA-Designer machen sowas 😉 ?! ), sondern mehr an dem „gedanklichen Background“ arbeiten. Es werden den ganzen Tag Fragen nach dem Wie, Warum, Weshalb etc. gestellt, Mindmaps und andere (neue!) Techniken zur Ideenfindung angewand und am Ende des Tages hat man dann nen ganzen Wust voller Wörter den man dann (wahscheinlich am nächsten Tag 😉 ) versucht zu strukturieren…Das läuft jetzt schon seit einigen Tagen so, und ich muss sagen dass ich mich mit dieser Art zu arbeiten (mehr oder weniger) anfreunden kann…Es ist wirklich genau das Gegenteil von „8 Stunden am Schreibtisch sitzen und auf seinen Bildschirm starren“ – und deshalb auch ziemlich das Gegenteil von „Siemens-Konformität“. In so einem großen Unternehmen was zum Großteil von Ingenieuren bestimmt wird passt diese Arbeitsweise nicht recht ins Bild. Das durften wir auch gleich feststellen, nachdem der Hausmeister uns aufgefordert hat die Post-Its vom Fenster zu nehmen, da sich wohl irgend jemand beschwert hätte…Bei sowas frage ich mich wirklich wer sich da wieder gestört gefühlt hat, als er vom Parkplatz ein paar farbige Papierdinger an dem Fenster hat kleben sehen…Gut, sich den ganzen Tag zu „unterhalten“ oder auch mal 5min nur aus dem Fenster zu gucken sieht wirklich (für Außenstehende) nicht nach Arbeit aus, wenn man am Ende des Tages dadurch aber ne komplett neue Strategie für ****** (pssst, confidential 😉 ) entworfen hat – dann ist das schon ne tolle Sache (und bestimmt auch produktiver als den ganzen Tag „konform“ am PC zu setzen aber dabei nur auf Amazon & Co. rumzusurfen…).
Von diesem Kreativ-Design-Schnickschnack wollte ich mich eigentlich berufstechnisch wegorientieren (oder hatte ich schon getan 😉 ), jedoch erkenne ich nun dass Design mehr ist das komplette Adobe-Paket zu beherrschen 😉 . Im Endeffekt geht es um Ideenfindung, Strategien, Konzepte, Abläufe & Co. und diese lassen sich in einer kreativeren Umgebung wirklich besser erarbeiten als am grauen Schreibtisch alleine vor seinem (Windows)-PC 😉 . Ich weiß nicht ob dies als eine Art „Beratung“ angesehen wird, aber laut Claw gibt es Firmen die sich tagtäglich mit solch einer Art von „Problemlösung“ auseinandersetzen…“Thinktanks“ heißt diese Branche wohl, ein konkreter Name ist wohl Ideo. Als Paradebeispiel wird natürlich auch immer Google heran gezogen, mit einer wirklich arbeitsfreundlichen Atmosphäre und Raum (und Zeit) für Ideen. Ist meiner Meinung nach ein interessanter Aspekt, vor allem für mich relativ neu und (wahrscheinlich) ein wenig abgegrenzt zur typischen (IT-, Kommunikations-, Whatever-)Unternehmensberatung. Ich freue mich neue Perspektiven bzw. Blickwinkel zu erhalten – von Menschen die Wissen bzw. Erfahrung auf nem komplett anderen Gebiet haben (Vitorio, der andere Intern ist auch so jemand der sich gerade Gedanken über seine Jobzukunft macht). Ich für meinen Teil hatte mir zwar schon über die thematische Richtung Gedanken gemacht, jedoch nicht über die Art und Weise, oder die Bedingungen, oder den „täglichen Ablauf“ der da vorherschen soll…der Aspekt, dass das typische Arbeitsbild für „unse Generation bzw. unsere Kompetenzen“ sich wandelt und nicht mehr von 8+X Stunden Schreibtischarbeit beherrscht wird ist ein interessanter Gedanke den ich mal „in Mind keepen“ werde 😉 . Für mich war es immer ein dubioser Gedanke sich auf die „Räumlichkeiten und Annehmlichkeiten“ zu freuen in denen man arbeitet – dabei verbringt man realistisch betrachtet doch wirklich die meiste Zeit seines Tages dort…komisch dass ich da selber noch so eine „altbackene oder spießige“ Ansicht hatte…
Irgendwelche Meinungen von euch da draussen zu dem Thema?!
So, ich könnte darüber noch weiter philosophieren – leider ruft mein Bett da ich sonst zum morgentlichen Joggen nicht aus dem selbigen kommen werde 😉 .
In diesem Sinne, „Free your mind“, adé, bye bye & cu l8ter
G
P.S. Liebe Eltern, tut mir leid dass aus mir kein Bankkauffmann geworden ist – dann hättet ihr zumindest keine Probleme zu erklären was ich überhaupt den ganzen Tag so mache 😀 .
Heute ist es soweit! Und ich bin mitten drin…naja, zumindest bin ich auf dem selben Kontinent – ansonsten habe ich herzlich wenig von dem ganzen Wahlspektakel mitbekommen. Trotzdem werde ich die nächsten Stunden immer mal wieder auf die Ergebnisse schauen…Zur kleinen Unterhaltung noch ein fesches Video:
Bye bye
G (der Nonvoter 😉 )
//edit: So, jetzt hab ich mich doch noch von meinem weiteren Posting wegreißen lassen um mir die Wahl im TV anzusehehen…mittlerweile ist halb 1, Obama ist am Start, und alle sind glücklich…lustig wars, leider muss ich den angefangenen Artikel morgen weiter schreiben – aber manche Dinge haben dann doch mehr Priorität (ich konnte Barack leider nicht überzeugen noch ne halbe Stunde zu warten bis ich fertig geschrieben hatte 😉 )…
Story folgt morgen wenn ich Zeit habe – Bilder gibts schon…
– Kultur: Zaha Hadid Pavilion inkl. Chanel Ausstellung
– Sightseeing: Ein wenig Innenstadt & Brooklyn Bridge
Leider konnte ich am Freitag auch nicht so lange schlafen wie ich es gerne gehabt hätte, da ich schon früher bei der Arbeit sein musste. Claw und ich wollten Prabhu & Katrin zum Flughafen fahren, und durften deshalb schon um 4 Siemens den verdienten Wochenend-Rücken kehren. Da Siemens das mit den Arbeitsstunden wohl recht genau nimmt, mussten wir die zwei Stunden morgens schon vorabeiten 🙁 .
Dank unserer genialen Planung waren Claw und ich nach dem Flughafen-Abstecher für alles bereit. Es war Freitag, es war Halloween, und wir waren sehr „close to NY“. Die anstehende Halloween-Parade konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, da kam uns der Flughafen-Shuttledienst für Prabhu gerade recht. Wir hatten eigentlich vor gehabt in Newark ein Motelzimmer zu suchen damit wir nicht nachts den Weg nach Princeton antreten mussten, aber nach einem Blick ins Portomonaie haben wir uns dann doch für die günstigere Alternative entschieden. D.h. Auto in Newark abgestellt und für 2$ mit dem Path (so ne Art S-Bahn) in ner viertel Stunde rein ins „Vergnügen“.
Die Stadt war schon gerammelt voll (welch Überraschung 😉 ), und wir haben uns mit ca. 8$ das beschisstenste Kostüm gekauft was überhaupt zu finden war…eigentlich war es nicht mal ein Kostüm sondern eher n paar Einzelteile zu ner Story zusammengestrickt – aber Hauptsache man hatte was schlagfertiges zu erzählen 😉 . Claw war der Time-Stopper-Man (Ne Plastik-Uhr und ne Maske auf), und ich war einfach nur der „Man with a mask glowing stuff in my face“. Klingt blöd? War es auch! Der tolle „glowing stuff“ hat leider garnicht geleuchtet, deswegen musste ich meine Story dann in „man with a mask and white powder in my face“ umwandeln – war aber nicht wirklich dramatisch :-D. Ich erspare euch mal die Fotos – das sieht wirklich zu dämlich aus…
Gut, die Stadt war schon gerammelt voll, wir wollten dann n schönes Plätzchen für die Parade finden. Das war leider nicht möglich, alles war schon abgesperrt und überhaupt waren wir nach unserer Kostümsuche schon recht knapp mit der Zeit. Wir haben uns dann irgendwo reingequetscht – und diese Entscheidung war definitiv falsch! Alles war mit Drängel-Gittern abgesperrt, zu viele Menschen, es kam mir vor wie bei nem Sepultura-Konzert in der ersten Reihe…Alle blökten und schubsten rum, da war nicht viel mit „schön die Parade anschauen“…wäre alles nicht so schlimm gewesen – in etwa zu vergleichen mit dem Kölner Karneval – nur OHNE ALKOHOL…da es bei den tollen Amis verboten ist auf der Strasse zu trinken und es noch nicht mal Kamelle gab hatten wir dann nach ca. 45min im Menschen-Sandwich keine Lust mehr…da kam es wie gerufen dass irgendwelche Deppen sich mit den Cops anlegten, das Gitter aufbrachen und endlich alle Leute wie eine Viehherde in die Freiheit entlassen wurden. Die Parade hatte ich mir zwar anders vorgestellt, aber danach hatten wir wirklich keine Lust mehr auf nen weiteren Versuch. Auf der erreichten Weide trafen wir dann auf 2 Au-Pairs mit denen wir kurzzeitig ein wenig durch NY zogen. Für Claw und mich war es dann langsam an der Zeit nen Club zu suchen, und das ging sogar schneller als erwartet. Obwohl wir keinen Namen, Strasse oder sonst was wussten sind wir einfach mal losgestiefelt und relativ schnell fündig geworden. Das Pasha war für uns zumindest ein Begriff, aber nach der freundlichen 50$-Eintritt-Information auch ganz schnell wieder vergessen. Wir hatten dann Glück bei nem Landen namens Espace der sogar besser war als erwartet. „Nur“ 20$ Eintritt war ein Schnäppchen, aber die 5$ Garderobe sowie ca. 15$ für nen Gimmel Vodka-Redbull brachte uns nach 3 Minuten Aufenthalt dann wieder in die normale NewYorker Preisklasse…
Trotzdem, der Laden war in ganz nett – und überhaupt die Tatsache Halloween in NY in nem Club zu sein war schon großes Kino (ist nicht ganz eine Liga mit der LMH, Roonburg, Ding & Co 😉 )…wir hatten natürlich mit Abstand das dämlichste Kostüm, aber das störte uns nicht weiter…als ich mich auf der Tanzfläche so umguckte ist mir aber dann nochmals ein Licht aufgegangen…Wir waren so ziemlich die einzigen Typen zwischen mehr oder minder betrunkenen Barbies – und da viel mir ein was mein Chef mir mal über die Amis erzählt hatte. Hier ist die „Rollenverteilung“ noch ein wenig ausgeprägter als bei uns, und es scheint für nen Typen ziemlich untypisch zu sein zu tanzen (zumindest wenn er nicht total blau ist 😉 ). Überhaupt muss man hier als Mann am besten nen PickUp fahren, Football spielen und blöde Anmachsprüche reißen. Falls jemand nicht in dieses Bild passt gibt es hier die Frage „Is he gay or european?“. Ich bekam das an dem Abend zwar nicht zu hören, aber ich denke es ist (mal wieder) aufgefallen dass wir doch nicht aus NY kamen 😉 . Mal so am Rande: Selbst Prabhu und Claw finden es komisch dass ich lieber Tischtennis als Basketball spiele, auf den Toaster gehe und keine Horrorfilme gucke…andere Länder – andere Sitten, aber dieses „typisch Mann“-Bild geht mir ja in Deutschland schon ziemlich auf die Eier…
OK, weiter im Text…ansonsten war es eigentlich recht „normal“…die selbe Musik wie in Kölle, gemischtes Publikum, und auch sonst ist nicht weiter besonderes passiert. Als um ca. halb drei unsere finanziellen Rücklagen aufgebraucht waren haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht. Nach diversen Bahn-Umsteige-Aktionen kamen wir dann irgendwann wieder in Newark am Auto an, und mussten „nur“ noch 30 Meilen nach Hause fahren…Gegen halb 6 hab ich dann endlich mein Bett gesehen…
Das wars dann…erstes Mal Party in NY – zugegeben, das ganze Bahn, Auto blabla ist ein wenig umständlich, aber immerhin noch „machbar“ (und dafür vom Transport wirklich günstig). Früher ist man auch 90min mit Zug & Bahn nach Kölle gefahen und hat sich nicht beschwert 😀 .
Es war mal wieder so weit! Wie schon erwähnt sind die Tage von Mo-Fr nicht gerade mit spannenden Ereignissen gespickt – deshalb muss man (also ich) da selber ein wenig nachhelfen. Um nicht komplett dem Arbeitstrott zu verfallen hatte ich mich am Donnerstagmorgen wieder für ein „Shooting“ verabredet. Und nicht nur Vitorio und Chris waren dabei (beiden Intern-Kollegen), sondern auch geschätzte 300 Gänse wollten sich wohl nicht entgehen lassen wie ich in Eiseskälte meine 300mm schwinge 😉 .
Die Location war wieder ziemlich gut gewählt, obwohl wir nachher bei Google Maps noch bessere Foto-Stellen entdeckt haben. Für den einen oder anderen mag es vielleicht langsam langweilig werden immer „die gleichen“ Gänse und Seen auf meinen Pics zu sehen, aber für mich ist es zumindest eine Abwechslung zu meinem Siemens-Schreibtisch 😀 . Abgesehen davon bin ich ja noch in der Tele-Lernphase, wobei kleine fliegende Objekte bei Minusgraden und schlechten Lichtverhältnissen vielleicht nicht gerade die optimalen Trainigsbedingungen sind 😉 . Noch ein Grund warum es so viel Geflügel auf meinen Fotos gibt: Lange werde ich wohl nicht mehr die Möglichkeit dazu haben, weil die laut Insider-Informationen bald die Biege nach Mexiko machen…
Nun ja, es war mal wieder ganz nett, auch wenn mir nicht gerade das 1-Mio.$-Foto gelungen ist. Nach dem 1.5 stündigen Aufenthalt in der Kälte ist mir das Arbeiten ein wenig schwer gefallen, aber Reden kann ich ja glücklicher Weise auch wenn ich Müde bin 😉 . Abends gabs dann noch ein Abschieds-Dinner mit den üblichen Weggefähten, da Prabhu mit seiner Freundin 2 Wochen nach Deutschland & Italien in Urlaub fliegen. Danach bin ich dann sofort ins Bett gefallen und konnte dieses „aufregende Wochen-Ereignis“ nicht direkt in die weite Blogwelt verbreiten.
Wollt ihr mal 25$ sehen? Bitte schön:
Für das gleiche Geld gibts auch ca. 4 Doppel-Whopper Sparmenüs – ich sags ja, die Spinnen die Amis 😉 . Dafür habe ich etwas gefunden was kein Doppel-Whopper der Welt zu bieten hat: Vollkornbrot!! Ich war heute auf der Suche nach einem Halloween-Kostüm, dabei habe ich mal einen neuen Supermarkt ausprobiert der mir von meinen Mitbewohnern empfohlen wurde. Ich dachte schon ich hätte Exkalibur gefunden als ich das Baguett-ähnliche Ding in den Händen hielt, aber beim Vollkornbrot war es dann um mich geschehen. Und das ist sogar noch „relativ“ günstig, nur 2.60$ für ein Paket. Schön, wieder ein Problem weniger für die nächsten Monate. Die Kostüm-Suche war weniger erfolgreich, auch wenn die meisten Läden voll mit irgendwelchem Kram sind…Wir überlegen noch wie unser Plan sein wird, falls alles glatt geht dürfen wir Freitags früher gehen und können an der Parade in Manhatten teilnehmen…
Gut, abgesehen davon ist nicht wirklich viel passiert – daher auch meine kurze Blog-Abstinenz…gestern hats geschneit (so wie ihr sehen konntet), aber auf Grund der wenigen Kommentare scheint euch das nicht wirklich gewundert/interessiert zu haben ;). Die Temperaturen werden zumindest langsam „ungemütlich“, und ich muss demnächst mal auf Winter-Shopping gehen wenn ich wieder n paar Dollar verdient habe (und nicht gerade auf irgendwelchen Trips unterwegs bin).
Auf der Arbeit gibts nen reinen Meeting-Marathon. Geschätzte 12 Stunden in den letzten 3 Tagen, da kommt schon einiges zusammen. Es werden Pläne geschmiedet, Whiteboards vollgeschmiert, Konzepte gemacht und später wieder verworfen, Workflows ausgearbeitet etc. etc…Eigentlich alles ganz nett – nur wie schon erwähnt, leider kann ich mich nicht ganz so stark einbringen wie ich es gerne hätte. Das Projekt geht in eine heiße Phase, und eigentlich ist es wie an der RWTH – die großen Ingenieure gegen die kleinen „Randgruppen“ wie z.B. die User-Experience-Abteilung…schön, immer in einer Minderheit gegen E-Techniker und Infos kämpfen zu müssen (ich glaub hier gibts keine Maschis) 😉 .
Gestern gabs nen 6 Stunden Vortrag von nem Big-Player aus unserem Projekt-Bereich…was ich verstanden habe war wirklich interessant – alles andere war zu starkes Fachgesimpel oder einfach zu schnell gesprochen 😉 . Interessant finde ich, dass man durch eine komplett neue Umgebung auch thematisch wirklich etwas dazulernt. Gebiete an die ich früher nicht mal gedacht habe bestimmen nun meinen Arbeitsablauf, man macht sich Gedanken über komplett neue Dinge und wundert sich dass man da nicht schon früher dran gedacht hat (weil es ja anscheinend ne Menge anderer Personen & Firmen tun). Das ist m.E. wirklich der Vorteil wenn man im „Research“ ist, da sind die Themen so up-to-date dass man durchaus etwas davon für sein „Weltwissen“ verarbeiten kann. Im Gegensatz zu ner Uni hat man hier anscheinend auch das Geld, selbst die „Randgruppen“ an den Projekten teilhaben zu lassen 😉 .
Was mir auch schon seit Tagen im Kopf herum schwirrt und ich bis jetzt versäumt habe zu bloggen: Der erste Monat ist rum! Zeit für ein kleines Zwischenfazit:
Ich bin schon einen Monat weg von allem was mir lieb ist – und die Zeit flog wirklich an mir vorbei…ok, ich hab noch n paar Tage vor mir, aber ich erkenne jetzt schon wie es die nächsten Wochen „wahrscheinlich“ laufen wird. Die größten aufregenden Momente habe ich wohl hinter mir, die gesamte Orga ist erledigt, ich kenne die Leute, die Arbeit, war in NY, hab auch sonst schon viel gesehen – alles weitere wird wohl nicht mehr so aufregend wie die vergangenen 30 Tage…trotzdem, ich bin noch recht zuversichtlich in den weiteren Monaten hier eine schöne Zeit zu verbringen. Die Highlights spielen sich voraussichtlich am WE ab, da in der Woche selten irgendwas „großes“ passiert. Klingt das zu negativ? Soll es nicht, aber trotzdem ist es seltsam wenn ich hier am PC sitze und das schreibe…es fühlt sich schon fast „normal“ an hier zu sein, abgesehen von den Leuten die mir fehlen ist es der „typische Alltag“ mit kleineren Überraschungen. Schade eigentlich, aber es ist wie bei nem Vorstellungsgespräch…im Vorfeld macht man sich Unmengen von Gedanken – und im Nachhinein war es dann garnicht so ne große Sache 😉 .
Gut, wie groß die Sache noch werden wird, dass wird sich noch heraus stellen, zumindest sollte ich mit Exkalibur an meiner Seite recht gut ausgerüstet sein 😉 .
Gruß an die Heimat
Bye bye
G