Sep 26

Da war er! Der Tag an dem ich nach NY komme! Hat 28 Jahre gedauert – ich kanns selber kaum glauben – aber es ist passiert ;-).
Nachdem ich dank Jetlag morgens um 6 relativ fit aus dem Bett kam hab ich mir nen fixen Plan gemacht und saß um 8 Uhr ohne Frühstück im Zug Richtung NY. Nach knapp ner Stunde war ich dann auch schon an der Penn Station angekommen. Ich hatte mir extra vorgenommen keinen konkreten Plan zu machen, und auch nicht mit der U-Bahn durch die Gegend zu fahren, sondern einfach „nur“ etwas durch die Straßen zu gehen, Häuser & Menschen zu sehen und mir keinen Stress zu machen…
Nun ja, „keinen Stress“ und New York ist glaub ich ein Widerspruch in sich, aber trotzdem war es einfach nur aufregend! Alles voller Menschen, Autos, Geräusche & Gerüche, man weiß garnicht wo man hinschauen soll – einfach die totale Reizüberflutung. Ich habe mich am Empire State Building vorbei Richtung Norden geschlagen, den Broadway entlang zum Times Square, am Rockefeller Center vorbei bis zum Central Parc. In diesen geschätzten zwei Stunden sammelt man wohl so so viele Impressionen wie in Erfstadt-Erp in zwei Jahren nicht ;-). Ich frage mich wie das wohl die Menschen wahrnehmen die da tagtäglich leben & arbeiten?!
Ich wollte „mal kurz“ durch den Central Parc schlendern, aber mit der Größenordnung hab ich mich dann wohl etwas verschätzt (dabei sollte ich es doch langsam wissen ;-)). Weitere zwei Stunden, einen Hot-Dog und ziemlich genau 37 Eichhörnchen später bin ich an der Ecke 65th Straße wieder auf die Häuserschluchten gestoßen. Wie ihr sehen könnt, hab ichs nicht allzu weit geschafft, aber das wird hoffentlich nicht mein letzter Besuch gewesen sein. Ne Stunde Runde im Central Parc joggen zu gehen gehört wohl zu den Dingen die wohl jeder im Leben mal machen sollte – mal sehen ob ich dazu komme ;-). In NY die Orientierung zu behalten ist dank des Blocks-Aufbaus wirklich total easy, abgesehen vom Central Parc…

Naja, nachdem ich mich also durchs Unterholz geschlagen hatte und wieder festen (Beton-)Boden unter den Füßen spürte bin ich in etwa den selben Weg wieder zurück gegangen, mit „kurzen“ Abstechern in den M&Ms-Store, ins Macy’s (größtes Kaufhaus der Welt), Virgin-Superstore u.a.

Danach war ich wirklich ziemlich im Eimer, und war froh den Rückweg per Zug antreten zu können. Das war genau die Richtige Dosis New York, mal sehen was nächstes Mal ansteht. Genug zu sehen gibt es ja noch ;-). Einziger Wehmutstropfen: Grauer Himmel und zu wenig Weitwinkel (und manchmal auch Tele). Die Fotos sind leider nicht so schön geworden (siehe unten unter Fotosets) wie die Bilder in meinem Kopf, aber das ist ja nicht mein Problem :-D. Naja, daran lässt sich ja auch noch arbeiten…

Die lustigsten Erkenntnisse in Kürze, mir fallen langsam die Augen zu. Wollte mal einen Outlet ansteuern und was einkaufen…

  • BHs scheinen in NY nicht bei allen Frauen so angesagt zu sein 😉 ?!
  • Sonnenbrillen bei schlechtem Wetter dafür umso mehr 🙂
  • Sensorflecken auf der Cam sollte man VOR einen Trip nach NY entfernen um nicht alle dunklen Stellen in Photoshop rausfummeln zu müssen 🙁
  • Zugfahrkarten werden hier nicht einfach gestempelt, sondern während der Fahrt in ne Schlaufe am Sitz gesteckt. Irgendwann werden die dann rausgenommen – aber hinter das System bin ich noch nicht gekommen
  • Die Dame an der Zug-Information konnte mir nicht sagen auf welchem Gleis der Zug einfährt…das wird wohl „spontan“ entschieden
  • Parken scheint hier auch recht günstig zu sein. 4$ für nen ganzen Tag am Princeton-Bahnhof, dafür gabs in Koppenhagen gerade mal 5min ;-).
  • Einfach bei Mäkes mal den Motor an lassen und essen gehen…muss ich auch nicht verstehen warum manche das hier so machen?!

Gruß an alle & ne gute Nacht
Georg

Total überflüssig!Geht so.Joah, nice try...BÄM, that\\\'s it!Georg, du bist der Beste :-D ! (2 votes, average: 5,00 out of 5)
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