Okt 15

„Eigentlich“ hatte ich mir vorgenommen nicht mehr jeden Tag zu bloggen, da ich schon diverse Messages mit „man, du schreibst aber viel“ bekommen habe.

Da heute aber mal wieder ein etwas ungewöhnlicher Tag war muss ich das für mein „Tagebuch“ festhalten. Ich bin heute morgen nicht zur Arbeit gefahren, sondern habe mein Pferd gesattelt um in Richtung New Brunswick zu reiten. Dort erwartete mich nämlich eins der hiesigen Social Security Offices. Diese muss man aufsuchen um an seine SSN (Social Security Number) zu gelangen. So gegen 10 stand ich da vor der Tür, und da wurde mir mal wieder klar warum ich Ämter einfach total zum kotzen finde!

Unabhängig von Deutschland, USA oder wahrscheinlich irgendwo sonst auf der Welt ist so ein Amt für mich der Inbegriff der Unwirtschaftlichkeit (sorry Michael 😉 ). Überall warten X Menschen X Stunden lang und können nix anderes tun als ihre Zeit zu verdödeln. Da helfen auch die feschen Wartemarken nix – außer ein ewiges hoffen auf den Aufruf der Nummer die man nach einigen Stunden schon total verknittert und verschwitzt in den Händen hält. Ich verstehe bis heute nicht warum offizielle Behörden die einzigen sind die nach solch einem Schema vorgehen – bei normalen Dienstleistern wie Ärzten, Autowerkstätten & Co erhält man doch auch seine Leistung mit weniger als 2 Stunden Wartezeit – einfach per Termin.

Tja, leider half alles nix – da ich nicht in 5min das gesamte amerikanische Behördensystem umkrempelt konnte musste ich wohl oder übel eine Marke ziehen. Das tat ich dann auch – da viel mir gleich die nächste ABM-Maßnahme ins Auge ;). Da saß ein netter Herr (in Uniform) in der Mitte des Raumes der einem sagte welche der drei Tasten man auf dem Touchscreen für seine Marke zu drücken hatte. Dieses musste er im Laufe des Tages ca. 100 mal tun, und die meisten verstanden es nicht, so dass er es nochmal wiederholen musste. Der Automat stand allerdings nur 30cm von ihm entfernt – also frage ich nicht warum er nicht gleich die Marken austeilte, das wäre auf jeden Fall schneller gewesen…zusätzlich verwunderte mich noch der Gegensatz:
Es gab zwar den Touchscreen für die Wartemarken, ich musste aber leider vergeblich nach einer Anzeigetafel für die „Numbers of Desire“ suchen. Ha, neeein, wir kommt man auch auf so ne Idee, der nette Uniform-Mann hakte nämlich jede aufgerufene Nummer per Hand auf einem Zettel ab und rief dann die nächste Nummer wieder auf. Schön war auch das ständige kommen und gehen in dem Raum – so musste er nämlich jedem der den Raum betrat wieder die aktuelle Nummer persönlich verraten – was für ein Zirkus!

Was mir auch schon häufiger in diesem Land aufgefallen ist, ist die Art hier mit Diskretion umzugehen. Das komplette Prozedere spielte sich in einem ca. 50qm großem Raum ab, da standen 30 Stühle, der gute Graf Zahl und 3 Schalter mit Sachbearbeiterinnen. Alles war recht laut, und von Diskretion, Mindestabstand & Co. konnte keine Rede sein. Komisch nur, dass die SSN wohl eines der wichtigsten Dokumente im Leben eines Amis ist, und trotzdem so „leichtsinnig“ mit den Infos umgegangen wird.
Das selbe Phänomen hatte ich auch schon in der Bank, wo mir die nette Bankmitarbeiterin ihr Keyboard über den Schalter gereicht hat um mein PW und persönliche Fragen+Antworten für mein Onlinebanking einzutippen. HALLO?! Wo gibts denn sowas? In Deutschland wäre sowas undenkbar gewesen dass eine andere Person die Daten mitlesen kann während man sein privates Passwort vergibt.

Tja, an dem Spruch „Andere Länder, andere Sitten“ scheint wohl was wahres dran zu sein 😉 . Gut, aber weiter im Text. Pünktlich um 10 hatte ich meine Nummer, dann musste ich ein fixes Formular ausfüllen (und das war sogar mal wirklich easy) – pünktlich um halb eins war ich (sichtlich genervt) an der Reihe. Auch hier gab es natürlich Komplikationen, hätte mich ja auch gewundert wenn in dem Land mal was glatt gegangen wäre. Ein „wichtiges Dokument“ fehlte in meinem Pass, und ohne das besagte I-95 müsste ich erst zur Immigation gehen. Vom I-95 hatte ich bis dato noch nix gehört (und glaubt mir, ich hab schon ne Menge Formulare ausfüllen müssen damit ich hier sitzen und bloggen kann 😉 ), aber ich war mir sicher alle Unterlagen immer dabei zu haben. Ich zog also mal wieder ohne Erfolg von dannen und sammelte im Auto nach neuen Kräften. Ich hatte nicht 2.5 Stunden gewartet um dann einfach spurlos die Biege zu machen. Also räumte ich nochmal sämtliche Dokumente aus, suchte zwischen allen Kopien, Belegen etc. ob ich nicht ein kleines I-95 erspähte.

Und oh Wunder – da war es. Es war ein Wollknäul- Creditcard-großes Stück Papier mit ner Nummer drauf was ich ziemlich beiläufig bei der Einreise erhalten habe, und was sich wirklich NIE in meinem Pass befand (wo es eigentlich hin sollte…).

Gut, mit neuem Lebensmut und dem Stück Papier in der Hand bin ich also wieder in die Höhle des Löwen rein – und es kam wie es kommen musste…
Ich frage Graf Zahl ob ich schnell wieder an den Schalter dürfte, da seitdem ja gerade mal 3min vergangen waren. Er sagte „No“ – ich wägte kurz ab ob ich mit nem Knarren-Ami diskutieren wollte – und drückte dann abermals auf das mir bekannte Touchpad 🙁 . Weitere zwei Stunden später war ich dann erneut an der Reihe, diesmal stimmte alles und ich bekam wieder ein neues Dokument auf das ich gut aufpassen sollte. Die SSN kommt jetzt in ca. zwei Wochen per Post – und that’s it. Wofür ich die eigentlich brauche ist mir nicht ganz klar, da ich auch ohne die Nummer bei Siemens arbeiten kann, ne Bude habe, n Bank-Account und ne Handykarte – aber irgend einen Sinn wird das Ding schon haben 😉 .

Da ich die Zeit nicht anders nutzen konnte als blöd in die Luft gucken (es gab ja nicht mal ne Anzeigetafel wo sonst alle draufstarren) schaute ich mir ein wenig meine Mitstreiter an. Wenn das die „normale“ amerikanische Mittelschicht ist – dann sind das zum Großteil wirklich arme Leute. Ich weiß nicht ob das Social Security Office mit dem deutschen Sozialamt gleichzusetzen ist, aber dieser Multi-Kulti-Mix war mir bis dahin entgangen. Kaum ein Weißer, dafür um so mehr Schwarze, Hinspanics, Inder und sonstige Kulturen die sich auf den verschiedensten Sprachen unterhielten. Wieder um eine Erfahrung reicher kann ich nur sagen – auch wenn ich mir die ca. 5 Stunden Wartezeit gerne erspart hätte.

Um dem Tag noch einen krönenden Abschluss zu verleihen bin ich dann um ca. 16 Uhr noch zu Siemens gefahren und habe erst Mal Ziel auf die Personalabteilung genommen. Ich bin zwar schon ein paar Tage „on Board“, trotzdem gab es noch einige Dokumente & Dinge zu klären. Als ich im Personalbüro ankam wartete ER schon auf mich. Nein, nicht der Graf Zahl mit der Knalle vom Sozialamt – sondern MEIN BATCH!

Wenn ihr euch jetzt fragt was „ein Badge“ ist, dann wisst ihr wie es mir an meinen ersten Tagen ergangen ist 😉 . Ein Badge ist so ne Art ID-Karte jedes Mitarbeiters, die ne Menge Features enthält. Die Wichtigkeit dieses Teils wurde uns in der Einführungsveranstaltung mitgeteilt, typischerweise benutzt man sie um Zugang zu den Gebäuden zu erhalten, sich am Rechner einzuloggen, in der Kantine zu bezahlen (aber wir haben keine) nd so on…Auf jeden Fall ein wichtiges Utensil, und überall auf der Welt gültig (also auch in anderen Siemens-Gebäuden). Heute konnte ich dann auch endlich meine temporäre Karte gegen meine personalisierte eintauschen, die man auch immer schön sichtbar und griffbereit am Körper tragen muss.

Und weil ich diesen „schönen Moment“ mit euch teilen will – hier ist das gute Stück:
(sorry, Pic nur ohne Blitz und mit der kleinen Cam 🙁 )

Nun ja, die wird jetzt täglich mein neuer Begleiter sein für die nächsten 5.5 Monate 😉 . Das wars auch schon, der Tag war vorüber und ich froh wieder einiges erledigt zu haben.

Bye bye
G

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Okt 15

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

0:56 Uhr in Off Topic Kommentare deaktiviert für Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Heute habe ich mir zum wohlverdienten Feierabend mal ein wenig „Unterhaltung“ gegönnt und mich vor die Glotze gesetzt. Da ich hier aber natürlich kein TV gucke, stand Apples Special Event October 2008 auf dem Programm. Ich habe mich heute schon per Liveticker über die Neuigkeiten über MacBook & Co informiert, dennoch wollte ich mir die Präsentation im Ganzen nochmal ansehen.

Zum einen interessierten mich die Präsentationsskills eines BigPlayer-CEO, zum anderen wollte ich mir nochmal selbst ein Bild über die neuen Features machen.

Ist schon bemerkenswert zu beobachten, wie ein Steve Jobs in altbekannter Manier ohne großartige Fehler (und schon fast gelangweilt) seinen Kram präsentiert, während der glatzköpfige Design-Ami sichtlich aufgeregter war. Zusätzlich verwundert war ich auch am Ende der Präsi wirklich alles verstanden zu haben.

Ich frage mich ob das ein Teil der Corporate Language von Apple ist, alles so einfach wie möglich auszudrücken, damit es wirklich die komplette Zielgruppe versteht, und sich somit auch das 14jährige-Rosa-iPod-Mädel freuen kann eine Keynote verfolgt zu haben (und weiterhin die Produkte kauft). An meinen dreiwöchigen erweiterten Englisch-Skills wirds auf jeden Fall nicht gelegen haben 😉 .

Abgesehen davon hoffe ich – wenn ich mal für Apple auf der Bühne stehe 😀 – die Gürtelpflicht einführen zu dürfen. Das sieht ja sowas von banane aus, Shirt in der Hose und ohne Gürtel!

Gut, back to topic: Leider haben mich die Produkte an sich nicht so vom Hocker Bett gehauen. Richtige Innovationen gab es m.E. keine, aber es wurde natürlich so präsentiert als wären es welche 🙁 . OK, den Öko-Zug hat Apple mittlerweile auch erwischt, weniger Abfall, CO2, Verpackung und blabla, aber das interessiert mich als Endabnehmer eher weniger – dafür wohl umso mehr die Presse und Greenpeace die Apple jetzt wieder loben werden 😉 .

Dazu gabs noch mindestens 20 mal den Hinweis auf „5x schnellere Grafikpower“ – schön und gut, aber 5x schneller von echt scheiße ist immer noch nicht gut. Seine eigenen Intel-Onboard-Kram zum Vergleich zu nehmen zeigt auch nicht gerade den momentanen Stand der Technik. In nem normalen Aldi-Laptop ist wohl ne schnellere Grafikkarte drin als im neuen Mac (und der kostet auch nicht mindestens 1500€ ). OK, beim Thema Preis-Leistung braucht man beim Mac wohl auch nicht anzufangen 😉 . Das LED-Feature der Displays ist ja ganz nice, aber die MacBooks jetzt nur noch mit Glossy-Screens zu verkaufen find ich auch nicht gerade gelungen. Sonst noch was? Das Touchpad-Feature ohne Maustaste wurde auch gehypt, ist für mich eher nur n Stück vom iPhone in n Rechner eingebaut…

Joah, und das wars auch schon, wenn ich dezent über den „aus einem Stück Aluminium“-Part und dem „ich hab n Kabel mehr hinten dran“-CinemaDisplay hinweg sehe…schade eigentlich, ich hätte mir doch ein wenig mehr versprochen. Natürlich ist es trotzdem noch ein innovativer Rechner mit bestimmt 100 durchdachten Feinheiten mehr als bei nem PC (kein Wunder wenn Hard- und Software aus nur einer Firma kommen), aber bei Apple sind mittlerweile ja auch die Erwartungen ein wenig höher…

Ich werde mir das Ganze Spektakel in den nächsten Monaten mal ansehen – eigentlich wollte ich ja nicht ohne neuen Rechner nach Hause kommen. Auf jeden Fall weiß ich, dass es kein MB Pro werden muss, die unterscheiden sich nur noch geringfügig von der kleineren Produktfamilie.

Have a good night
G

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Okt 14

Lost in space

22:03 Uhr in Kleinigkeiten Kommentare deaktiviert für Lost in space

Mal wieder eine kleine Anekdote…also einige Momente die ich hier durchlebe sind durchaus filmreif (oder zumindest die Gedanken die ich mir dabei zusammen spinne) ! Ich wollte nichts unmögliches, einfach nur in den Supermarkt gehen und mich ein wenig mit Bettzeugs und Handtüchern eindecken. Zur Zeit bin ich noch auf die Spendierhosen meiner Mitbewohner angewiesen – das hatte ich vor zu ändern.

Nach getaner Arbeit stapfte ich also tapfer durch den überdimensionalen Eingang des Shops und malte mir dabei im Kopf schon aus, was mich wohl diesmal für Überraschungen erwarten würden…Nach einigen Metern wusste ich schon die Antwort: Kein normaler Mensch (der Englisch nur in der Schule hatte und das schon ein paar Jahre her ist) kennt solche Vokabeln wie Bettwäsche, Kissenbezug oder gar Spannbettuch. Na super, ohne mein LEO schrumpften meine Kommunikationsfähigkeiten schlagartig um 50% – trotzdem gab ich mich noch nicht geschlagen. Ich fing an (wie ein normaler EUROPÄER) durch den Supermarkt zu schlendern, ohne genau zu wissen in welche Abgründe mich der nächste Gang wohl wieder reißen würde…

Trotz (mittlerweile) dreiwöchigem Aufenthalt in den USA ist der Besuch in nem Supermarkt für mich immer noch ein Erlebnis. Welcher Mensch auf der Welt braucht denn ganze zwei Regale mit abgepacktem (geschnitten & gewaschenem) Fertig-Salat, sechs Regale mit Softdrinks (von der 100-kcal-Dose bis hin zur obligatorischen Gallone) oder Klinex-Rollen im 24er-Pack ??? Ich glaube ich werde es nie verstehen – deswegen freu ich mich schon auf die nächsten Supermarktbesuche 😀 . Nach ca. einer viertel Stunde war ich dann am Ziel – in der Bettwäschen-Abteilung (oder wie die auch immer heisst).

Und da war sie – gleich die nächste Herausforderung. Hier gehts nämlich nicht um 140×200 (abgesehen davon dass die sowieso mit cm-Angaben nix anfangen können 😉 ), sondern um Normal-, Queen-, King- und Papst-Size…oder so ähnlich…fragt mich nicht wie die darauf kommen oder ob diese „Maße“ in irgend einer Weise standardisiert sind…ich hatte auf jeden Fall mit so einer Komplikation gerechnet und mich schon schlau gemacht – „wahrscheinlich“ habe ich Queen-Size (das entspricht wohl so 140×200), da King-Size 200×200 ist.

Leider wurde ich da gleich ein weiteres Mal enttäuscht. Im Land in dem normalerweise alles billig ist (außer Lebensmittel) kostet die Queen-Size Bettwäsche plötzlich 50$. Da mich meine Vokabelkentnisse ja schon am Eingang im Stich gelassen hatten konnte ich nicht mal so ganz verstehen ob es sich jetzt nur um das Laken, um n Bettbezug oder alles in einem handelte. Egal, auf jeden Fall war es zu teuer (komisch das ein Kissen aber nur 5$ kostete ??) ! Drei Regale später war es mir immer noch zu teuer, deshalb bin ich mit gesenktem Haupt von dannen gezogen.

Ich war schon fast am Ausgang, da sah ich in der Ferne ein Lichtlein blitzen. Und was stand da drauf? TOWELS – YES, endlich mal ne Vokabel mit der ich was anfangen konnte. Die Handtücher hatte ich bei meiner Odysee ganz vergessen, ich rannte also wie ein Rammbock durch die Buchsbaumhecke in Richtung Leuchtschrift. Es stand zwar überall „Made in China“ drauf – trotzdem waren die Preise wohl Amerikanisch. 12$ für n Gimmel-Handtuch, das überstieg dann sogar meine Freude am Spiel „Mensch, zück die Credit-Card“.

Nicht dass ihr mich falsch versteht, schon klar dass ein vernünftiges Handtuch mehr kostet als 8 €, aber nicht in ner Art Kik, der Ami-TextilDISKONT und in der Größe eines Waschlappens. Ich musste mich wohl oder übel geschlagen geben, ich verließ den Ausgang also so wie ich gekommen war – nur wieder um einige Erfahrungen reichen…

Und die Moral von der Geschicht: Dass man manchmal mit 28 Jahren nicht in der Lage ist Bettwäsche zu kaufen – wenn ich es nicht selber erlebt hätte würde ich es nicht glauben 😀 .

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Okt 14

Da ich jetzt schon mehrmals auf Besuch angesprochen wurde kläre ich jetzt mal die Fakten 😉 .

Also, ich freue mich natürlich immer über Besuch, egal ob groß ob klein, ob alt ob jung, ob dick ob dünn oder wie auch immer – ABER da gibts n paar Einschränkungen die die „Operation Princeton“ ein wenig verkomplizieren.

1. So schön es hier auch ist – leider bin ich nicht zum Spaß hier (also eigentlich ja schon, aber das sehen leider nicht alle so 😉 ). Offiziell habe ich ganze NULL (in Zahlen: 0) Urlaubstage, d.h. mich besuchen und zusammen durchs Land ziehen ist leider nur eingeschränkt möglich (Ausnahme Katharina 😀 ). Natürlich sollte es kein Problem sein mal den einen oder anderen Tag frei zu nehmen, aber da ich „wahrscheinlich“ über Weihnachten und Silvester zwei Wochen frei nehme möchte (weil Katharina kommt) und Thanksgiving wohl auch schon ein längerer Trip in Planung ist, möchte ich die gute Laune meines Chefs ungern überstrapazieren (und ich nehme nicht an dass ihr nur übers WE rüberkommen wollt 😉 ).

2. Da wären wir schon beim nächsten „Problem“. Wie schon häufiger in den Postings beschrieben sind die Ausmaße hier ein wenig anders als bei uns. D.h. ohne Auto geht hier garnix (wir bringen selbst den Müll mit dem Auto raus 😀 )! Wenn ich also nicht gerade Zeit habe (siehe Punkt 1 😉 ) um mit euch die Gegend unsicher zu machen müsstet ihr entweder am Haus blöd rumsitzen oder euch ein Auto mieten was auch wieder ein wenig ins Budget fällt (keine Ahnung was ein fahrbarer Untersatz hier so kostet).

3. Wenn ihr mich alleine besuchen wollt (d.h. ohne Partner oder gleich zu mehreren) dann sollte das schlafen eigentlich kein Problem sein. In meinem Zimmer ist genügend Platz für ne Matratze – und selbst wenn nicht ließe sich hier noch eine Möglichkeit auf der Couch finden. Trotzdem kann ich das alles wieder nicht alleine entscheiden, sondern muss ein wenig auf das Wohlwollen meines Vermieters und meiner Mitbewohner achten. Einige Tage sind hier auch „no problem“, aber wenn sich jemand zwei Wochen bei mir einquartieren möchte wäre das nicht so günstig (mit Außnahme von…;-) ). Sorry, das sind leider Faktoren auf die ich Rücksicht nehmen muss, da es wohl sonst ein wenig Ärger gäbe.

4. Wie schon gesagt, es haben mich schon einige darauf angesprochen wann sie denn mal vorbeikommen könnten. Da ich keine großartigen Prioritäten setze (mit Außnahme von…) gehe ich – wie teilweise in der Informatik auch – nach dem Motto „First come, first serve“ oder auch frei übersetzt „Who comes first, paints first 😀 „. Aus diesem Grund findet ihr oben im Menü jetzt eine neue Seite Visits, in der schon die „Voranmeldungen“ stehen. Wenn ihr also zeitlich da noch ein Plätzchen findet und euch auch irgendwie mit den oberen Punkten arrangieren könnt seit ihr natürlich „Herzlich Willkommen“ 😉 .

Alles klar, „Wir sehen uns“ 😉
G

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Okt 13

Naja, zu der Zeit jetzt zwar nicht mehr – aber da mich das „Uhrenthema“ ein wenig nervt mach ichs kurz:

Ich hab jetzt wieder nen Versuch gestartet die euch meine „local time“ näher zu bringen. Diesmal sollte es hoffentlich geklappt haben – und sogar recht „unauffällig“.

In der Zeit die ich für die Installation & Konfiguration des Plugins benötigt habe hätte ich die 3 Zeilen PHP Code auch selber schreiben können – aber das wusste ich ja im Vorhinein nicht 😉 . Nächstes Mal werde ich drüber nachdenken, falls mein Blog wieder aufgepimpt werden muss.

Und weil es so schön ist, hab ich dann gleich noch ein Wetter-Plugin installiert. Ob es bleibt weiß ich noch nicht – vielleicht ist es auch überflüssig bzw. ich finde noch ein besseres…ich seh ja am Rating obs euch gefällt 😉 .

So, ich hoffe dass der „technische Part“ bald mal abgeschlossen ist, die nächsten Postings können also wieder mit sinnvollem interessanterem Inhalt gefüllt werden 😀 .

YES, morgen gibts die neuen Mac Books – im Gegensatz zu meinem Konto freue ich mich riesig drauf. Mal sehen was der gute Steve wieder aus seinem schwarzen Rolli zaubert 😉 .

Bye bye
G

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Okt 12

Auf mehrfachen Wunsch hin habe ich jetzt mal eine Uhr in meinen Blog eingebaut. Die ist zwar hässlich wie die Nacht (genau aus dem Grund wollte ich keine), aber sie erfüllt ihren Zweck.

So könnt ihr immer erfahren wie spät es gerade bei mir ist. Wooow, und per hover sogar das Datum – was für ein Effekt 😉 . Leider habe ich auch keine „vernünftige“ 24-Stunden-Uhr gefunden, d.h ihr müsst mit AM und PM vorlieb nehmen.

Für alle Lateiner unter euch ist das natürlich völlig klar, „ante meridiem“ ist vor dem Mittag, „post meridiem“ ist nach dem Mittag. Für alle anderen die es sich nicht merken können kommt hier die Granaten-Eselsbrücke: A kommt vor P (im Alphabet), deshalb sind die AM Zeiten auch vor den PM Zeiten 😉 .

Seht ihr, jetzt habt ihr sogar am Sonntag noch was gelernt 😉 .

Vielleicht findet ja jemand ne „schönere Uhr“, wenn möglich 24 Stunden digital, klein und ohne Werbung 😀 . Für die lokale Lösung im FF könnt ihr ansonsten natürlich auf den Tipp von Daniel zurück greifen (thx übrigens für den Link).

Bis dahin, CU
G

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Okt 12

Wie versprochen, endlich mal ein paar Pics von „meinem Haus“ – für alle die noch keine Besichtigung per Webcam bekommen haben 😉 . Geschmack und neuste Designermöbel sehen anders aus, aber auch daran gewöhnt man sich hier in Amiland…Außerdem ist es immer noch das „Neutralste“ was ich bei meinen Besichtigungen gesehen habe – und auch hier kommt es mir mehr auf die Funktionalität an. Ich muss ja meine eigene Bude später nicht so einrichten 😀 .

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Okt 12

Communication-Day

18:31 Uhr in Kleinigkeiten Kommentare deaktiviert für Communication-Day

Schön, mal einen freien Tag ohne großartige Trips. Um ehrlich zu sein hab ich es nur einmal ums Haus geschafft, und selbst dass hat mich Überwindung gekostet 😉 . Das Resultat davon seht ihr im Fotoset „Home sweet home“.

Ansonsten habe ich die Zeit genutzt mal mit einigen Leuten zu sprechen die ich sonst per Zeitverschiebung nicht so gut erreichen kann. Skype ist schon was schönes, egal ob per Webcam oder aufs Telefon. By the way, ich habe mir mal das Skype-World-Package geleistet. Für läppische 8 Ökken kann ich jetzt jegliche Festnetze in ca. 50 Ländern kostenlos anrufen. Also, alle Freunde mit Festnetz da draussen – es gibt wieder ein „Problem“ weniger 😉 . Und alle Leute ohne Festnetz – schade, Pech gehabt 😀 .

Jetzt werde ich mal schauen was der Kühlschrank noch für Überraschungen für mich bereit hält – und dann wars das auch schon wieder mit dem freien Tag 🙁 .

Ich hoffe ihr hattet alle ein schönes WE.

Bye bye
G

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Okt 12

Wieder „nur“ mit meinem 28-75, diesmal war ich ein wenig experimentierfreudiger, d.h. es gibt nicht nur Hochhäuser zu sehen 😉 . Hoffe es gefällt!

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Okt 12

Rats and deers

1:00 Uhr in Trips Kommentare deaktiviert für Rats and deers

So, da bin ich wieder. Nach einem 14-Stunden-Tag bin ich endlich wieder zu Hause angekommen.

Nachdem ich gestern Abend „nur“ ne Runde Billard spielen war (hm, so ohne Bier & Kippen macht Billard nur halb so viel Spaß 🙁 ) hatte ich dann heute wieder ein etwas strafferes Programm vor mir.

Nach einigen wenigen Stunden Schlaf bin ich (bei schönstem Wetter) nach Princeton gefahren, um meine Wishlist ein wenig zu dezimieren. Leider ist es nicht dazu gekommen, da dass schöne Canon 10-22mm zum einen nicht vorrätig war, und zum anderen doch teurer als erwartet. Also bin ich ohne Weitwinkel wieder abgedampft, was mich (auf Grund der bevorstehenden Planung) ein wenig verärgerte.

Weiter ging es nämlich mit einem Tagestripp nach NY, mit meinen zwei treuen Weggefährten Frodo und Aragorn Prabhu und Claw. Wir hatten die Wahl zwischen einem (Foto-)Sightseeing-Tagestrip, oder einen abendlichen Clubbing-Besuch im dort ansässigen Pacha. Auch ohne neues Objektiv und trotz wahnsinniger Lust auf Party habe ich wir uns für den Tagestripp entschieden.

Also wir nach 2.5 Stunden endlich am Ground Zero ankamen (diesmal haben wir den längeren aber günstigeren Weg gewählt) bekam ich in den folgenden Stunden ein ganz anderen Bild von NY zu Gesicht als vor zwei Wochen. Wir haben die großen Touri-Plätze ein wenig gemieden, sind durch Downtown Manhatten geschlendert, waren im Soho-Viertel unterwegs (Künstlerviertel), bis wir dann pünktlich zum Sonnenuntergang am Hafen ankamen. Von der ganzen NY-Hektik die ich beim ersten Trip mitbekam war garnichts zu spüren, alles war gechillt und sogar angenehm ruhig. Touris gabs natürlich trotzdem, aber die haben sich mehr in den 1000 Cafés und Restaurants anstatt zwischen den riesigen Hochhäusern verlaufen. Den Sonnenuntergang mit Blick auf Brooklyn zu erleben war ein schöner Moment, leider wäre ich lieber mit einer anderen Person da gewesen als mit Frodo und Aragorn. Die Momente abseits des Alltagsstesses kommen mir teilweise so unwirklich vor, als würde ich gerade selber auf mich herab gucken…

Nun ja, für die Außenstehenden müssen wir bestimmt ein lustiges Bild abgeben. Ein Asiate, ein Dunkelhäutiger und ein Europäer laufen wie (offensichtliche) Touris durch NY und versuchen dabei so „lässig“ wie möglich auszusehen 😉 .

Nach einigen Erholungsminuten und bei Einbruch der Dunkelheit gings dann zurück Richtung „Innenstadt“ um noch ein wenig shoppen zu gehen. Als wir nach weiteren 90 Minuten endlich am Objekt der Begierde (Century 21 – wohl irgend so ein „hipper“ und billiger Klamottenladen) ankamen, war ich so im Eimer dass ich aufs shoppen verzichtet habe (Fotorucksack sei Dank, die X Kilos die ganzem Meilen mit sich rumzuschleppen ist nicht so entspannend). Wir wollten übrigens zu Fuß gehen und nicht mit der Subway fahren, um (mal wieder) mehr von der Stadt zu sehen. Ich habs mir nach der „Wanderung“ dann lieber im Starbucks gemütlich gemacht und einige Ratten beobachtet die an einer Baustelle „gearbeitet“ haben 😉 . War auf jeden Fall die bessere Alternative, anstatt (wie die anderen) erfolglos zu versuchen meine Creditcard zu belasten…

Schwuppdiwupp gings dann zurück (zwei Stunden) – noch schnell einige Rehe von „meinem“ Feldweg verscheucht – and here I am 😉 . Wow, ist schon schön hier, so „auf dem Land“, aber ich kann nur sagen „I love NY“, und dabei habe ich bis jetzt nur einen Bruchteil davon gesehen. Wirklich eine beeindruckende Stadt, diesmal von einer ganz andere Seite…Nächste (oder übernächste ?!) Woche werde ich auf jeden Fall nachmal da sein, da ich einen Einführungstag von meinem Visa-Unternehmen habe. Montag ist übrigens Feiertag (Columbus Day), aber nicht für mich, da Siemens ja ein deutsches Unternehmen ist (interessant übrigens, dass wir dann aber bei deutschen Feiertagen wie am 3.10 gearbeitet haben). Kein Kommentar dazu – ich hab ja noch den Sonntag 😀 . Ich freue mich darauf, endlich mal auszuschlafen, nichts zu tun und einfach „keinen“ zu sehen…ich wollte noch ein wenig telefonieren, arbeiten, einkaufen und wenn ich ganz viel Lust & Zeit habe ne Single-Fotosession in Princeton starten (nein, ich will keine Singles fotografieren, sondern einfach nur alleine losziehen). Das Wetter soll auf jeden Fall wieder schön werden (wie die komplette letzte Woche auch), das muss man ja eigentlich ausnutzen. Das nächste verlängerte Wochenende ist auf jeden Fall Thanksgiving (Ende November) und die Planungen dazu laufen schon 😉 . Mal sehen welche „Idee“ das Rennen macht…

Oki Doki, ein neues Fotoset gibts jetzt auch noch – und dann sag ich mal wieder „Gute Nacht“!

Bye bye
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