NY Harlem
Die Tage fliegen wieder an mir vorbei – zumindest so schnell, dass ich jetzt noch kurz loswerden muss was ich denn letztes WE so getrieben habe…
Mal wieder stand was „Neues“ auf dem Plan, nicht wirklich spektakulär, aber zumindest gabs was zu tun. Freitags sind wir nach der Arbeit ins Kino abgedampft. Zu sehen gabs diesmal The curious case of Benjamin Button. Ein neuer Brad Pitt Film mit interessanter Story – ein Junge kommt als alter Mann auf die Welt und altert Rückwärts (woow, das ist ja mal ne kurze Zusammenfassung 😉 ). Generell sehr empfehlenswert (wer auf 3-Stunden-Movies steht), und alleine für die Special-Effects für diverse Oscars nominiert…
Abgesehen vom guten Film hatte ich gleich noch etwas worüber ich mich freuen konnte: Ich weiß es nicht woran es lag, aber ich bilde mir ein um einiges mehr verstanden zu haben als beim letzten James Bond Disaster…vielleicht war die Story auch einfach weniger kompliziert als bei einem Bond (LOOOOL), oder aber das tägliche 3-Stunden-LOST-gucken hat doch ein paar positive Nebeneffekte abgesehen von schlaflosen Nächten…
Samstags ging es dann – wie könnte es auch anders sein – nach New York (mit Claw). Eigentlich stand das New Museum auf dem Plan, aber da diverse Floors wegen Umbauarbeiten geschlossen waren haben wir dann kurzfristig nen Notfallplan entwickelt (als gäbe es nicht genug zu sehen in NY 😉 ). Da wir beide beide noch nie so richtig im Norden Manhattans waren (Harlem) haben wir uns kurzentschlossen in die Bahn gesetzt und sind zur 140 Strasse gefahren…
Alleine auf dem Weg dahin gabs schon wieder einige neue Eindrücke (siehe Photoset), es scheint wohl nicht so unüblich zu sein mit irgend einer Performance in der Bahn (oder Bahnstation) seine Künste zur Schau zu stellen. Unlustig wird es dann wenn ca 6-jährige Kinder mit kleinen Breakdance-Moves versuchen ein paar Dollar zu verdienen die sie (recht augenscheinlich) wohl wirklich für was zu essen (und nicht ne neue PS3) brauchen…
Auch wenn ich nicht gewusst hätte dass ich in Harlem bin – wooow, also mir wäre auch von alleine aufgefallen dass es da „anders“ aussieht. Zum einen war so ziemlich jeder Tourist von den Straßen verschwunden, zum anderen war ich wirklich der einzige Weiße da in der Gegend…naja, laut Reiseführer soll es da recht sicher sein (im Hellen ;-)), trotzdem sind wir von der Hauptstrasse nicht großartig weg gegangen…eigentlich schade, kann auch Einbildung gewesen sein, aber so 100% safe kam ich mir mit meiner Cam um den Hals nicht vor 😉 . Aus diesem Grund ist das Photoset dementsprechend mau ausgefallen…ich wollte nicht unbedingt überall mit meiner Cam draufhalten…
Naja, auch der weißeste (und gelbste ;-)) Touri bekommt irgendwann mal Hunger, also haben wir uns n Harlem-Diner ausgesucht um da Rast zu machen. Lustig Interessant wars, auch in dem Diner sind wohl eher selten Touristen anzutreffen, und auch da waren wir von lauter „50 Cents“ umgeben 😉 . Ok, zugegeben, mit dicker Cam und Reiseführer in der Hand ist es auch mehr als offensichtlich dass man nicht gerade nebenan wohnt 😉 . Egal, das Harlem-Bier war lecker, und wir durften sogar mit Portomonaie und Handy den Laden wieder verlassen 😀 .
Danach sind wir noch kurz am Apollo Theater vorbei – wohl eine DER Attraktionen in Manhatten (bis dato noch nie gehört…) . Weiter gings dann wieder südwärts, kurz durch den CentralParc um „eigentlich“ das Flugzeug im Hudson River zu bewundern…auf dem Weg dorthin bekamen wir aber die Info dass es wohl schon untergegangen sei, also suchten wir uns wieder ne neue Beschäftigung…wenn einem garnichts mehr einfällt kann man in den USA nur noch eins machen: SHOPPEN 😀 . Wir haben (natürlich) wieder ein paar Schnäppchen gemacht, und konnten dann beruhigt und mit einem Lächeln auf den Lippen die Rückfahrt ins langweilige Princeton antreten…
Sonntag hieß es für mich dann „Chill out“, und ich muss wirklich sagen dass ich auch diese Tage total genieße…irgendwie brauche ich einen Tag in der Woche an dem ich wirklich so gut wie garnichts mache (naja, vielleicht 3-5 Folgen LOST und 3 Stunden Skype 😉 ).
Tja, wie ihr euch denken könnt gabs in der Woche dann keine gravierenden Erlebnisse…einen Abend hats mich mit Claw mal nach Princeton verschlagen, da gabs dann (wie immer) unsere Favorite-Hoagie und danach n 1-$-Bier…nicht gerade spannend, aber immerhin besser als nix 😉 . Im Moment mache ich so gut wie alles nur noch mit Claw zusammen, Prabhu hat sich irgendwie abgekapselt, vielleicht hat er keine Lust mehr mit Interns abzuhängen die jedes WE nach New York wollen :D. Um so trauriger, dass Claw in einer Woche schon die Biege macht 🙁 . Keinen Plan wie es dann mit meinen Beschäftigungen, Trips, Gesprächen & Co. aussieht, aber da dann Vito & Claw weg sind blicke ich dunklen Zeiten entgegen 😉 . Somit wären 2 meiner 3 Weggefährten im Kampfe gefallen, und der Dritte befindet sich wie gesagt gerade auf abwegen…na super, also keine Storys mehr von Frodo, Aragorn und Legolas ;-).
Ach ja, und diese Woche stand ja auch die heiß erwartete „Obama Inauguration“ an. Ich denke ich habe etwa genauso viel davon mitbekommen wie ihr, auch wenn ich ein wenig näher an Washington dran bin 😉 . Die Medien sind/waren zwar voll davon, aber leider waren sind alle Live-Streaming sowie Online-Radios gesperrt, so dass ich mich auch nur im Nachhinein mit diversen Vids & Pics versorgt habe…
Auf der Arbeit wie immer nix Neues: Mo-Fr, 9.00 – 18.00 Uhr bei SCR, that’s pretty much it 😉 .
Nächstes WE, und ich steck schon mitten drin. Die dazugehörigen Storys folgen…
Bye bye
G

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