Weihnachtsfreude
Hier nochmal ein „Special Thx to Markus“ der mich – auf Grund des Gewinnspiels – mit einem netten Aachener Fresspaket beglückte. Es war sehr lecker (und leider viel zu schnell leer 🙁 ).
Vielen Dank dafür und Gruß
G
Hier nochmal ein „Special Thx to Markus“ der mich – auf Grund des Gewinnspiels – mit einem netten Aachener Fresspaket beglückte. Es war sehr lecker (und leider viel zu schnell leer 🙁 ).
Vielen Dank dafür und Gruß
G
Sooo…Hallo erst Mal, frohes Neues usw. usw. 😀 . Die Pause ist zu Ende, genauso wie 2008, Weihnachten, Silvester, mein Urlaub etc.
Tja, nach der ca. 2-wöchigen Blogpause weiß ich schon garnicht mehr wo ich anfangen soll…gut, am Besten ganz hinten:
24.12.: Juhuu, es war Weihnachten, und ich sollte Katharina vom Flughafen (JFK) abholen. Leider hatte ich unerschätzt, dass die Amis den 24.sten lieber im Auto anstatt unterm Tannenbaum verbringen. So brauchte ich lässige 3.5 Stunden bis zum Flughafen (ca. 80km), und trotz meinem 1.5 stündigen Puffer den ich eingeplant hatte war es leider nicht möglich Katharina direkt am Gate zu empfangen. DAMN! Wie sagt mein Kollege so schön: The US is full of bottlenecks – und das kann ich leider nur bestätigen. Wie sonst kann man sich erklären dass man eine 8 spurige Autobahn auf eine 2 spurige Mautstelle dezimiert, danach in eine einspurige Ausfahrt die dann wieder in eine 6 spurige Autobahn übergeht…Ich VERSUCHE mich ja schon darüber nicht mehr aufzuregen, aber manchmal fällt es einfach doch schwer…
Nun gut, eine Sache wo die Amis dann (anscheinend) mal nachgedacht haben muss ich dann doch noch loswerden: Beim JFK gibt es endlich mal vernünftige Drop-off Zonen, in denen man zum einsammeln bzw. rauslassen kurz halten kann ohne nen 10$-pro-30min-Parkplatz suchen muss ;).
OK, endlich eingesammelt, dann gings nach Hause und schon mit großen Schritten auf Weihnachten zu. Zeitgleich war es in Deutschland ja schon in vollem Gange, wir hatten uns aber für ein Weihnachtsdinner am 25. entschieden bei dem jeder was aus „seinem Land“ beisteuert…So kam es dann am 25.sten zu griechischem Salat, schwedisch/brasilianische Lachs-Kräuterbutter-Vorspeise, canadischem gebratenem Lachs, indischem Chicken-Reis-Kram, deutschem Kuchen und amerikanischen Windbeuteln 😉 . Das Weihnachtsdinner fand bei mir statt, da ich nen großen Esstisch und ne Menge Platz in der Küche anbieten konnte…es war das ungewöhnslichste Weihnachten was ich je hatte – aber trotzdem (oder deshalb?) hat es sehr viel Spaß gemacht und war wirklich „was besonderes“.
Nochmal von vorne: Zu gegen waren Claw + Freundin (Angie), Prabhu + Freundin (Katrin) + nem Freund aus seiner Uni (Yeshanth), Vitorio, Katharina und ich. Für Vito war es gleichzeitig eine Art Abschiedsessen, da er 2 Tage später leider wieder nach Schweden abgedampft ist um da seine Masterarbeit zu schreiben. Wir haben uns alle schon recht früh bei mir getroffen, um gemütlich zusammen zu kochen & zu essen. Ich hatte mein Bestes gegeben um dem ganzen ein wenig Weihnachststimmung zu verpassen, was mir mit nem Plastik-Weihnachtsbaum, n paar Kerzen, nem (Plastik-)Weihnachtskranz und kleine Geschenke für jedermann auch ansatzweise gelungen ist (hoffe ich mal 😉 ). Fotos gibts wie immer im Fotoset (die wohl noch ein wenig dauern können da ich in den letzten 2 Wochen wieder recht häufig meine Cam im Anschlag hatte 😉 ).
Alles in allem war es ein schöner Abend mit netten Leuten, gutem Essen und netten Gesprächen, wenn man mal davon absieht dass durch die etwas „mißglückte Planung“ uns das Bier schon recht früh ausgegangen ist…Wir haben auch versucht unsere bis dato nicht vorhandenen Silvesterpläne zu schmieden, was aber auch nur teilweise erfolgreich war 😀 .
In den Tagen zwischen Weihnachten und Silvester konnte ich dann endlich etwas Zeit mit Katharina verbringen, die wir zum Großteil in NY verbracht haben: Outlet, Broadway, Timesquare, Central Parc, Staten Island Ferry, Rockefeller Center, Soho, Chinatown…ich würd mal sagen „das übliche Touri-Programm“, was mit Freundin aber um einiges mehr Spaß macht als sonst (sofern sie warme Schuhe an hat 😉 ).
Unsere Silvesterplanung kam irgendwann dann auch endlich zu einem Ergebnis: Wir hatten uns dafür entschieden NICHT wie alle anderen Touris zum „Ball-drop“ zu gehen (Timesquare) und uns bei -10 Grad 6 Stunden lang alles abzufrieren, sondern sind dann doch lieber in eine normale New Yorker Disco gegangen. Ultra hieß unsere letztendliche Wahl, und im Nachhinein war es eine gute Entscheidung! Für ca. 100$ gabs den Eintritt und 5 Stunden frei-trinken, was sich im Endeffekt ziemlich gelohnt hat. Mit von der Party Partie war mal wieder Prabhu + Freundin + Freund – Claw hatte sich doch entschieden mit seiner Freundin das „typische“ Touri-Silvester durchzuziehen. Bis ca. 4 Uhr nachts haben wir gut gefeiert, und obwohl es eine normale Disco war hatte man immer im Hinterkopf dass man diesen Jahreswechsel WIRKLICH in NY erlebt…toll, auch wenn man eigentlich nix davon mitbekommen hat 😉 .
Die ersten Tage des neuen Jahres gingen dann leider viel zu schnell rum, noch ein paar Mal nach NY und Princeton, und dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen von Katharina 🙁 . Es war so schön, dass jemand einen kurzen Einblick in mein Leben hier bekommen hat bzw. es teilen konnte. Mein Leben, meine Leute, meine Umgebung – einfach alles…da kann ich noch soviel bloggen und Fotos hochladen, persönlich ist es dann doch etwas anderes! Das wars dann auch schon für mich mit meinen ersehnten 2 Wochen Urlaub, und seit Montag sitz ich wieder bei Siemens…da habe ich jetzt ein neues Projekt zugewiesen bekommen was mir auch wirklich Freude bereitet und ich auch ganz gut von lernen kann…So wie es scheint werde ich mich die nächsten 2.5 Monate damit beschäftigen (hoffentlich), und das wars dann auch schon für mich mit meinem so lang geplantem und erhofftem Auslandssemester…
Kaum zu glauben, die Halbzeit habe ich jetzt schon gut überschritten, und ich sehe jetzt schon fast das Ende vor mir…die Zeit rast, dabei bin ich doch „eigentlich“ gerade erst angekommen. Die RWTH ruft schon wieder mit Seminaranmeldungen für das nächste Semester, so dass ich mich geistig schon wieder ansatzweise in der Uni befinde…Es gibt noch vieles was ich sehen und machen möchte, und so langsam denke ich mir „Hurry up“, sonst wird das nix mehr…Claw macht auch in 3 Wochen schon die Biege, dann heißt es also nochmal „goodbye sagen“…
Seit Katharina weg ist und ich mich wieder im Arbeitsalltag befinde habe ich eingentlich nur eins in meiner Freizeit gemacht: LOST geguckt! Ich hab die amerikanischen TV-Sender-Homepages für mich entdeckt, wo eine Vielzahl der Sendungen legal zum stream angeboten werden. Eine schöne Beschäftigung für einen „einsamen Feierabend“, und mit 80 Folgen à 45min bin ich auch erst Mal ne Weile beschäftigt 😉 . Dieses Wochenende war dann auch erst Mal chillen angesagt, abgesehen von ein paar Princeton-im-Schnee-Fotos gibt es nichts spannendes zu berichten.
So, ich werde mich jetzt mal um die diversen Fotosets kümmern – kann aber ne Weile dauern bis ich den ganzen Bilderwust mal sortiert, bearbeitet und hochgeladen habe…
Viele Grüße bis dahin ins (wie ich gehört habe) seeehr kalte Deutschland :D.
Bye bye
G
Besuch, Weihnachten, Silvester, Urlaub…ich mach erst mal n paar Tage Blogpause. Werde die Zeit anders als vor dem Rechner verbringen…
CU next year!
Bye
G
Schon X mal gelesen, aber irgendwie jedes Jahr aufs neue lustig 😉 :
Frage: Gibt es den Weihnachtsmann???
Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen. Aber es gibt 300.000 Spezies von lebenden Organismen, die noch klassifiziert werden müssen, und obwohl es sich dabei haupsächlich Insekten und Bakterien handelt, schließt dies nicht mit letzter Sicherheit fliegende Rentiere aus, die nur der Weihnachtsmann bisher gesehen hat.
Es gibt 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18) auf der Welt. Aber da der Weihnachtsmann (scheinbar) keine Moslems, Hindu, Juden und Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf etwa 15 % der Gesamtzahl – 378 Millionen Kinder (laut Volkszählungsbüro). Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt das 91,8 Millionen Häuser. Wir nehmen an, daß in jedem Haus mindestens einbraves Kind lebt.
Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist (was logisch erscheint). Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde. Somit hat der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit für seine Arbeit: Parken, aus dem Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die Socken füllen, die übrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle gebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein wieder raufklettern und zum nächsten Haus fliegen. Angenommen, daß jeder dieser 91,8 Millionen Stops gleichmäßig auf die ganze Erde verteilt sind (was natürlich, wie wir wissen, nicht stimmt, aber als Berechnungsgrundlage akzeptieren wir dies), erhalten wir nunmehr 1,3 km Entfernung von Haushalt zu Haushalt, eine Gesamtentfernung von 120,8 Millionen km, nicht mitgerechnet die Unterbrechungen für das, was jeder von uns mindestens einmal in 31 Stunden tun muß, plus Essen usw. Das bedeutet, daß der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro Sekunde fliegt, also der 3.000-fachen Schallgeschwindigkeit. Zum Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug auf der Erde, der Ulysses Space Probe, fährt mit lächerlichen 43,8 km pro Sekunde. Ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24 km pro Stunde.
Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren interessanten Effekt. Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein mittelgrosses Lego-Set (etwa 1 kg), dann hat der Schlitten ein Gewicht von 378.000 Tonnen geladen, nicht gerechnet den Weihnachtsmann, der übereinstimmend als übergewichtig beschrieben wird.
Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Selbst bei der Annahme, dass ein „fliegendes Rentier“ (siehe Punkt 1) das zehnfache normale Gewicht ziehen kann, braucht man für den Schlitten nicht acht oder vielleicht neun Rentiere. Man braucht 216.000 Rentiere. Das erhöht das Gewicht – den Schlitten selbst noch nicht einmal eingerechnet – auf 410.400 Tonnen. Nochmals zum Vergleich: das ist mehr als das vierfache Gewicht der Queen Elizabeth.
410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km/s erzeugt einen ungeheuren Luftwiderstand – dadurch werden die Rentiere aufgeheizt, genauso wie ein Raumschiff, das wieder in die Erdatmosphäre eintritt. Das vorderste Paar Rentiere muß dadurch 16,6 Trillionen Joule Energie absorbieren. Pro Sekunde. Jedes. Anders ausgedrückt: sie werden praktisch augenblicklich in Flammen aufgehen, das nächste Paar Rentierewird dem Luftwiderstand preisgegeben, und es wird ein ohrenbetäubender Knall erzeugt.
Das gesamte Team von Rentieren wird innerhalb von 5 Tausendstel Sekunden vaporisiert. Der Weihnachtsmann wird währenddessen einer Beschleunigung von der Größe der 17.500-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt. Ein 120 kg schwerer Weihnachtsmann (was der Beschreibung nach lächerlich wenig sein muß) würde an das Ende seines Schlittens genagelt – mit einer Kraft von 20,6 Millionen Newton…
Damit kommen wir zu dem Schluß: wenn der Weihnachtsmann irgendwann einmal die Geschenke gebracht hat, ist er heute tot.
eingebunden mit Embedded Video
YouTube Direkt
Nach dem nächsten Partyreinfall am Freitag war ich Samstags eigentlich überhaupt nicht in der Stimmung irgend etwas zu tun…ich hing den ganzen Tag zu Hause ab, und hab mich schon in Gedanken damit abgefunden um 11 Uhr ins Bett zu gehen…wie ein glücklicher Zufall es wollte rief mich spontan Katrin an (die Freundin von Prabhu) und fragte was ich so machen würde…(Natürlich) NIX war die Antwort, also brauchte es nicht viel Überredungskunst um mich mit ihr und 2 anderen Au-Pairs in Prabhu’s Bude zu treffen (der gerade in Deutschland auf Geschäftsreise ist). Juhuu, endlich gabs mal was zu trinken, und es war wirklich lustig.
Zufälligerweise gabs auch (mal wieder) ne Internparty in der Nähe, bei der sind wir aber nach ner Stunde wieder abgedampft…es ist wirklich immer das selbe „Pseudo-Rumgemache“, zwischen kleinen Au-Pairs und großen Info-Jungs 😉 ,da wars in Prabhu’s Bude doch was netter…also wieder zurück, noch n paar Getränke ausgepackt – dazu noch lustige Pics geschossen (siehe Fotoset) und dann wars auch ganz schnell 7 Uhr morgens…ich bin dann irgendwann betrunken auf die Matratze gefallen und erst gegen 16.00 Uhr wieder aus dem Koma erwacht…Hab mich dann nach Hause geschleppt und mich dann sofort wieder ins Bett verkrochen…
Naja, zumindest mal EIN Abend der mal nicht total die Enttäuschung war…Schön, und jetzt muss ich eigentlich nur noch auf Weihnachten warten 😉 .
Bye bye
G
So, nach dem ziemlichen Reinfall am Donnerstag hab ich all meine Hoffnung in den Freitag gelegt. Die Engadget-Party in NY stand an, und so richtig wusste ich noch nicht was mich da erwartete…
Wir (d.h. Vito, Claw + Freundin und ich) sind dann schon recht zeitig von Siemens abgedampft um uns mit dem Zug in Richtung NY aufzumachen. Das Wetter war recht frostig, deshalb hat der Zug auch mal lässige 100min gebraucht (anstatt 60).
So gegen 18 Uhr fanden wir dann die Location – und da hieß es erst mal warten. Einlass war um 19.00 Uhr, wobei nur Platz für ca. 1000 Leute war. Die Schlange ging schon 1 mal um den Block, und es war wirklich schwer abzuschätzen ob wir überhaupt noch unter der 1000er Grenze waren…zusätzlicher Anreiz war auch noch die 500er Grenze, da diese Free-Dinks und Free-Food bekommen sollten…Nun ja, da es sich ja um einen Club handelte, war ich mal wieder etwas „Party-mäßiger“ gekleidet, was definitiv die falsche Entscheidung war…Die feschen (neuen) Lederschuhe halten dann doch nicht so warm wenn es draußen schnee-matschig-nass ist. Egal, da musste ich durch – also hieß es warten…
Schnell wurde das Lineup aka Snake noch länger, und lustige Themen machten sich breit – dass man sich hier wirklich für ne Party einer INTERNETSEITE 2 Stunden in die Kälte stellt…crazy Vorstellung – genau das selbe dachten wohl auch die paar Frauen, die lauthals mit ihren Partnern diskutierten doch bitte die Biege zu machen 😉 . A pro pos…Frauenanteil war mal wieder bei lässigen 5% oder so, aber das ist ja mitterweile nix neues mehr…
So gegen 19.45 sahen wir dann endlich auch den Eingang, durften rein und stellten mit erschrecken fest dass wir Nr. 503 – 506 waren…na super, also keine Free-Drinks, aber nach der Kälte hatte ich auch erst mal mehr Lust auf nen Kaffee…
Die Location war ganz nett, leider war recht schnell zu erkennen dass das auch keine Mörder-Party sein wird…die ganzen Nerds tummelten sich um die aufgebauten Stände von Nokia, Make, Kodak und sonstigen Firmen die da ihre neusten Produkte zum Besten gaben. Als ich dann auch noch nen Typen mit nem USB-Logo-Tatoo im Nacken sah, war mir wirklich schon wieder nach gehen zu Mute…es kam aber noch besser 😀 :
Ein Nerd vor uns in der Schlange beschwerte sich nach dem Einlass bei uns dass es ja nichts zu essen und zu trinken geben würde (for free versteht sich), und das wäre ja alles soo scheiße und er wollte jetzt gehen…ok dachte ich – komische Vorstellung, aber jeder hat wohl seine eigenen Gründe hier hinzukommen 😉 . 10min später kam er mit nem riesen Grinsen auf dem Gesicht zu uns zurück und meinte dass er jetzt doch bleiben würde – und zeigte uns ein Foto. Da war er mit irgend so ner (recht hübschen) Tante zu sehen…als ich es wagte zu fragen wer denn das Mädel sei, erklärte er ganz stolz dass das wohl irgend so ne „berühmte“ Blogger-Braut wäre, die auch nen recht bekannten Technik-Blog habe…Ahhhaaa, gut, ich ließ ihm seine Freude und dachte mir meinen Teil (Hilfe, ich will hier weg!!!).
Nun ja, so schnell konnten wir dann doch noch nicht abhauen, da ja noch die große „Geschenke-Aktion“ anstand…ich dachte eigentlich dass das nur ein „Nebenbei-Event“ des Abends sei, aber die meisten Amis in dem Laden sahen das wohl anders…da wurde sich beschwert wann es denn endlich die Geschenke gäbe, sie wollten keine Frage-Runde mit den Autoren des Blogs sondern endlich ihren Umsonst-Kram haben…Die wurden teilweise richtig unfreundlich, und mal wieder kotzte mich die Ami-Konsum-Mentalität ein wenig an…
Gut, irgendwann kam es dann auch zur „Verlosung“ und es waren echt nette Gimmicks dabei…Da wurden Nokias rausgehauen, Zune-Player, Headsets, sogar n Alienware-Computer und ne XBox360 mit diversem Kram…schön – nur leider nicht für mich, da ich natürlich kein Glück hatte…
Vito hatte mehr Glück und gewann einen Peak, ne Art Blackberry für Arme den man nur in den US nutzen kann…na super, aber verkaufen kann man das gute Stück ja immer noch…
Nach der Verlosung gabs dann (natürlich) auch keine Mörder-Party mehr…Nein, nach 10min war alles so ziemlich leer gefegt, und ich hab mich echt gefragt ob es wirklich SOOO schwer sein kann man vernünftig Party zu machen (ohne 300$ ausgeben zu müssen) ??!! Gut, wir sind um 11 also wieder aus dem Laden raus, zwar mit 0.0 Promille, dafür aber mit nem Peak im Gepäck (na super 😉 ). Mit nem kurzen Snack und ner weiteren langen Zugfahrt war ich dann gegen 2 wieder zu Hause angekommen…und mal wieder enttäuscht über einen versuchten Party-Event…
…oder für alle die dem Denglisch nicht mächtig sind: Willst du mich verarschen?!
Heute stand die groß geplante und lang ersehnte Weihnachtsfeier auf dem Programm…Desscode „schicker“, was a.) nicht gerade Siemens-Standard ist, und b.) schon mal ein generelles Problem im Kleiderschrank der so viel gehassten „Engineers“ verursacht…
„No problem for me“…dachte ich bis mir (glücklicherweise noch rechtzeitig) auffiel, dass ich keine schicken Schuhe am Start hatte…Die mussten leider auf Grund der Gewichtsreduzierung dem Koffer weichen, also hieß das für mich erneutes shoppen…Ich hab eigentlich wirklich kein Problem damit einkaufen zu gehen wenn zwei Parameter erfüllt sind…zum einen braucht man Kohle, und zum anderen sollte man nicht komplett übersättig sein was den Konsum der letzten Wochen angeht…beide Bedingungen trafen gerade nicht auf mich zu, aber hatte ich eine andere Wahl? Nein!
Also hieß es wieder losziehen – in die große weite Shoppingwelt in der großen weiten USA. Gestern habe ich mein Glück schon versucht, war in nem Schuh-Warehouse…war aber eher so ne Art Deichmann – und deswegen bin ich nach ner halben Stunde blödem glotzen unverrichteter Dinge wieder abgezogen…“No problem for me“, dachte ich abermals, ich hatte ja noch einen Tag mehr Zeit…
Gut, dann erfuhr ich dass die Party heute um 18.00 Uhr losging, also musste ich meinen Zeitplan etwas straffen. Ich bin um 16.00 Uhr von der Arbeit abgehauen, damit ich wenigstens noch ein wenig Zeit zum einkaufen habe…wieder gings in ne Mall, und diesmal hoffentlich mit mehr Erfolg. Ich wollte nicht mehr als 60$ ausgeben, da ich schickere Schuhe hier eher selten brauche, und außerdem was sparen muss…
Gut, finally…ich fand nen Schuhladen, waren diesmal auch nette Treter am Start…leider überstieg das gewünschte Modell ein wenig meinen Preisrahmen…80$…klar, immer noch günstig für n paar vernünftige schwarze Lederschuhe, aber hier misst man ja mit anderen Maßstäben…doch HEY, das wäre nicht Amerika, wenn das der Final-Price wäre…Nein, es gab nämlich mal wieder ne Aktion…2 paar Schuhe für 100$…und da hielt ich ein paar Sekunden inne und find an zu überlegen…ich habe mir in den letzten 2.5 Monaten in denen ich hier bin schon 6 Paar Schuhe gekauft, brauche ich wirklich noch 2 ??? Natürlich nicht, aber ehrlich gesagt brauchte ich wirklich EIN Paar für die tolle Christmas Party…aber es wäre mal wieder äußerst schwachsinnig, das eine Paar für 80$ zu kaufen – wenn man doch für 20$ mehr noch ein weiteres Paar bekommt…
Hinzu kam noch das Non-Stop-Gelaber des indischen Verkäufers, der am laufenden Band versuchte Witze zu reißen die ich aber allesamt nicht lustig fand…und NEIN, ich komme nicht aus Frankfurt nur weil da n großer Flughafen ist…irgendwie fragt das jeder, nur weil man mal da zwischengelandet ist…es ist wirklich FASZINIEREND was die einem da an die Backe schwallen…Schuhe, Schuhgrößen, Style, Deutschland, Siemens, Alkohol, Weihnachten, Party, Neujahr, New York, Arbeit…blabla, um nur einen Bruchteil von den Themen zu nennen mit denen man sich hier beim Shoppen auseinandersetzen muss…und es NERVT…zumindest mich, wenn ich doch nur ne halbe Stunde Zeit hab um n paar Schuhe zu kaufen…
OK, ich bin zwar wirklich nicht gut in Mathe, aber dass zwei Paar Schuhe für 100 n besserer Deal sind als ein Paar für 80 – das hatte selbst ich schnell im Kopf errechnet…also was solls, Schuhe ausgesucht, das selbe Paar nochmal in Braun, und weiter gehts…als ich es noch wagte bei dem Preis die Qualität der Schuhe „ironisch“ anzuzweifeln (echtes Leder?) kam der beste Spruch überhaupt vom Verkaufs-Inder: The closest you come to plastic in my store is to your credit-card…Das fand ich mal wirklich lustig, obgleich ich auch im selben Moment eingestehen musste „Wie recht er doch hat“…Also Credit-Card raus – 100$ weg, ich zufrieden wegen einem erneuten „Good deal“ – und ab gings schnell nach Hause…
So viel zum Dresscode „schick“, zumindest der Schuh-Part sollte mir jetzt keine Sorgen mehr bereiten…und ich hatte ja vorgesorgt…die Stoffhose fand im Koffer noch Platz, also sollte das ja kein Problem sein…oder doch?? Die hatt ich schon länger nicht mehr „gesehen“, und als ich das Stück Stoff dann aus meinem Wandschrank entfernte (und entstaubte) ahnte ich schon fürchterlichers…Die Probe aller Proben stand mir bevor – Stoffhosen lügen nicht, oder wie war das?! Seit Deutschland hab ich mich nicht mehr gewogen, und böse Zungen behauten ich hätte auf dem einen oder anderen Foto deutlich dicker ausgesehen…
Also, es führte kein Weg dran vorbei, ich musste mir den langen Weg durch die Hosenbeine bahnen, um den ultimaten Hüften-Fat-Check zu bestehen…Und siehe da? In der Hose hab ich noch den selben Blues, wie beim ersten Tragen auf der Soul Man Premiere 2004 😉 . Ihr könnt euer Geläster also wieder einstellen, ich werde euch nicht den Gefallen tun und mit 352oz mehr auf den Hüften nach Hause kommen :D.
Gut, nach dieser Erleichterung war ich dann auch irgendwann finally dressed, und meine Roommates und ich konnten den Weg zum Hyatt antreten. Zugegeben, es war ne nette Location, und anfänglich sah das Essens- und Getränke-Angebot auch noch recht vielversprechend aus…verschiedene Buffets sowie ne nette Auswahl an Bieren, Cocktails, Longdrings etc…und natürlich alles „for free“…kleiner Wehmutstrotopfen an der Sache: Die meisten aus meinem Department waren nicht anwesend, da 4 Leute gerade in Deutschland sind (inkl. meinem Chef Robert und Prabhu), so dass es sich mal wieder mehr auf die Intern-Crowd beschränkte…
Die ersten zwei Stunden vergingen recht schnell mit verschiedensten Speisen, Gesprächen und Drinks, und es war wirklich nett. Claw’s Freundin aus Vancouver ist auch gestern angekommen, so dass sich die Gruppe zumindest um ein neues Mitglied erweitert hat und ich sie kennenlernen durfte. „Dr. DJ“ versuchte sein bestes irgendwelche Siemensianer zum tanzen zu bewegen, aber ich weiß nicht ob es an der spießen Nerd-Crowd lag, oder an Dr. DJ himself, der mit ca. Mitte 50 un ner Musikauswahl wie meine MP3-Sammlung in den neunzigern aufwartete…
Egal, auch damit kamen wir noch zurecht, bis dann um 21.00 Uhr der Hammer kam. Die Bars machten dicht, und um 22.00 Uhr gehen komplett die Lichter aus (nicht meine 😉 )…Wooooww…nicht schlecht…Ich versteh nicht warum es hier so hart ist sich mal zu betrinken, aber wie Müller so schön schon in ner E-Mail bemerkte: Irgendwie trink ich hier nix…
Ab neun, also ca. nach zwei Stunden saßen wir also auf dem trockenen, und so konnte ich mich nicht mal Dr. DJ „schön“ trinken…um zehn war dann wirklich Schluss, ab nach Hause und here I am…eigentlich habe ich nicht mehr damit gerechnet nach der „Party“ noch in der Lage zu sein zu bloggen – aber manchmal kommt es wohl anders als man denkt 😉 . Der Event als solches hätte wirklich ganz nett werden können, aber so ein großes Bohei um nen 2.5 stündigen „Essenstreff“ zu machen find ich dann doch etwas überzogen. Also, an euch liebe TL/TK-Crew da draußen…die letzte Weihnachtsparty war definitiv besser, und ich denke auch dass ihr heute (?) nen lustigeren Abend hattet als ich 😉 ?! Zumindest hattet ihr nach 21.00 Uhr bestimmt noch Alkohol 😀 .
Um dem ganzen noch ne positive Note zu geben: Morgen steht eine neue Party an, und das könnte recht „interessant“ werden…Engadget, einer DER größten Blogs im WWW macht ne Party in NY…und es gibt ne Menge Giveaways, free food & drinks und bestimmt auch n paar interessante Leute zu treffen…Also, mal abwarten, aber ne kürzere „Party“ als heute wird es kaum werden 😉 .
Ich denke mal, as always – ich werde berichten…also dann bis zum WE (morgen letzter Arbeitstag bevor „2 weeks off!!“ )
Bye bye
G