Nov 03

Photoset: I ♥ NY

0:44 Uhr in Photosets Kommentare deaktiviert für Photoset: I ♥ NY

NY bei Nacht mit meinem 10-22mm.

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Nov 02

Leider konnte ich am Freitag auch nicht so lange schlafen wie ich es gerne gehabt hätte, da ich schon früher bei der Arbeit sein musste. Claw und ich wollten Prabhu & Katrin zum Flughafen fahren, und durften deshalb schon um 4 Siemens den verdienten Wochenend-Rücken kehren. Da Siemens das mit den Arbeitsstunden wohl recht genau nimmt, mussten wir die zwei Stunden morgens schon vorabeiten 🙁 .

Dank unserer genialen Planung waren Claw und ich nach dem Flughafen-Abstecher für alles bereit. Es war Freitag, es war Halloween, und wir waren sehr „close to NY“. Die anstehende Halloween-Parade konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen, da kam uns der Flughafen-Shuttledienst für Prabhu gerade recht. Wir hatten eigentlich vor gehabt in Newark ein Motelzimmer zu suchen damit wir nicht nachts den Weg nach Princeton antreten mussten, aber nach einem Blick ins Portomonaie haben wir uns dann doch für die günstigere Alternative entschieden. D.h. Auto in Newark abgestellt und für 2$ mit dem Path (so ne Art S-Bahn) in ner viertel Stunde rein ins „Vergnügen“.

Die Stadt war schon gerammelt voll (welch Überraschung 😉 ), und wir haben uns mit ca. 8$ das beschisstenste Kostüm gekauft was überhaupt zu finden war…eigentlich war es nicht mal ein Kostüm sondern eher n paar Einzelteile zu ner Story zusammengestrickt – aber Hauptsache man hatte was schlagfertiges zu erzählen 😉 . Claw war der Time-Stopper-Man (Ne Plastik-Uhr und ne Maske auf), und ich war einfach nur der „Man with a mask glowing stuff in my face“. Klingt blöd? War es auch! Der tolle „glowing stuff“ hat leider garnicht geleuchtet, deswegen musste ich meine Story dann in „man with a mask and white powder in my face“ umwandeln – war aber nicht wirklich dramatisch :-D. Ich erspare euch mal die Fotos – das sieht wirklich zu dämlich aus…

Gut, die Stadt war schon gerammelt voll, wir wollten dann n schönes Plätzchen für die Parade finden. Das war leider nicht möglich, alles war schon abgesperrt und überhaupt waren wir nach unserer Kostümsuche schon recht knapp mit der Zeit. Wir haben uns dann irgendwo reingequetscht – und diese Entscheidung war definitiv falsch! Alles war mit Drängel-Gittern abgesperrt, zu viele Menschen, es kam mir vor wie bei nem Sepultura-Konzert in der ersten Reihe…Alle blökten und schubsten rum, da war nicht viel mit „schön die Parade anschauen“…wäre alles nicht so schlimm gewesen – in etwa zu vergleichen mit dem Kölner Karneval – nur OHNE ALKOHOL…da es bei den tollen Amis verboten ist auf der Strasse zu trinken und es noch nicht mal Kamelle gab hatten wir dann nach ca. 45min im Menschen-Sandwich keine Lust mehr…da kam es wie gerufen dass irgendwelche Deppen sich mit den Cops anlegten, das Gitter aufbrachen und endlich alle Leute wie eine Viehherde in die Freiheit entlassen wurden. Die Parade hatte ich mir zwar anders vorgestellt, aber danach hatten wir wirklich keine Lust mehr auf nen weiteren Versuch. Auf der erreichten Weide trafen wir dann auf 2 Au-Pairs mit denen wir kurzzeitig ein wenig durch NY zogen. Für Claw und mich war es dann langsam an der Zeit nen Club zu suchen, und das ging sogar schneller als erwartet. Obwohl wir keinen Namen, Strasse oder sonst was wussten sind wir einfach mal losgestiefelt und relativ schnell fündig geworden. Das Pasha war für uns zumindest ein Begriff, aber nach der freundlichen 50$-Eintritt-Information auch ganz schnell wieder vergessen. Wir hatten dann Glück bei nem Landen namens Espace der sogar besser war als erwartet. „Nur“ 20$ Eintritt war ein Schnäppchen, aber die 5$ Garderobe sowie ca. 15$ für nen Gimmel Vodka-Redbull brachte uns nach 3 Minuten Aufenthalt dann wieder in die normale NewYorker Preisklasse…

Trotzdem, der Laden war in ganz nett – und überhaupt die Tatsache Halloween in NY in nem Club zu sein war schon großes Kino (ist nicht ganz eine Liga mit der LMH, Roonburg, Ding & Co 😉 )…wir hatten natürlich mit Abstand das dämlichste Kostüm, aber das störte uns nicht weiter…als ich mich auf der Tanzfläche so umguckte ist mir aber dann nochmals ein Licht aufgegangen…Wir waren so ziemlich die einzigen Typen zwischen mehr oder minder betrunkenen Barbies – und da viel mir ein was mein Chef mir mal über die Amis erzählt hatte. Hier ist die „Rollenverteilung“ noch ein wenig ausgeprägter als bei uns, und es scheint für nen Typen ziemlich untypisch zu sein zu tanzen (zumindest wenn er nicht total blau ist 😉 ). Überhaupt muss man hier als Mann am besten nen PickUp fahren, Football spielen und blöde Anmachsprüche reißen. Falls jemand nicht in dieses Bild passt gibt es hier die Frage „Is he gay or european?“. Ich bekam das an dem Abend zwar nicht zu hören, aber ich denke es ist (mal wieder) aufgefallen dass wir doch nicht aus NY kamen 😉 . Mal so am Rande: Selbst Prabhu und Claw finden es komisch dass ich lieber Tischtennis als Basketball spiele, auf den Toaster gehe und keine Horrorfilme gucke…andere Länder – andere Sitten, aber dieses „typisch Mann“-Bild geht mir ja in Deutschland schon ziemlich auf die Eier…

OK, weiter im Text…ansonsten war es eigentlich recht „normal“…die selbe Musik wie in Kölle, gemischtes Publikum, und auch sonst ist nicht weiter besonderes passiert. Als um ca. halb drei unsere finanziellen Rücklagen aufgebraucht waren haben wir uns dann auf den Heimweg gemacht. Nach diversen Bahn-Umsteige-Aktionen kamen wir dann irgendwann wieder in Newark am Auto an, und mussten „nur“ noch 30 Meilen nach Hause fahren…Gegen halb 6 hab ich dann endlich mein Bett gesehen…

Das wars dann…erstes Mal Party in NY – zugegeben, das ganze Bahn, Auto blabla ist ein wenig umständlich, aber immerhin noch „machbar“ (und dafür vom Transport wirklich günstig). Früher ist man auch 90min mit Zug & Bahn nach Kölle gefahen und hat sich nicht beschwert 😀 .

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Nov 02

Early worm part II

20:52 Uhr in Kleinigkeiten Kommentare deaktiviert für Early worm part II

Es war mal wieder so weit! Wie schon erwähnt sind die Tage von Mo-Fr nicht gerade mit spannenden Ereignissen gespickt – deshalb muss man (also ich) da selber ein wenig nachhelfen. Um nicht komplett dem Arbeitstrott zu verfallen hatte ich mich am Donnerstagmorgen wieder für ein „Shooting“ verabredet. Und nicht nur Vitorio und Chris waren dabei (beiden Intern-Kollegen), sondern auch geschätzte 300 Gänse wollten sich wohl nicht entgehen lassen wie ich in Eiseskälte meine 300mm schwinge 😉 .

Die Location war wieder ziemlich gut gewählt, obwohl wir nachher bei Google Maps noch bessere Foto-Stellen entdeckt haben. Für den einen oder anderen mag es vielleicht langsam langweilig werden immer „die gleichen“ Gänse und Seen auf meinen Pics zu sehen, aber für mich ist es zumindest eine Abwechslung zu meinem Siemens-Schreibtisch 😀 . Abgesehen davon bin ich ja noch in der Tele-Lernphase, wobei kleine fliegende Objekte bei Minusgraden und schlechten Lichtverhältnissen vielleicht nicht gerade die optimalen Trainigsbedingungen sind 😉 . Noch ein Grund warum es so viel Geflügel auf meinen Fotos gibt: Lange werde ich wohl nicht mehr die Möglichkeit dazu haben, weil die laut Insider-Informationen bald die Biege nach Mexiko machen…

Nun ja, es war mal wieder ganz nett, auch wenn mir nicht gerade das 1-Mio.$-Foto gelungen ist. Nach dem 1.5 stündigen Aufenthalt in der Kälte ist mir das Arbeiten ein wenig schwer gefallen, aber Reden kann ich ja glücklicher Weise auch wenn ich Müde bin 😉 . Abends gabs dann noch ein Abschieds-Dinner mit den üblichen Weggefähten, da Prabhu mit seiner Freundin 2 Wochen nach Deutschland & Italien in Urlaub fliegen. Danach bin ich dann sofort ins Bett gefallen und konnte dieses „aufregende Wochen-Ereignis“ nicht direkt in die weite Blogwelt verbreiten.

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Nov 02

Photoset: Early worm part II

20:35 Uhr in Photosets Kommentare deaktiviert für Photoset: Early worm part II

Morgens um 7 am Devils Brook (10-22 und 70-300 im Gepäck).

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Okt 29

Wollt ihr mal 25$ sehen? Bitte schön:

Für das gleiche Geld gibts auch ca. 4 Doppel-Whopper Sparmenüs – ich sags ja, die Spinnen die Amis 😉 . Dafür habe ich etwas gefunden was kein Doppel-Whopper der Welt zu bieten hat: Vollkornbrot!! Ich war heute auf der Suche nach einem Halloween-Kostüm, dabei habe ich mal einen neuen Supermarkt ausprobiert der mir von meinen Mitbewohnern empfohlen wurde. Ich dachte schon ich hätte Exkalibur gefunden als ich das Baguett-ähnliche Ding in den Händen hielt, aber beim Vollkornbrot war es dann um mich geschehen. Und das ist sogar noch „relativ“ günstig, nur 2.60$ für ein Paket. Schön, wieder ein Problem weniger für die nächsten Monate. Die Kostüm-Suche war weniger erfolgreich, auch wenn die meisten Läden voll mit irgendwelchem Kram sind…Wir überlegen noch wie unser Plan sein wird, falls alles glatt geht dürfen wir Freitags früher gehen und können an der Parade in Manhatten teilnehmen…

Gut, abgesehen davon ist nicht wirklich viel passiert – daher auch meine kurze Blog-Abstinenz…gestern hats geschneit (so wie ihr sehen konntet), aber auf Grund der wenigen Kommentare scheint euch das nicht wirklich gewundert/interessiert zu haben ;). Die Temperaturen werden zumindest langsam „ungemütlich“, und ich muss demnächst mal auf Winter-Shopping gehen wenn ich wieder n paar Dollar verdient habe (und nicht gerade auf irgendwelchen Trips unterwegs bin).

Auf der Arbeit gibts nen reinen Meeting-Marathon. Geschätzte 12 Stunden in den letzten 3 Tagen, da kommt schon einiges zusammen. Es werden Pläne geschmiedet, Whiteboards vollgeschmiert, Konzepte gemacht und später wieder verworfen, Workflows ausgearbeitet etc. etc…Eigentlich alles ganz nett – nur wie schon erwähnt, leider kann ich mich nicht ganz so stark einbringen wie ich es gerne hätte. Das Projekt geht in eine heiße Phase, und eigentlich ist es wie an der RWTH – die großen Ingenieure gegen die kleinen „Randgruppen“ wie z.B. die User-Experience-Abteilung…schön, immer in einer Minderheit gegen E-Techniker und Infos kämpfen zu müssen (ich glaub hier gibts keine Maschis) 😉 .

Gestern gabs nen 6 Stunden Vortrag von nem Big-Player aus unserem Projekt-Bereich…was ich verstanden habe war wirklich interessant – alles andere war zu starkes Fachgesimpel oder einfach zu schnell gesprochen 😉 . Interessant finde ich, dass man durch eine komplett neue Umgebung auch thematisch wirklich etwas dazulernt. Gebiete an die ich früher nicht mal gedacht habe bestimmen nun meinen Arbeitsablauf, man macht sich Gedanken über komplett neue Dinge und wundert sich dass man da nicht schon früher dran gedacht hat (weil es ja anscheinend ne Menge anderer Personen & Firmen tun). Das ist m.E. wirklich der Vorteil wenn man im „Research“ ist, da sind die Themen so up-to-date dass man durchaus etwas davon für sein „Weltwissen“ verarbeiten kann. Im Gegensatz zu ner Uni hat man hier anscheinend auch das Geld, selbst die „Randgruppen“ an den Projekten teilhaben zu lassen 😉 .

Was mir auch schon seit Tagen im Kopf herum schwirrt und ich bis jetzt versäumt habe zu bloggen: Der erste Monat ist rum! Zeit für ein kleines Zwischenfazit:

Ich bin schon einen Monat weg von allem was mir lieb ist – und die Zeit flog wirklich an mir vorbei…ok, ich hab noch n paar Tage vor mir, aber ich erkenne jetzt schon wie es die nächsten Wochen „wahrscheinlich“ laufen wird. Die größten aufregenden Momente habe ich wohl hinter mir, die gesamte Orga ist erledigt, ich kenne die Leute, die Arbeit, war in NY, hab auch sonst schon viel gesehen – alles weitere wird wohl nicht mehr so aufregend wie die vergangenen 30 Tage…trotzdem, ich bin noch recht zuversichtlich in den weiteren Monaten hier eine schöne Zeit zu verbringen. Die Highlights spielen sich voraussichtlich am WE ab, da in der Woche selten irgendwas „großes“ passiert. Klingt das zu negativ? Soll es nicht, aber trotzdem ist es seltsam wenn ich hier am PC sitze und das schreibe…es fühlt sich schon fast „normal“ an hier zu sein, abgesehen von den Leuten die mir fehlen ist es der „typische Alltag“ mit kleineren Überraschungen. Schade eigentlich, aber es ist wie bei nem Vorstellungsgespräch…im Vorfeld macht man sich Unmengen von Gedanken – und im Nachhinein war es dann garnicht so ne große Sache 😉 .

Gut, wie groß die Sache noch werden wird, dass wird sich noch heraus stellen, zumindest sollte ich mit Exkalibur an meiner Seite recht gut ausgerüstet sein 😉 .

Gruß an die Heimat

Bye bye
G

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Okt 28

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte 😉

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Okt 26

P.S. Bei den letzten drei Bildern – Gruß an den ISO-Wert und die JPG-Komprimierung…Ja, ich weiß, man sieht Artefakte, aber ich hatte keine Lust zu entrauschen…

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Okt 26

Sonntag

21:32 Uhr in Kleinigkeiten Kommentare deaktiviert für Sonntag

Nach der langen Party gestern habe ich dann heute versucht meinen Kater wegzuschlafen. Hat aber leider nicht geklappt, deshalb mussten 2 Aspirin, O-Saft und ein paar weitere Stunden Schlaf nachhelfen. So gegen 15 Uhr hab ich es dann aus dem Bett geschafft, und musste mich erst Mal drum kümmern wie ich zurück an mein Auto komme (das stand von gestern noch bei Prabhu in Plainsboro). Zum Glück hatte ich ihm nachts im betrunkenen Kopf meinen Schlüssel gegeben, so kamen wenige Minuten später zwei Autos mit Frodo, Aragorn und ähh „Freundin von Aragorn“ angefahren. Alle waren noch total im Eimer, wir einigten uns auf einen „Chill-out“-Tag und wir gingen wieder getrennte Wege. Die ursprüngliche NY-Planung war natürlich längst gestorben, trotzdem wollte ich den Tag nicht einfach so an mir vorüber ziehen lassen. Ich entschied mich für nen kurzen Abstecher zu nem Park den mir mein Vermieter empfohlen hatte.

Meine Cam war natürlich wieder dabei (diesmal nur mit Tele), leider wurde der anstehende Sonnenuntergang von Bäumen überschattet und auch sonst robbte ich ziemlich erfolglos durchs Unterholz. Es wollte mir einfach nix vor die Linse geraten was ansatzweise tele-geeignet wäre, nicht mal ne blöde Ente auf dem See war zu finden. Ich musste mich also vorerst mit Bäumen & Blättern zufrieden geben 😉 . Ich erinnerte mich an die „Chill-Out“-Pläne und setzte mich auf ne Bank am Ufer um noch ein wenig das schöne Wetter zu genießen. War wirklich (mal wieder) ein nettes Plätzchen, und genau das richtige nach der alkoholisierten Nacht.

Berg, Prohet blabla – auf jeden Fall hatte ich dann doch noch Glück mit ein paar Tieren 😀 .

WE ist jetz schon wieder vorüber, die Woche über soll es sonnig werden und nächstes WE regnen…na toll, dabei ist doch wieder NY geplant 😉 .

Gruß an alle, ich brauch jetzt noch ein wenig Erholung – ich bin einfach zu alt für sowas 😀 .

Bye bye
G

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Okt 26

Photoset: Samstag

21:12 Uhr in Photosets Kommentare deaktiviert für Photoset: Samstag

Ein wenig Uni – ein wenig Party…

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Okt 26

Samstag

20:56 Uhr in Kleinigkeiten Kommentare deaktiviert für Samstag

Puhh, schön wars – aber auch schön anstrengend. Das Wochenende war so umfangreich an kleinen Geschichten und Aktivitäten, dass ich es lieber mal auf zwei Postings verteile…

Nach einem ruhigen Freitagabend hatte ich mich Samstags mit Claw und Vitorio in Princeton verabredet. Wir wollten uns im universitätsinternen Museum eine Sonderausstellung eines Architekten (Frank Gehry) ansehen. Die Ausstellung war mehr oder minder interessant, das Museum hat mich dafür umso mehr beeindruckt. Wie muss es wohl sein, als Student ins eigene Museum zu gehen um sich an diversen Picassos, Monets & Co. neue kreative Anregungen zu holen?! Da weiß man wo die Studiengebühren hinwandern, viele der Gemälde waren aber auch Spenden von Ehemaligen. Das Beste an der Sache – alles „for free“, auch für Nicht-Princeton-Studenten.

Nach der ca. zweistündigen Tour wollen wir uns dann noch ein Gehry-Gebäude live in Princeton ansehen, was uns eine wirklich lustige Begegnung einbrachte. Das Gebäude war neu, bunt und schick, architektonisch auch recht beeindruckend – aber davon hab ich ja eher wenig Ahnung. Wir konnten uns es nicht nehmen lassen mal einen Blick in einen Vorlesungsraum zu werfen, traten in den stockdunklen Raum und suchten ne Weile nach dem Lichtschalter. Dabei machten wir eine nicht unerhebliche Menge Lärm, was uns aber auch nicht zum erwünschten Erfolg brachte. Also wieder raus, rein in den nächsten Eingang (des selben Raums) und wieder ne Weile im dunkeln an den Wänden entlang getappt. Claw war dann der glückliche Finder, und brachte Licht ins Dunkeln. Vor uns sahen wir plötzlich nicht nur (einen ziemlich gewöhnlichen) Vorlesungssaal, sondern auch ein Mädel was uns mit zerzaustem Haar und recht rotem Gesicht entgegen kam. Sie sagte drei Mal „sorry“ und verschwand so schnell wie möglich aus dem Raum. Ich checkte die Situation erst nicht, bis ich in ner Ecke des Raumes einen Typen sah der auch noch gerade dabei war an seinen Klamotten rumzufummeln 😉 . Denen war das wohl mehr peinlich als uns, trotzdem beendeten wir an dieser Stelle unsere Erkundungstour durch die Princetoner Räumlichkeiten…so viel also zu meiner ersten Begegnung mit den Elite-Studenten – die sogar noch ihren Sex in der Uni haben (wahrscheinlich um Zeit zu sparen 😀 ).

Nach nem schnellen Lunch gings dann nach Hause um mich schon Mal seelisch und körperlich auf die abendliche Party vorzubereiten. Nach diversen terminlichen Unstimmigkeiten ging es dann (nach ca. 2 Stunden Wartezeit für mich) ENDLICH um 1 zur Zieladresse. Meine Laune war zu dem Zeitpunkt ziemlich im Eimer, ich noch total nüchtern und eigentlich garnicht in der Stimmung. Das änderte sich recht schnell, als ich inmitten von 140 anderen Verrückten mit lauter Musik begleitet meinen ersten Whisky-Pur in der Hand hielt. Da wir erst recht spät ankamen waren die Mixgetränke zeitweise schon leer – ich bin dann aber recht fix auf Bier umstiegen 😉 . Immer wieder wahnsinnig zu beobachten, das diverse Interns ihr komplettes Haus oder Wohnung zur Verfügung Stellen, eine Facebook-Einladung an 1000 Leute schicken und dann mit ansehen müssen wie über 100 wildfremde Partypeople ihre Orgien feiern. Die Spielregeln waren die selben wie letzten Mal, nur mit wechselnden Kandidaten. Interns VS Au-Pairs, und dazwischen haben sich dann noch n paar Amis vermischt. Lustig (eng, und warm) wars, mittlerweile kenn ich auch schon diverse Leutchen, und nach dem ersten Krankenwagen und zweiten Polizei-Besuch im Haus war dann sowieso alles egal…So gegen 5 war dann aber genug, Claw war der Fahrer für heute Abend und brachte mich sogar noch mit nem frischen Quarter-Pounder with Cheese bis vor die Haustür…

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