Okt 12

Rats and deers

1:00 Uhr in Trips Kommentare deaktiviert für Rats and deers

So, da bin ich wieder. Nach einem 14-Stunden-Tag bin ich endlich wieder zu Hause angekommen.

Nachdem ich gestern Abend „nur“ ne Runde Billard spielen war (hm, so ohne Bier & Kippen macht Billard nur halb so viel Spaß 🙁 ) hatte ich dann heute wieder ein etwas strafferes Programm vor mir.

Nach einigen wenigen Stunden Schlaf bin ich (bei schönstem Wetter) nach Princeton gefahren, um meine Wishlist ein wenig zu dezimieren. Leider ist es nicht dazu gekommen, da dass schöne Canon 10-22mm zum einen nicht vorrätig war, und zum anderen doch teurer als erwartet. Also bin ich ohne Weitwinkel wieder abgedampft, was mich (auf Grund der bevorstehenden Planung) ein wenig verärgerte.

Weiter ging es nämlich mit einem Tagestripp nach NY, mit meinen zwei treuen Weggefährten Frodo und Aragorn Prabhu und Claw. Wir hatten die Wahl zwischen einem (Foto-)Sightseeing-Tagestrip, oder einen abendlichen Clubbing-Besuch im dort ansässigen Pacha. Auch ohne neues Objektiv und trotz wahnsinniger Lust auf Party habe ich wir uns für den Tagestripp entschieden.

Also wir nach 2.5 Stunden endlich am Ground Zero ankamen (diesmal haben wir den längeren aber günstigeren Weg gewählt) bekam ich in den folgenden Stunden ein ganz anderen Bild von NY zu Gesicht als vor zwei Wochen. Wir haben die großen Touri-Plätze ein wenig gemieden, sind durch Downtown Manhatten geschlendert, waren im Soho-Viertel unterwegs (Künstlerviertel), bis wir dann pünktlich zum Sonnenuntergang am Hafen ankamen. Von der ganzen NY-Hektik die ich beim ersten Trip mitbekam war garnichts zu spüren, alles war gechillt und sogar angenehm ruhig. Touris gabs natürlich trotzdem, aber die haben sich mehr in den 1000 Cafés und Restaurants anstatt zwischen den riesigen Hochhäusern verlaufen. Den Sonnenuntergang mit Blick auf Brooklyn zu erleben war ein schöner Moment, leider wäre ich lieber mit einer anderen Person da gewesen als mit Frodo und Aragorn. Die Momente abseits des Alltagsstesses kommen mir teilweise so unwirklich vor, als würde ich gerade selber auf mich herab gucken…

Nun ja, für die Außenstehenden müssen wir bestimmt ein lustiges Bild abgeben. Ein Asiate, ein Dunkelhäutiger und ein Europäer laufen wie (offensichtliche) Touris durch NY und versuchen dabei so „lässig“ wie möglich auszusehen 😉 .

Nach einigen Erholungsminuten und bei Einbruch der Dunkelheit gings dann zurück Richtung „Innenstadt“ um noch ein wenig shoppen zu gehen. Als wir nach weiteren 90 Minuten endlich am Objekt der Begierde (Century 21 – wohl irgend so ein „hipper“ und billiger Klamottenladen) ankamen, war ich so im Eimer dass ich aufs shoppen verzichtet habe (Fotorucksack sei Dank, die X Kilos die ganzem Meilen mit sich rumzuschleppen ist nicht so entspannend). Wir wollten übrigens zu Fuß gehen und nicht mit der Subway fahren, um (mal wieder) mehr von der Stadt zu sehen. Ich habs mir nach der „Wanderung“ dann lieber im Starbucks gemütlich gemacht und einige Ratten beobachtet die an einer Baustelle „gearbeitet“ haben 😉 . War auf jeden Fall die bessere Alternative, anstatt (wie die anderen) erfolglos zu versuchen meine Creditcard zu belasten…

Schwuppdiwupp gings dann zurück (zwei Stunden) – noch schnell einige Rehe von „meinem“ Feldweg verscheucht – and here I am 😉 . Wow, ist schon schön hier, so „auf dem Land“, aber ich kann nur sagen „I love NY“, und dabei habe ich bis jetzt nur einen Bruchteil davon gesehen. Wirklich eine beeindruckende Stadt, diesmal von einer ganz andere Seite…Nächste (oder übernächste ?!) Woche werde ich auf jeden Fall nachmal da sein, da ich einen Einführungstag von meinem Visa-Unternehmen habe. Montag ist übrigens Feiertag (Columbus Day), aber nicht für mich, da Siemens ja ein deutsches Unternehmen ist (interessant übrigens, dass wir dann aber bei deutschen Feiertagen wie am 3.10 gearbeitet haben). Kein Kommentar dazu – ich hab ja noch den Sonntag 😀 . Ich freue mich darauf, endlich mal auszuschlafen, nichts zu tun und einfach „keinen“ zu sehen…ich wollte noch ein wenig telefonieren, arbeiten, einkaufen und wenn ich ganz viel Lust & Zeit habe ne Single-Fotosession in Princeton starten (nein, ich will keine Singles fotografieren, sondern einfach nur alleine losziehen). Das Wetter soll auf jeden Fall wieder schön werden (wie die komplette letzte Woche auch), das muss man ja eigentlich ausnutzen. Das nächste verlängerte Wochenende ist auf jeden Fall Thanksgiving (Ende November) und die Planungen dazu laufen schon 😉 . Mal sehen welche „Idee“ das Rennen macht…

Oki Doki, ein neues Fotoset gibts jetzt auch noch – und dann sag ich mal wieder „Gute Nacht“!

Bye bye
G

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Okt 06

Thanks God it was Friday ;)

22:22 Uhr in Trips Kommentare deaktiviert für Thanks God it was Friday ;)

So, ein kleiner Rückblick über meine letzten Tage. Heute ist zwar schon wieder Montag, aber da ich die letzten Tage nur unterwegs war konnte ich ja nicht bloggen…Ich weiß schon garnicht mehr wo ich anfangen soll, aber ich versuche das einfach mal zu rekonstruieren.

Freitag nach der Arbeit war es endlich so weit, ich hab im Hotel meine Sachen zusammen gepackt, und bin so schnell wie möglich in „meine Bude“ gefahren. Schönes Gefühl, leider konnte ich das nicht allzu lange genießen. Es gab ne große Partyankündigung in Facebook, da wollte natürlich jeder hin, inkl. mir und meinen Mitinterns. Ich war auf alles gefasst, leider nicht auf eine Party wie sie „Aachen-typischer“ nicht hätte sein können 😉 . Ca. 150 Info- und E-Techniker Spacken treffen auf 20 (junge) Mädels, die aus Au-Pair-Gründen ihre Zeit in den USA verbringen und das alles natürlich total aufregend finden (also die Spacken, nicht USA 😉 ). Dazu noch eine Prise Hip-Hop, die üblichen „Man-bin-ich-besoffen“-Sprüche, und fertig ist die House-Party.

Naja, mal im Ernst, eigentlich war es recht „unterhaltsam“, mal davon abgesehen dass ich nichts trinken konnte weil ich noch nach Hause fahren musste und wir auch schon recht früh abgehauen sind, weil der Wecker ja schon um 6 geklingelt hat…Allein die Tatsache, dass der Gastgeber (auch ein Siemens-Praktikant) seine Bude ausräumt, nen DJ besorgt und über Facebook knapp 500 Leute einläd ist schon lustig ;-). Ansonsten war ich wieder einmal einer der Ältesten würd ich sagen, aber das bin ich mittlerweile ja (fast) schon gewohnt…Nach ein paar „Ja, ich bin ein neuer Intern“-Gespräche gings dann auch schon wieder nach Hause, um zumindest noch ein paar Stunden Schlaf zu bekommen.

Am nächsten Morgen dann früh raus, zu Prabruh gefahren, dann weitere 5 Leute getroffen (insgesamt 4x Siemens, 3x Au-Pair), und los gings mit 2 Autos nach Washington DC. Da es auf dem Weg lag, haben wir noch nen Zwischenstop in Baltimore gemacht und uns schnell den Hafen angesehen (nicht so wirklich aufregend). Bei traumhaftem Wetter dann irgendwann um die Mittagszeit in Washington angekommen – komisch dass man für 200 Meilen dann doch mal lässige 5 Stunden braucht 🙁 . Abgesehen vom 5$-Footlong-Sub haben wir uns erst Mal auf die Sehnswürdigkeiten gestürzt, anstatt ein Hotel zu suchen, aber das sollte laut Aussage „No problem“ sein…

Also, rein in die Stadt, ran ans Capitol, danach den „kurzen Weg“ zum Washington Monument (was jeder mit bestehender Bildungslücke spätestens aus Forest Gump kennt 😉 ), und zum Abschluss noch zum Lincoln Memorial. Ich erwähnte es ja schon, die Fusswege sind hier überall ein wenig länger, deshalb war nach dem Rückweg der Tag im warsten Sinne des Wortes schon „gelaufen“ 😉 .

Wir haben dann wirklich recht fix ein Motel gefunden, 2 Doppelzimmer für 7 Personen, auf Grund der King-Size-Betten hier war das auch alles mal wieder „no problem“ – ich hätte zwar lieber ein Bett für mich alleine gehabt, aber Asiaten aus Vancouver nehmen ja nicht so viel Platz weg 😉 . Das Motel war übrigens wirklich (mal wieder) wie in nem schlechtem Ami-Thriller. Ich guck mal ob ich ein Foto gemacht habe, dann bekommt ihr es im Fotoset zu sehen…

Der Abend war funny, nach nem Besuch bei nem Liquor-Store und so ner Art „Bestell-Service“ ließen wir die nächtlichen Stunden bei Pizza, Bier und Vodka ausklingen…Komisch, ab nem gewissen Pegel macht man sich wirklich keine Gedanken mehr über seine Englischkenntnisse – aus irgend einem Grund kann man sich dann plötzlich „stundenlang“ über die Geheimnisse der englischen Sprache unterhalten – z.B. ob es „I think so, too“, „I also think so“ oder „I think so, as well“ heißt… 😉 .

Irgendwann gegen 3 gingen (nach diversen neuen Erkenntnissen) bei mir und im Hotelzimmer die Lichter aus. Der Sonntag war dann recht entspannt, da für uns nur noch das weiße Haus auf dem Plan stand (alle „kleineren“ Sehnswürdigkeiten haben wir uns gespart). Um nach der Nacht zu Kräften zu kommen gings erst mal in ne ruhige Park-Gegend von Washington (shit, Namen vergessen), um uns dann dem wahrscheinlich zweitbekanntesten Haus der Welt (nach dem der Gebrüder Schockermöhle) zu nähern.

So spannend war es nicht, wir haben nicht mal Scharfschützen gesehen und uns schon überlegt, wie lange man wohl überleben würde wenn man über den Zaun klettert (wir schätzten auf unter 4 sec. , haben es aber nicht ausprobiert 🙂 ). Fotos gibts im folgenden Fotoset, mehr gibts dazu auch wirklich nicht zu sagen. N Haus mit nem Garten und n Zaun davor – that’s it!

Gut, nach weiteren 5 Stunden kam ich dann gegen 22.30 endlich wieder in meiner Bude an – und war froh nach den vorherigen 2 Nächten mal ein paar Stunden mehr Schlaf zu bekommen. Trotzdem hab ich mich heute nur mit Mühe und Not zur Arbeit geschleppt, meinen Kollegen erging es aber zum Glück nicht anders. War ein lustiges Wochenende, die nächsten Trips sind schon in Planung, aber das nächste WE wird wohl (hoffentlich) ein ruhiges sein.

Die Tage hier sind einfach (durch die Arbeit) viel zu kurz um noch irgendwas „großes“ zu unternehmen…irgendwann schaffe ich es vieleicht auch meinen Koffer in meinen schicken Wandschrank zu sortieren, oder mein Kühlschrank-Regal zu füllen…eins nach dem anderen, heute stand erst mal bloggen & skypen auf dem Plan 😉 .

Ein Gruß an euch da draussen – die nächste Story kommt bestimmt 😀

Bye bye
G

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Sep 27

So, wieder einen Tag „sinnvoll“ genutzt ;-).
Bin zum „Jersey Gardens“ Outlet gefahren und hab meiner Credit-Card ein wenig das Licht der Welt gezeigt. Anfangs tat ich mich noch etwas schwer, aber danach konnt ich kaum mehr aufhören ;-).

Die Ausbeute ist wie folgt:

  • Levis 569 (Loose Straight) – 34.95$
  • Levis 527 (Low Boot Cut) – 34.95$
  • Levis 527 (Low Boot Cut andere Waschung 🙂 ) – 34.95$
  • GAP Pulli Grau – 19.99$
  • Ecko Unltd. Pulli Weiß – 34.99$
  • DC Schuhe Braun – 69.99$
  • Nautica Jacke Braun/Blau – 59.99$
  • Wieder 100 Eindrücke, XXXXXL-Größen und die passenden Leute dazu gesehen zu haben – Priceless 😀

Das ganze in Bildern sieht dann so aus:

Das Einkaufszentrum war (wie zu erwarten) wirklich schon recht groß, und die Preise erfreulich billig. Ich wollte eigentlich noch mehr gekauft haben, aber ich kann ja nächste Woche nochmal losziehen ;). Trotzdem war das Vorhaben teilweise schwieriger als gedacht. Bei den Jeans gabs meistens nur alles ab Weite 34 (bis 42 !!) und dazu dann ne Minilänge von 32 oder so…Hallo? Und wo kaufen die großen, schlanken ein? Auch bei den Pullis gabs Größen…WOW, dafür muss man schon n paar Doppel Whopper verdrückt haben ;-). Ansonsten natürlich die gängigen Ami-Marken, Nike, Levis, GAP, Hilfiger & Co, und für deutsche Preisverhältnisse ziemlich traumhaft. Levis ab 25/30$, fette Winter-Timerlands für 70$ usw usw.

Zu meinen Käufen: Da ich mich in letzter Zeit mit genügend Spießer- Maschi- klassischer Kleidung eingedeckt habe, musste mal was „lockeres“ her. Ich will ja nicht ewig hier als Touri auffallen. Ich kaufte mir also zum ersten Mal seit ca. 15 Jahren wieder nen Kaputzenpulli (INSIDER: …und eine Frau die zwei Meter hinter mir ging mit ner Tüte aus der Porre rausguckte 😀 😀 😀 ) und noch ne paar andere lässige Teile. Wenn es mir nicht mehr gefällt kann ich ja wieder umswitchen – aber ohne Witz, ich glaub mit dem neuen Kram fall ich wirklich weniger auf ;-). Ich war schon kurz davor mir n paar Ed Hardy Shirts zu kaufen, aber das wäre glaub ich too much gewesen. Ich erkenn mich ja schon so kaum wieder im Spiegel :-D.

Abgesehen von meinen Einkäufen wieder ne Menge Erkenntnisse gewonnen 😉

  • nächstes Mal nehme ich auch meine 2 Liter Pepsi mit zum einkaufen
  • Pancake mit Ahornsirup zum Frühstück…daran muss ich mich auch noch gewöhnen 😉
  • das die Amis große Autobahnen haben ist ja bekannt – aber die gute Sache dabei ist auch noch, dass bei der Auffahrt Autos und LKWs getrennt werden. So haben Autos 3 Spuren, und LKWs auch 3, jeweils für beide Fahrtrichtungen macht das (mindestens) 12 Spuren :D. Nicht schlecht, oder 😉 ?!
  • So schön die Breite der Autobahnen auch sein mag, desto beschissener ist die Straßenführung + Beschilderung. Also echt – da könnte ich nen eigenen Blog drüber schreiben…hab mich natürlich wieder verfahren, aber „so einfach“ kommt man dann auch nicht zurück. Zum Glück half mir wieder ein freundlicher Ami der extra ein Stück vor mir her gefahren ist um mich zu lotsen. Um es kurz zu machen: Morgen kauf ich mir ein Navi. Es geht nicht anders – ich hab noch ne Menge Touren vor mir, da kann ich nicht immer mit meinem Google Maps Ausdruck rumgurken. Der hilft mir nämlich nicht wenn ich mich verfahre ;-).
  • Jeder der mich kennt weiß ja das ich Fast-Food echt gerne mag…aber Non-Stop kann ich das Zeug auch nicht essen…freu mich schon auf ne Küche mit was „gesundem“. Woooow…und wie die alle aussehen hier…Supersize Me ist echt nicht untertrieben. Ich glaub ohne Mäkes und BurgerKing würde die Hälfte der Bevölkerug hier nicht wissen was sie essen sollen (na gut, sie würden zu Wendys und Dunking Donuts gehen 😀 )…

So, gleich kommt das TV-Duell Obama VS. McCain. Mal sehen ob meine Englischkenntnisse dafür ausreichen. Gestern kam Letterman, da hat man erst mal gesehen wie Harald Schmidt den Typen 1:1 zu kopieren versucht…

That’s it – bis später vielleicht
Georg

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Sep 26

New York, New York

4:38 Uhr in Trips Kommentare deaktiviert für New York, New York

Da war er! Der Tag an dem ich nach NY komme! Hat 28 Jahre gedauert – ich kanns selber kaum glauben – aber es ist passiert ;-).
Nachdem ich dank Jetlag morgens um 6 relativ fit aus dem Bett kam hab ich mir nen fixen Plan gemacht und saß um 8 Uhr ohne Frühstück im Zug Richtung NY. Nach knapp ner Stunde war ich dann auch schon an der Penn Station angekommen. Ich hatte mir extra vorgenommen keinen konkreten Plan zu machen, und auch nicht mit der U-Bahn durch die Gegend zu fahren, sondern einfach „nur“ etwas durch die Straßen zu gehen, Häuser & Menschen zu sehen und mir keinen Stress zu machen…
Nun ja, „keinen Stress“ und New York ist glaub ich ein Widerspruch in sich, aber trotzdem war es einfach nur aufregend! Alles voller Menschen, Autos, Geräusche & Gerüche, man weiß garnicht wo man hinschauen soll – einfach die totale Reizüberflutung. Ich habe mich am Empire State Building vorbei Richtung Norden geschlagen, den Broadway entlang zum Times Square, am Rockefeller Center vorbei bis zum Central Parc. In diesen geschätzten zwei Stunden sammelt man wohl so so viele Impressionen wie in Erfstadt-Erp in zwei Jahren nicht ;-). Ich frage mich wie das wohl die Menschen wahrnehmen die da tagtäglich leben & arbeiten?!
Ich wollte „mal kurz“ durch den Central Parc schlendern, aber mit der Größenordnung hab ich mich dann wohl etwas verschätzt (dabei sollte ich es doch langsam wissen ;-)). Weitere zwei Stunden, einen Hot-Dog und ziemlich genau 37 Eichhörnchen später bin ich an der Ecke 65th Straße wieder auf die Häuserschluchten gestoßen. Wie ihr sehen könnt, hab ichs nicht allzu weit geschafft, aber das wird hoffentlich nicht mein letzter Besuch gewesen sein. Ne Stunde Runde im Central Parc joggen zu gehen gehört wohl zu den Dingen die wohl jeder im Leben mal machen sollte – mal sehen ob ich dazu komme ;-). In NY die Orientierung zu behalten ist dank des Blocks-Aufbaus wirklich total easy, abgesehen vom Central Parc…

Naja, nachdem ich mich also durchs Unterholz geschlagen hatte und wieder festen (Beton-)Boden unter den Füßen spürte bin ich in etwa den selben Weg wieder zurück gegangen, mit „kurzen“ Abstechern in den M&Ms-Store, ins Macy’s (größtes Kaufhaus der Welt), Virgin-Superstore u.a.

Danach war ich wirklich ziemlich im Eimer, und war froh den Rückweg per Zug antreten zu können. Das war genau die Richtige Dosis New York, mal sehen was nächstes Mal ansteht. Genug zu sehen gibt es ja noch ;-). Einziger Wehmutstropfen: Grauer Himmel und zu wenig Weitwinkel (und manchmal auch Tele). Die Fotos sind leider nicht so schön geworden (siehe unten unter Fotosets) wie die Bilder in meinem Kopf, aber das ist ja nicht mein Problem :-D. Naja, daran lässt sich ja auch noch arbeiten…

Die lustigsten Erkenntnisse in Kürze, mir fallen langsam die Augen zu. Wollte mal einen Outlet ansteuern und was einkaufen…

  • BHs scheinen in NY nicht bei allen Frauen so angesagt zu sein 😉 ?!
  • Sonnenbrillen bei schlechtem Wetter dafür umso mehr 🙂
  • Sensorflecken auf der Cam sollte man VOR einen Trip nach NY entfernen um nicht alle dunklen Stellen in Photoshop rausfummeln zu müssen 🙁
  • Zugfahrkarten werden hier nicht einfach gestempelt, sondern während der Fahrt in ne Schlaufe am Sitz gesteckt. Irgendwann werden die dann rausgenommen – aber hinter das System bin ich noch nicht gekommen
  • Die Dame an der Zug-Information konnte mir nicht sagen auf welchem Gleis der Zug einfährt…das wird wohl „spontan“ entschieden
  • Parken scheint hier auch recht günstig zu sein. 4$ für nen ganzen Tag am Princeton-Bahnhof, dafür gabs in Koppenhagen gerade mal 5min ;-).
  • Einfach bei Mäkes mal den Motor an lassen und essen gehen…muss ich auch nicht verstehen warum manche das hier so machen?!

Gruß an alle & ne gute Nacht
Georg

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Sep 24

Ein recht anstrengender, aber aufregender und wahrscheinlich unvergesslicher Tag geht zu Ende. Da ich seit heute morgen um 8 auf den Beinen bin mache ich es kurz und falle dann nur noch tot ins Bett…
Der Flug war angenehmer als ich dachte. Nachdem ich recht schnell & leicht durch den üblichen Sicherheitskram durch bin und es dann mit leichter Verzögerung zum Boarding kam, war ich geistig immer noch völlig umnachtet. Glücklicherweise hatte ich nette Sitznachbarn, und ansonsten hat die Board-Crew sich auch alle gefühlten 15min genötigt gefühlt uns mit irgend etwas zu bespaßen (nur am Brandy ist es dann gescheitert (Gruß an Florian falls du das hier liest ;-)). Nach dem obligatorischen Filmchen („LasVegas“, nicht zu empfehlen) und ein paar Minuten Verspätung durch die AirForce One (oder irgend nem anderen VIP-Flieger) durfte ich dann auch endlich auf amerikanischen Boden…Das die Amis echt einen an der Klatsche haben mit ihren Sicherheitsbestimmungen wurde heute dann nur noch weiter bestätigt. Ca. ne dreiviertel Stunde ging für irgend nen Sicherheitscheck drauf, wieder schön mit Fingerprints und Foto von ner Logitech-Webcam ;). Glücklicherweise kam der Koffer sofort nach der Sicherheitskontrolle direkt in meine Arme geflogen, so dass mir langsam bewusst wurde das ich es ja bald „geschafft“ hatte….naja, denkste, wäre ja auch zu einfach gewesen. Die letzte Zollkontrolle passierte ich auch noch mit der gespielten Leichtigkeit eines US Bürgers, zumindest bis ich mich fragte warum ich eigentlich gestern bis spät in die Nacht meinen ganzen Lappi leer geräumt hatte, und jetzt hier so ziemlich mit 0 von knapp 160 GB MP3’s und sonstigen Programmen sitze wenn das anscheinend doch keinen interessiert?! Also, alle Aufregung umsonst – weiter im Plan…Das Shuttle zum Newark Airport hatte ich auf Grund der diversen Checks verpasst, das Nächste ließ knapp 1.5 Stunden auf sich warten…war nervig, dafür gabs wieder neue Kontakte in Form von ner Schwedischen Austauschstudentin (ist jetzt kein Scherz ;-)) und eine wahnsinnige Harakiri-Fahrt mit nem Jamaikanischen Fahren der gekonnt durch die NewYorker Stadtautobahnen (oder waren es nur Umgehungsstrassen?!) geheizt ist…Danach war ich dann wirklich fast (oderz zumindest „nahe“) am Ziel. Leider hat sich dann auch das noch ein wenig verzögert, da ich mit dem Intern „Chris“ca. 1,5 Stunden durch die Gegend gefahren bin (für ca. 30km bis zum Hotel 😉 ). Er sich auch nicht so aus (was bei der Schilderführung hier kein Wunder ist) und wir haben uns einige Male verfahren…

Egal – ich habs geschafft – jetzt bin ich hier, Ortszeit 11.00 Uhr (aber eigentlich schon nach 5) und Zeit für mich ins Bett zu gehen. Morgen ist ein neuer Tag, mal sehen was da so geht…

Grüße aus Princeton – meine erste Nacht in Amiland für das nächste halbe Jahr…
Georg

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