Thanks God it was Friday ;)
So, ein kleiner Rückblick über meine letzten Tage. Heute ist zwar schon wieder Montag, aber da ich die letzten Tage nur unterwegs war konnte ich ja nicht bloggen…Ich weiß schon garnicht mehr wo ich anfangen soll, aber ich versuche das einfach mal zu rekonstruieren.
Freitag nach der Arbeit war es endlich so weit, ich hab im Hotel meine Sachen zusammen gepackt, und bin so schnell wie möglich in „meine Bude“ gefahren. Schönes Gefühl, leider konnte ich das nicht allzu lange genießen. Es gab ne große Partyankündigung in Facebook, da wollte natürlich jeder hin, inkl. mir und meinen Mitinterns. Ich war auf alles gefasst, leider nicht auf eine Party wie sie „Aachen-typischer“ nicht hätte sein können 😉 . Ca. 150 Info- und E-Techniker Spacken treffen auf 20 (junge) Mädels, die aus Au-Pair-Gründen ihre Zeit in den USA verbringen und das alles natürlich total aufregend finden (also die Spacken, nicht USA 😉 ). Dazu noch eine Prise Hip-Hop, die üblichen „Man-bin-ich-besoffen“-Sprüche, und fertig ist die House-Party.
Naja, mal im Ernst, eigentlich war es recht „unterhaltsam“, mal davon abgesehen dass ich nichts trinken konnte weil ich noch nach Hause fahren musste und wir auch schon recht früh abgehauen sind, weil der Wecker ja schon um 6 geklingelt hat…Allein die Tatsache, dass der Gastgeber (auch ein Siemens-Praktikant) seine Bude ausräumt, nen DJ besorgt und über Facebook knapp 500 Leute einläd ist schon lustig ;-). Ansonsten war ich wieder einmal einer der Ältesten würd ich sagen, aber das bin ich mittlerweile ja (fast) schon gewohnt…Nach ein paar „Ja, ich bin ein neuer Intern“-Gespräche gings dann auch schon wieder nach Hause, um zumindest noch ein paar Stunden Schlaf zu bekommen.
Am nächsten Morgen dann früh raus, zu Prabruh gefahren, dann weitere 5 Leute getroffen (insgesamt 4x Siemens, 3x Au-Pair), und los gings mit 2 Autos nach Washington DC. Da es auf dem Weg lag, haben wir noch nen Zwischenstop in Baltimore gemacht und uns schnell den Hafen angesehen (nicht so wirklich aufregend). Bei traumhaftem Wetter dann irgendwann um die Mittagszeit in Washington angekommen – komisch dass man für 200 Meilen dann doch mal lässige 5 Stunden braucht 🙁 . Abgesehen vom 5$-Footlong-Sub haben wir uns erst Mal auf die Sehnswürdigkeiten gestürzt, anstatt ein Hotel zu suchen, aber das sollte laut Aussage „No problem“ sein…
Also, rein in die Stadt, ran ans Capitol, danach den „kurzen Weg“ zum Washington Monument (was jeder mit bestehender Bildungslücke spätestens aus Forest Gump kennt 😉 ), und zum Abschluss noch zum Lincoln Memorial. Ich erwähnte es ja schon, die Fusswege sind hier überall ein wenig länger, deshalb war nach dem Rückweg der Tag im warsten Sinne des Wortes schon „gelaufen“ 😉 .
Wir haben dann wirklich recht fix ein Motel gefunden, 2 Doppelzimmer für 7 Personen, auf Grund der King-Size-Betten hier war das auch alles mal wieder „no problem“ – ich hätte zwar lieber ein Bett für mich alleine gehabt, aber Asiaten aus Vancouver nehmen ja nicht so viel Platz weg 😉 . Das Motel war übrigens wirklich (mal wieder) wie in nem schlechtem Ami-Thriller. Ich guck mal ob ich ein Foto gemacht habe, dann bekommt ihr es im Fotoset zu sehen…
Der Abend war funny, nach nem Besuch bei nem Liquor-Store und so ner Art „Bestell-Service“ ließen wir die nächtlichen Stunden bei Pizza, Bier und Vodka ausklingen…Komisch, ab nem gewissen Pegel macht man sich wirklich keine Gedanken mehr über seine Englischkenntnisse – aus irgend einem Grund kann man sich dann plötzlich „stundenlang“ über die Geheimnisse der englischen Sprache unterhalten – z.B. ob es „I think so, too“, „I also think so“ oder „I think so, as well“ heißt… 😉 .
Irgendwann gegen 3 gingen (nach diversen neuen Erkenntnissen) bei mir und im Hotelzimmer die Lichter aus. Der Sonntag war dann recht entspannt, da für uns nur noch das weiße Haus auf dem Plan stand (alle „kleineren“ Sehnswürdigkeiten haben wir uns gespart). Um nach der Nacht zu Kräften zu kommen gings erst mal in ne ruhige Park-Gegend von Washington (shit, Namen vergessen), um uns dann dem wahrscheinlich zweitbekanntesten Haus der Welt (nach dem der Gebrüder Schockermöhle) zu nähern.
So spannend war es nicht, wir haben nicht mal Scharfschützen gesehen und uns schon überlegt, wie lange man wohl überleben würde wenn man über den Zaun klettert (wir schätzten auf unter 4 sec. , haben es aber nicht ausprobiert 🙂 ). Fotos gibts im folgenden Fotoset, mehr gibts dazu auch wirklich nicht zu sagen. N Haus mit nem Garten und n Zaun davor – that’s it!
Gut, nach weiteren 5 Stunden kam ich dann gegen 22.30 endlich wieder in meiner Bude an – und war froh nach den vorherigen 2 Nächten mal ein paar Stunden mehr Schlaf zu bekommen. Trotzdem hab ich mich heute nur mit Mühe und Not zur Arbeit geschleppt, meinen Kollegen erging es aber zum Glück nicht anders. War ein lustiges Wochenende, die nächsten Trips sind schon in Planung, aber das nächste WE wird wohl (hoffentlich) ein ruhiges sein.
Die Tage hier sind einfach (durch die Arbeit) viel zu kurz um noch irgendwas „großes“ zu unternehmen…irgendwann schaffe ich es vieleicht auch meinen Koffer in meinen schicken Wandschrank zu sortieren, oder mein Kühlschrank-Regal zu füllen…eins nach dem anderen, heute stand erst mal bloggen & skypen auf dem Plan 😉 .
Ein Gruß an euch da draussen – die nächste Story kommt bestimmt 😀
Bye bye
G
