Big business
Die Ereignisse übersteigen leider die Zeit die ich habe um das alles hier im Blog nieder zu schreiben. Deshalb muss ich mich manchmal wohl mit einer „Kurzversion“ begnügen, bzw. nicht ganz so wichtige Geschehnisse einfach übergehen.
Die gute Nachricht vorweg: Heute habe ich keinen PC geschrottet, das war ja schonmal ein Fortschritt zu gestern 😉 .Für die neuen Interns gab es heute einen 3-Stunden-Vortrag über diverse Sicherheitsvorschriften bzw. die 200 Policys die Siemens hat. Interessant, denn eigentlich darf man GARNICHTS, sonst wird man sofort entlassen 😀 . Hier ist wirklich ALLES verschlüsselt bzw. muss gut „versteckt“ werden. Angefangen natürlich von E-Mails, über Festplatten (was mir gestern zum Verhängnis wurde), bis hin zu ausdrucken, wem man was erzählt, wie man seinen Schreibtisch hinterlässt, wo man arbeiten darf etc. etc.
Abgesehen von der Paranoia die so ein großes Unternehmen wohl an den Tag legen muss fand ich es recht interessant, da sich dahinter ja ein rieeeesiger Adminstrations-Aufwand befinden muss. Naja, bei den Projekten gehts ja auch um ein paar Euro 😉 .
Danach durfte ich meinen Rechner konfigurieren, und auch da ist mir wieder das „Big business“ aufgefallen. Toll, alles geht ja sowas von automatisch, dass sieht bei ner Heim-Installation auch anders aus. Sämtliche Daten kommen vom Netzwerk, beim User ist alles gleich vorinstalliert, inkl. Outlook, Adressbücher, Mailverteiler & Co. Ist schon ne tolle Sache, auch wenn man da mit seinem wahnsinnigen Computerwissen nicht unbedingt punkten kann…
Abgesehen davon war heute nicht mehr viel los, ich hatte nämlich wieder einen Wohnungstermin. Die Bude war wirklich schlecht (ohne Küche, Mikrowelle & Kühlschrank auf dem Zimmer etc…) – das wird wohl also auch nix werden. Ich hoffe immer noch auf Wohnung Zimmer No.1 von Montag, aber da siehts aus diversen Gründen auch nicht mehr so rosig aus. Egal, ich suche weiter, bis zum WE will ich eigentlich ne feste Bleibe haben.
Eine für mich sehr erfreuliche Nachricht war, dass ich von 2 Kollegen abends zum Essen eingeladen wurde. Juhuu, endlich „social contacts“ 😀 . Also, nach der Wohnungsbesichtigung – raus aus den Seglerschuhen, rein in die Baggies und ab gings zu Prabhu & Claw (oder so ähnlich, auf jeden Fall Inder & Chinese)…erst mal zum Liquor-Store ein paar Bier als „Gastgeschenk“ besorgt, und dann in die Wohnung des besagten Kollegen – die wie sich heraus stellte eigentlich nur aus nem 42 Zoll-Plasma-TV bestand 😀 . Egal, es gab Nudeln, ein paar Gespräche über alles was mein Englisch so zu bieten hatte und danach wurden die Karten ausgepackt. Wieder „Big business“ – Poker stand auf dem Programm wo ich das erste Spiel auch gleich Mal zu meinen Gunsten entschied (und mir somit schon Mal die ersten Sympathien einheimste 😉 ). „Zufällig“ hatte ich noch meine Kamera dabei, auch ein Vorteil wie sich heraus stellte, da die beiden Kollegen sich auch dafür interessierten und in naher Zukunft wiederum zufällig genau mein Objektiv kaufen wollten.
So, aber kann mir jemand spontan sagen was „Brennweite, Blende, Belichtungszeit und „Wo ist denn deine Abblendtaste“ auf englisch heißt 😉 . Ich konnte es nicht, trotzdem haben wir uns verstanden…
So far, so good…der Abend war nett, wohl auch für die anderen, da sie mich gleich gefragt haben ob ich nicht Lust hätte übers WE an ihrer geplanten Tour nach Washington teilzunehmen (von Samstag bis Sonntag). Klar würde ich gerne, vorerst muss ich hier ne Unterkunft finden, otherwise I have a problem 😉 .
OK, es wird Zeit für mich – mal sehen was es morgen so gibt…
Bye bye
Georg
Erkenntnis: Die Aufzüge beginnen hier mit Stockwerk „1“ (für Erdgeschoss). Das erklärt warum ich 5min im Aufzug stand und nach der Taste „E“ (oder vergleichbarem) gesucht habe…

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