Okt 25

Morgens gegen 7 an nem Kanal in der Nähe von Princeton. Diesmal im Gepäck, mein neues 10-22 und 70-300 IS. Das ganze war für mich mehr ein „Testdrive“ anstatt eine klare Vorgehensweise, so neues Equipment muss ja erst Mal ausgiebig unter die Lupe genommen werden…Wirklich, ganz andere Perspektiven und Blickwinkel – aber mir hats Spaß gemacht, das ist die Hauptsache 😀 .

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Okt 25

Early worm catches the bird ;)

0:48 Uhr in Kleinigkeiten Kommentare deaktiviert für Early worm catches the bird ;)

„What the hell am I doing here?!“, dachte ich mir zumindest als heute Morgen um halb sechs der Wecker geklingelt hat. Ich war auf jeden Fall der Wurm – das stand jetzt schon fest, aber selbst der muss ja irgend einen Grund haben um diese „unstudentische Zeit“ aus dem Bett zu kommen.

Und den hatte ich! Was kann es anderes sein als mein neues „Weihnachts- und Geburtstagsgeschenk“ zu testen…Vitorio, ein brasilianischer Mitpraktikant von mir ist auch sehr fotointeressiert – und so kamen wir beide auf die Idee mit der „Sunrise-Session“…

Ich federte also mehr oder weniger wurmartig aus meinem Bett, (sprang durchs Hauptportal 😀 ) unter die Dusche und ab gings Richtung Siemens. Von da dann (immer noch im Dunkeln) weiter zu einer Art „Fluss/See/Damm/Kanal“-Whatever in der Nähe.

Schön war es da, und verdammt kalt. Bei ca. -2 Grad haben wir dann fröstelnd unsere Speicherkarten vollgeballert. Was dabei herausgekommen ist gibts (wie immer) im anschließenden Fotoset. Trotzdem hat so eine kalte, dunkle und herbstliche Morgenstimmung schon wirklich ihr eigenes Flair…An das ganze Weitwinkel-Tele-Gedöhns muss ich mir wirklich noch gewöhnen, anders gesagt – da ist noch Potential vorhanden 😀 (oder: ich brauch einfach noch mehr Übung^^). Nächstes Mal entscheide ich mich lieber für eine Linse, anstatt 3x das Glas zu wechseln und dabei die Besten Momente zu verpassen…Aber beim ersten Mal kommt dann natürlich doch eher das Spielkind durch…

2 Stunden, 700 Fotos und zwei abgefrorene Hände später (wir haben uns die Handschuhe geteilt, so hatte jeder wenigstens noch eine warme Hand für den Auslöser 😉 ) gings dann nach nem kurzen Bäckerei-Abstecher zurück zu Siemens. Mir war nach dem „Event“ zwar nicht nach arbeiten zu Mute, aber ich wurde ja nicht vor die Wahl gestellt 😉 …also gings dann mal wieder los…Kaffee, Brainstorming, Kaffee, Konzepte, Kaffee, Prototyping, Lunch, Mountain Dew, Prototyping, Meeting, Cola, Nachbesprechung, Zugabe – und Verbeugung 😀 .

Also eigentlich alles wie immer, und „wie immer“ hatte ich wieder manche filmreife Situationen…das müsstet ihr wirklich sehen – ein 5-Mann-Meeting, 2 Inder, 2 Chinesen und ich…manchmal frage ich mir wirklich wo die „verstecke Kamera“ ist, aber bis jetzt kam sie noch nicht hinterm Schreibtisch hervor…Alle schwaden mit ihren unterschiedlichen Akzenten vor sich her (mich eingeschlossen), und nach 1.5 Stunden Meeting kommt dann endlich ein Pseudo-Schlusspunkt. Da saß ich nun ich armer Wurm und war so klug als wie zuvor 😉 .

Ich habe ja eine neue Theorie des „Kompetenzverlustes“ aufgestellt. Für mich ist es teilweise echt ne Menge „blabla“ (also eigentlich wie in KoWi 😀 ), und nur zu gerne würde ich „als Vermittler“ (ok, ich habs versucht zu vermeiden, aber hier kommt das Wort: Schnittstelle 😉 ) fungieren und versuchen das Ganze um eine Stunde zu dezimieren. Leider hat man da wirklich ein sprachliches Handicap, und damit steh ich ggf. nicht alleine da. Wenn so viele verschiedene Kulturen und sprachlich heterogene Gruppen aufeinander treffen und versuchen sich auf einer Sprache auszutauschen, da entstehen meines Erachtens unweigerlich irgendwelche „Probleme“. Manchmal dauert es Ewig detailreiche oder komplexere Sachverhalte zu vermitteln, da alles auf den kleinsten gemeinsamen Nenner gebracht werden muss – und das geht einfach in einer Nicht-Muttersprache nicht so schnell, gut oder präzise wie (bei mir) in Deutsch. Andere Kleinigkeiten, Einschübe oder Anmerkungen lasse ich hier auch gerne mal unter den Tisch fallen, da es entweder zu lange dauern würde oder es mir zu müßig ist jeden Gehirnfurz in 5 minütigem Drum-Herum-Laberei zu erklären…Alles in Allem ist immer noch genügend Gesprächsstoff vorhanden, trotzdem fühle ich mich manchmal wie geknebelt wenn ich meine Gedanken nicht in Worte fassen kann oder will…

Gut, so viel also zu meinem kurzen Abstecher in die Arbeitswelt…egal, jetzt ist Wochenende und das sieht auch schon wieder recht vielversprechend aus…Morgen gibts in Princeton irgend ne Kunst-Designausstellung zu der ich wahrscheinlich hingehen werde (wenns mit meinen Skype-Terminen klappt). Weiter gehts am Abend mit ner Intern-(AuPair)-Party…

Wenn ich Sonntag dann nicht komplett im Eimer bin gehts dann wahrscheinlich wieder nach NY…Egal wie gut (oder schlecht) die Party ist – mein Alkoholpegel wird wohl proportional dazu steigen…d.h. ich mache es davon abhängig wann die Polizei kommt und die Party auflöst (das ist hier wohl Standard 😉 ).

So, nach nem 19 Stundentag muss der Wurm jetzt mal ins Bett.

Bye bye
G

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