Belohnung!
Ich habs getan! Und das gleich zwei Mal…Nein, nicht das was ihr jetzt denkt đ …
Ich konnte es nicht weiter mit ansehen, dass der Euro-Kurs immer weiter sinkt, und so habe ich kurzer Hand zu meiner Credit-Card gegriffen und war mal kurz „shoppen“ (virtuell versteht sich).
DAS ist dabei heraus gekommen:
FĂŒr alle die es interessiert: Das absolut geniale Canon 10-22 (3.5-4.5) Weitwinkel und das (auch recht gute) Canon 70-300 IS (4.0-5.6) Tele. War eigentlich „fast geschenkt“ (wo ist der Kopfschuss-Smiley ?!) – da konnte ich nicht anders đ . AuĂerdem, wie schon erwĂ€hnt, besser jetzt als in ein paar Monaten kaufen, einerseits wegen des Dollars, andererseits wegen der diversen Trips die an den WEs noch so anstehen…
Durch Zufall sind sie beide auch noch am selben Tag zu Siemens geliefert worden – somit ist heute wirklich im warsten Sinne des Wortes „Weihnachten und Geburtstag zusammen“ đ .
Jetzt bin ich zumindest gut gerĂŒstet fĂŒr die „meisten“ Situationen (hat jemand zufĂ€llig n Manfrotto-Carbon-Stativ mit 3-Wege-Neiger zuviel đ ) – fragt sich nur ob ich immer Lust habe meine ca. 10kg Fototasche mit mir rumzuschleppen…aber sowas nimmt man(n) ja gerne in Kauf wenn am Ende des Tages dabei ein paar schicke Fotos bei rumkommen (und ihr seid natĂŒrlich exklusiv dabei đ ).
Nun ja, ich habe mich heute zumindest gefreut wie ein kleines Kind auf seine LEGO-Eisenbahn Playstation – auĂerdem muss man sich ja auch mal selber „was gönnen“ (schön, wie man selber sein Gewissen bereinigen kann đ ). Ich habe den ersten Monat schon fast erfolgreich gemeistert, und das ich diesen Augenblick hier und jetzt so erleben kann – das ist schon einen Asbach Uralt wert…oder auch mal 2 Canon Objektive…
Gestern im Zug nach NY hatte ich eine wirklich seltsame „Eingebung“. Zum ersten Mal ist mir bewusst geworden, dass zu Hause in Aachen die Uni wieder losgegangen ist, alles seinen „normalen Weg“ geht und meine Kommilitonen irgendwo zwischen Hörn, Pontstrasse und KĂĄrman abhĂ€ngen…Ich bin nicht dabei, ich war auf dem Weg nach NY, und hab mit dem ganzen Unikram mal fĂŒr 6 Monate nix am Hut. Ich fand es erstaunlich, dass mir dieser Gedanke nicht schon frĂŒher gekommen ist, aber da ist mir wirklich aufgefallen dass ich weg bin – und das sich natĂŒrlich nicht nur bei mir tĂ€glich irgendwelche „KuriositĂ€ten“ ergeben, sondern auch ca. 8000km entfernt einiges abspielt was ich leider komplett verpasse đ .
Klar, Aachen find ich scheiĂe, das ist wohl kein Geheimnis – und bei diesem Gedanken „zufĂ€llig“ auf dem Weg nach NY zu sein (anstatt auf der Popel-Pont abzuhĂ€ngen) zauberte mir schon ein LĂ€cheln ins Gesicht…aber es geht ja weniger um den StĂ€dte-Vergleich, als um die Leute und das Leben was man damit verbindet…Ganz abgesehen von Freundin und Familie habe ich mich gefragt, was fĂŒr schwachsinnige Vorlesungs-MONOloge ich wohl verpasse (und mich mit Stephan drĂŒber beömmel – Jung, wir brauchen das MEHRWERT-T-Shirt đ ), oder was fĂŒr kuriose Spiegel-Online-BĂŒro-DIAloge an mir vorĂŒber ziehen (ne Korre, ich geb dir 6 Monate Vorsprung đ ). Einen Trost hat das Ganze…gute Partys werde ich in AC wohl nicht verpassen đ .
Eine weitere Erkenntnis habe ich auch schon in nur 3 Wochen Arbeitsalltag bekommen. Ich werde das/die letze(n) Semester noch versuchen zu genieĂen đ . Oder anders gesagt: Mo-Fr. 9-18 Uhr arbeiten ist ziemlich doof đ . Ich fĂŒhle mich fĂŒnf Jahre zurĂŒck versetzt, als ich in guten alten Agenturzeiten mich stĂ€ndig auf den Freitagnachmittag gefreut habe. Diese Denkweise hat wĂ€hrend des Studiums so weit ausgesetzt, dass man zeitweise garnicht mehr wusste welcher Wochentag ist (warum denn auch?!). Tja, der Kalender im Kopf ist zurĂŒck – genauso wie die Hoffnung auf den Freitag…
In diesem Sinne – eine gute Nacht, denn morgen ist schon Donnerstag đ .
Bye bye
G



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