Okt 08

Trotz Alecs Ratschlag, mich vom Finanzmarkt fern zu halten habe ich heute zumindest mal meine Debit-Card in Emfang nehmen dürfen 😉 . Jetzt kann ich also ganz lässig (wie 99% der Amis hier) überall meine Karte zücken und muss mich nicht mehr mit dem Papiergeld herum schlagen. OK, das konnte ich zwar auch schon vorher, aber mit ner deutschen Karte fällt man ja doch wieder gleich als Touri auf 😉 . Es ist wirklich unglaublich was hier alles mit Karte bezahlt wird. Selbst für den 99c Coffee bemühen sich die meisten Amis nicht den 1$-Schein aus der Tasche zu holen, sondern bezahlen lieber mit Plastik. So viel zu den „little differences“ 😉 .

Abgesehen davon, dass man wirklich keine Kostenkontrolle mehr hat und keinen blassen Schimmer davon, wie es auf dem Konto so aussieht ist es wirklich eine praktische Angelegenheit. Diesen Schimmer sollte man hier aber gut im Auge behalten, da 1 Tag Überziehungszinsen mal lässige 30$ kosten (kein Wunder dass die so auf ihren „700 Billion Dollar Bailout“ kommen 😀 ).

Ganz im Gegensatz zum High-Tech-Plastik scheinen hier Schecks noch ein gängiges Zahlungsmittel zu sein. Bei der Kontoeröffnung bekommt man erst mal ein lustiges Büchlein, in dem man dann fleißig Zahlen eintragen kann um anderen damit eine Freunde zu machen (z.B. dem Vermieter). Warum die Überweisung sich bis hierhin noch nicht durchgesetzt verstehe ich zwar nicht, aber ich wollte mich ja anpassen 😀 .

Ich habe übrigens mit Schrecken festgestellt, dass der Euro-Kurs „nur“ noch bei 1.36 liegt, das könnte meine Wishlist-Einkäufe um ein paar Euros teurer machen…mein erstes „Gehalt“ geht leider für die Security-Deposit + Miete drauf, aber so langsam wollte ich mal shoppen gehen, sonst kann ich mein Weitwinkel gleich in der Tasche lassen wenn ich schon alle Städte besichtigt habe…

Des Weiteren bin ich gerade am Versuch gescheitert eine Auslandsüberweisung zu tätigen. Hat sich schon jemals einer das Online-Portal der KSK angesehen (Könnte man eigentlich wieder nen Usability-Eintrag draus machen 😉 )?! Nachdem ich mich mit IBAN, SWIFT & Co. vertraut gemacht hatte – und mir schon wie ein halber Bankkaufmann vorkam – scheiterte es dann an den „gesichteten Möglichkeiten“ (wie damals im DING 😀 ). Also ich seh da wirklich nur normale Überweisungen und Europa-Zeugs, oder ich bin mit den Finanzgeschäften schlichtweg überfordert. Nicht weiter schlimm, mir wurde sowieso geraten auf die Überweisung zu verzichten, da diese ggf. mehr kostet als am Schalter Geld zu ziehen und dieses dann wieder einzuzahlen.

Wo wir gerade noch beim Thema Geld sind. Die Levis-Jeans bekommt man hier zwar für 30$ hinterher geschmissen, dafür muss man im Supermarkt umso mehr Geld lassen. Mein gestriger Einkauf (die Nudeln liegen mir jetzt noch schwer im Magen) hat mich mal um lässige 100$ erleichtert, und das waren gerade mal die notwendigsten Lebensmittel für ca. 3 Tage (ok, abgesehen von den 30 Dosen Budweiser, aber man muss ja auch mal repräsentieren falls mal Besuch kommt (schon wieder ein Insider 😀 ) ).

Was lernen wir daraus? Weniger essen – mehr Klamotten kaufen. Gut, ich werde mal schauen wie sich das in die Tat umsetzen lässt…

Abgesehen von nem langen Arbeitstag (bis halb 8 ) war heute nicht mehr viel los, morgen wollten wir (Prabhu, Claw und ich) uns abends vielleicht nochmal auf n Diner & Bier treffen. Mal sehen obs klappt.

CU und ne gute Nacht
G

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Okt 08

Satt!

0:55 Uhr in Kleinigkeiten Kommentare deaktiviert für Satt!

Computer-Logbuch Tag 13 nach der großen Abreise!

Heute habe ich mal wieder einen kleinen „Meilenstein“ passiert…mein erstes „selbst gekochtes“ Essen in meiner neuen Wohung. Gut, es hat nur für ein paar Nudeln gereicht – aber selten habe ich mich auf auf das italienische Nationalgericht so gefreut wie heute! Mir kommt es wie eine halbe Ewigkeit vor, dass in in Aachen meine Pastateller geschwungen habe, und heute versuche ich schon (als wenn es selbstverständlich wäre) auf irgend eine Art und Weise sinnvoll die XXL-Portionen einzuteilen.

Leckers wars, und in der Zwischenzeit hat sogar der Inhalt meines Koffers den Weg in den Wandschrank gefunden. Jetzt ist alles „schön ordentlich“, ich war auch kurz davor euch mal eine kurze Wohnungsführung zu geben, aber damit warte ich besser bis es wieder hell ist. Da ich in den letzten Tagen so gut wie nie bei Tageslicht hier bin, muss dieses Vorhaben wohl noch bis zum Wochenende warten.

So langsam merke ich, dass ich die Situation hier begreife, bzw. mich mit den Umständen und der Umgebung anfreunde. Die 1000 „little differences“ verschwinden langsam in den Alltag, und trotzdem kann ich immer noch nicht glauben dass ich noch das ganze halbe Jahr vor mir habe. Mir würde es jetzt schon reichen (wenn es um die Eindrücke geht), obwohl ich erst ca. 2 Wochen hier bin. Ich glaube ich habe schon ne Menge gelernt und gesehen und kann mir noch garnicht vorstellen dass es noch die nächsten Monate so weiter geht.

Naja, ich werde es ja sehen (und ihr wohl auch 😉 ), aber jetzt brauche ich mal wieder ein paar Stunden Schlaf.

Bye bye
G

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Okt 06
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Okt 06

Thanks God it was Friday ;)

22:22 Uhr in Trips Kommentare deaktiviert für Thanks God it was Friday ;)

So, ein kleiner Rückblick über meine letzten Tage. Heute ist zwar schon wieder Montag, aber da ich die letzten Tage nur unterwegs war konnte ich ja nicht bloggen…Ich weiß schon garnicht mehr wo ich anfangen soll, aber ich versuche das einfach mal zu rekonstruieren.

Freitag nach der Arbeit war es endlich so weit, ich hab im Hotel meine Sachen zusammen gepackt, und bin so schnell wie möglich in „meine Bude“ gefahren. Schönes Gefühl, leider konnte ich das nicht allzu lange genießen. Es gab ne große Partyankündigung in Facebook, da wollte natürlich jeder hin, inkl. mir und meinen Mitinterns. Ich war auf alles gefasst, leider nicht auf eine Party wie sie „Aachen-typischer“ nicht hätte sein können 😉 . Ca. 150 Info- und E-Techniker Spacken treffen auf 20 (junge) Mädels, die aus Au-Pair-Gründen ihre Zeit in den USA verbringen und das alles natürlich total aufregend finden (also die Spacken, nicht USA 😉 ). Dazu noch eine Prise Hip-Hop, die üblichen „Man-bin-ich-besoffen“-Sprüche, und fertig ist die House-Party.

Naja, mal im Ernst, eigentlich war es recht „unterhaltsam“, mal davon abgesehen dass ich nichts trinken konnte weil ich noch nach Hause fahren musste und wir auch schon recht früh abgehauen sind, weil der Wecker ja schon um 6 geklingelt hat…Allein die Tatsache, dass der Gastgeber (auch ein Siemens-Praktikant) seine Bude ausräumt, nen DJ besorgt und über Facebook knapp 500 Leute einläd ist schon lustig ;-). Ansonsten war ich wieder einmal einer der Ältesten würd ich sagen, aber das bin ich mittlerweile ja (fast) schon gewohnt…Nach ein paar „Ja, ich bin ein neuer Intern“-Gespräche gings dann auch schon wieder nach Hause, um zumindest noch ein paar Stunden Schlaf zu bekommen.

Am nächsten Morgen dann früh raus, zu Prabruh gefahren, dann weitere 5 Leute getroffen (insgesamt 4x Siemens, 3x Au-Pair), und los gings mit 2 Autos nach Washington DC. Da es auf dem Weg lag, haben wir noch nen Zwischenstop in Baltimore gemacht und uns schnell den Hafen angesehen (nicht so wirklich aufregend). Bei traumhaftem Wetter dann irgendwann um die Mittagszeit in Washington angekommen – komisch dass man für 200 Meilen dann doch mal lässige 5 Stunden braucht 🙁 . Abgesehen vom 5$-Footlong-Sub haben wir uns erst Mal auf die Sehnswürdigkeiten gestürzt, anstatt ein Hotel zu suchen, aber das sollte laut Aussage „No problem“ sein…

Also, rein in die Stadt, ran ans Capitol, danach den „kurzen Weg“ zum Washington Monument (was jeder mit bestehender Bildungslücke spätestens aus Forest Gump kennt 😉 ), und zum Abschluss noch zum Lincoln Memorial. Ich erwähnte es ja schon, die Fusswege sind hier überall ein wenig länger, deshalb war nach dem Rückweg der Tag im warsten Sinne des Wortes schon „gelaufen“ 😉 .

Wir haben dann wirklich recht fix ein Motel gefunden, 2 Doppelzimmer für 7 Personen, auf Grund der King-Size-Betten hier war das auch alles mal wieder „no problem“ – ich hätte zwar lieber ein Bett für mich alleine gehabt, aber Asiaten aus Vancouver nehmen ja nicht so viel Platz weg 😉 . Das Motel war übrigens wirklich (mal wieder) wie in nem schlechtem Ami-Thriller. Ich guck mal ob ich ein Foto gemacht habe, dann bekommt ihr es im Fotoset zu sehen…

Der Abend war funny, nach nem Besuch bei nem Liquor-Store und so ner Art „Bestell-Service“ ließen wir die nächtlichen Stunden bei Pizza, Bier und Vodka ausklingen…Komisch, ab nem gewissen Pegel macht man sich wirklich keine Gedanken mehr über seine Englischkenntnisse – aus irgend einem Grund kann man sich dann plötzlich „stundenlang“ über die Geheimnisse der englischen Sprache unterhalten – z.B. ob es „I think so, too“, „I also think so“ oder „I think so, as well“ heißt… 😉 .

Irgendwann gegen 3 gingen (nach diversen neuen Erkenntnissen) bei mir und im Hotelzimmer die Lichter aus. Der Sonntag war dann recht entspannt, da für uns nur noch das weiße Haus auf dem Plan stand (alle „kleineren“ Sehnswürdigkeiten haben wir uns gespart). Um nach der Nacht zu Kräften zu kommen gings erst mal in ne ruhige Park-Gegend von Washington (shit, Namen vergessen), um uns dann dem wahrscheinlich zweitbekanntesten Haus der Welt (nach dem der Gebrüder Schockermöhle) zu nähern.

So spannend war es nicht, wir haben nicht mal Scharfschützen gesehen und uns schon überlegt, wie lange man wohl überleben würde wenn man über den Zaun klettert (wir schätzten auf unter 4 sec. , haben es aber nicht ausprobiert 🙂 ). Fotos gibts im folgenden Fotoset, mehr gibts dazu auch wirklich nicht zu sagen. N Haus mit nem Garten und n Zaun davor – that’s it!

Gut, nach weiteren 5 Stunden kam ich dann gegen 22.30 endlich wieder in meiner Bude an – und war froh nach den vorherigen 2 Nächten mal ein paar Stunden mehr Schlaf zu bekommen. Trotzdem hab ich mich heute nur mit Mühe und Not zur Arbeit geschleppt, meinen Kollegen erging es aber zum Glück nicht anders. War ein lustiges Wochenende, die nächsten Trips sind schon in Planung, aber das nächste WE wird wohl (hoffentlich) ein ruhiges sein.

Die Tage hier sind einfach (durch die Arbeit) viel zu kurz um noch irgendwas „großes“ zu unternehmen…irgendwann schaffe ich es vieleicht auch meinen Koffer in meinen schicken Wandschrank zu sortieren, oder mein Kühlschrank-Regal zu füllen…eins nach dem anderen, heute stand erst mal bloggen & skypen auf dem Plan 😉 .

Ein Gruß an euch da draussen – die nächste Story kommt bestimmt 😀

Bye bye
G

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Okt 04

My 2 cents

2:05 Uhr in Kleinigkeiten Kommentare deaktiviert für My 2 cents

Ich machs kurz. Wir haben 2 Uhr, in 4 Stunden muss ich wieder aufstehen und nach Washington fahren. Das wird die erste Nacht (oder besser: die ersten paar Stunden im Bett) in meiner neuen Wohnung.

War eben noch auf meiner ersten Party, der Bericht darüber folgt wohl Sonntag oder Montag. Bis dahin versuch ich mal n paar schicke Pics zu machen von dem nächsten Städte-Trip.

Schönen Gruß an alle
G

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Okt 02

Es ist mittlerweile ca. 6 Jahre her, da hab ich (damals noch mit Esther) einen Rosamunde Pilcher Film gesehen, er hieß „Die blauen und die grauen Tage„, und handelte von einer alten Frau die an Alzheimer erkrankt war und jeweils die guten Tage mit Blau, und die schlechten Tage mit Grau betitelt hat. Aus irgend einem Grund ist mir dieser (schlechte) Film in Erinnerung geblieben, und heute musste ich mal wieder daran denken!

Der heutige Tag ist für mich SOWAS VON BLAU, das kann man sich garnicht vorstellen 😉 . Ich berichtete schon über meine schnellen Stimmungswechsel, aber vielleicht liegt es auch einfach daran dass heute mal so ziemlich alles gut geklappt hat.

Angefangen hat das Ganze mit nem recht interessanten Arbeitstag. Ich wurde in ein Projekt integriegt, durfte gleich schon an Meetings teilnehmen wo ich dann auch sofort versucht habe mein Wissen in die Welt zu tragen. Das kam recht gut an, dauert hörte ich „good point, good point“, was mir dann auch das Gefühl gab doch mal etwas in der Uni gelernt zu haben 😀 . Weiter ging es mit nem Mittagessen mit meinen Kollegen von gestern, was sich auch als recht unterhaltsam heraus stellte und sogar nur zum Teil aus Fastfood bestand…

Danach noch „schnell“ eine Prepaid-Card besorgt – und das Beste kommt zum Schluss: Ich hab ne Bude gefunden!!! Nachdem ich die erste Besichtigung des heutigen Abends wieder so schnell wie möglich verlassen hatte gings zu meinem zweiten Versuch von heute, und der war es dann (endlich)!

Ich kam da an, wir haben uns von Anfang an gut verstanden, das Haus war supi, die Lage auch gut und der Preis sogar noch ziemlich „günstig“ (wenn man bei 600$ für ein Zimmer von günstig sprechen kann 😉 ).

Falls ihr einen Blick drauf werfen wollt, bitte schön, hier oder hier 😀 .

Meine neue Adresse lautet ab morgen (glaub ich zumindest):

99 Major Rd
Monmouth Junction
NJ 08852

Zu Siemens sind es ca. 10 km, alles andere somit auch recht zentral und trotzdem eine ruhige Lage direkt am Wald gelegen (also eigentlich alles so wie in Erp 😀 ). Das Haus ist zweigeteilt, in dem einen Teil wohnen die Vermieter (noch nicht kennengelernt), im anderen Teil (mit seperatem Eingang) meine zwei Mitbewohner und ich. King-Size-Bett, große Küche (inkl. Spülmaschine 😀 ), großes Wohnzimmer, 2 Bäder, (wirklich) High-Speed-Internet, Waschmaschine, Trocker, ne große Terasse und auch sonst alles was das Herz begehrt (ich spar mit jetzt mal den Kommentar mit den Schwedinnen 😉 )…das Haus hat sogar nen Pool, könnte bei den Temeraturen aber ein wenig kalt werden 😉 .

Einziger „Nachteil“ (wenn man es denn so bezeichnen will) – meine Mitbewohner sind Deutsche. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen so wenig Zeit wie möglich mit „Landsleuten“ zu verbringen, aber darauf wollte ich nun keine Rücksicht mehr nehmen (die Zeit im Hotel wurde nämlich langsam knapp). Alles hat so gut gepasst, und da ich im Büro und bei sonstigen Trips auch dauert Englisch spreche sollte es an meinen sprachlichen Fortschritten eigentlich nicht scheitern.

Morgen ziehe ich ein, zu Oswin und Florian, die auch beide in meinem Alter sind und nach diversen Siemens Praktika nun bei Siemens fest angestellt sind.

Das wird lustig, ich freu mich, und durch den schnellein Einzug kanns am WE mit meinen anderen Kollegen auch auf den Trip nach Washinton gehen :-D.

OK Leute, alles wird gut (bis auf meine Kreditkarten-Abrechnung 😉 )!

Bye bye
G

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Okt 02

So, das wäre auch erledigt!

Ich bin stolzer Besitzer einer AT&T Prepaid-Karte ;-). Falls sich also jetzt jemand berufen fühlt mit mir ein paar nette Worte zu wechseln, so kann er das tun.

Meine Nummer ist: (+1) 609-558-3879

Laut dieser Internetseite kostet es ca. 70c die Minute…nicht gerade ein Schnäppchen, aber was will man bei 8000km schon erwarten 😉 . Keine Ahnung ob ich noch Folgekosten tragen muss, aber das werde ich ja sehen.

Interesting Feature! Nachdem ich meine neue Karte ins Handy eingelegt habe, war plötzlich die komplette Menüstruktur auf Englisch. Dass solche Informationen auf der Karte abgelegt werden wusste ich bis dato auch noch nicht.

Beschissenes Feature! Hab extra mein altes Handy inkl. Ladegerät mitgenommen – aber aus irgend einem Grund wird er Akku nicht geladen…entweder ist mein Ladegerät im Eimer, oder das 4 Jahre alte Handy kommt mit den anderen Stromspannungen nicht klar. Ich werde versuchen mir ein billiges Neues zu kaufen, ansonsten ist meine deutsche Nummer erst mal stillgelegt.

So, ich muss wieder los mir ne Bude ansehen…

Hear you later 😀
G

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Okt 02

Big business

0:27 Uhr in Kleinigkeiten Kommentare deaktiviert für Big business

Die Ereignisse übersteigen leider die Zeit die ich habe um das alles hier im Blog nieder zu schreiben. Deshalb muss ich mich manchmal wohl mit einer „Kurzversion“ begnügen, bzw. nicht ganz so wichtige Geschehnisse einfach übergehen.

Die gute Nachricht vorweg: Heute habe ich keinen PC geschrottet, das war ja schonmal ein Fortschritt zu gestern 😉 .Für die neuen Interns gab es heute einen 3-Stunden-Vortrag über diverse Sicherheitsvorschriften bzw. die 200 Policys die Siemens hat. Interessant, denn eigentlich darf man GARNICHTS, sonst wird man sofort entlassen 😀 . Hier ist wirklich ALLES verschlüsselt bzw. muss gut „versteckt“ werden. Angefangen natürlich von E-Mails, über Festplatten (was mir gestern zum Verhängnis wurde), bis hin zu ausdrucken, wem man was erzählt, wie man seinen Schreibtisch hinterlässt, wo man arbeiten darf etc. etc.

Abgesehen von der Paranoia die so ein großes Unternehmen wohl an den Tag legen muss fand ich es recht interessant, da sich dahinter ja ein rieeeesiger Adminstrations-Aufwand befinden muss. Naja, bei den Projekten gehts ja auch um ein paar Euro 😉 .

Danach durfte ich meinen Rechner konfigurieren, und auch da ist mir wieder das „Big business“ aufgefallen. Toll, alles geht ja sowas von automatisch, dass sieht bei ner Heim-Installation auch anders aus. Sämtliche Daten kommen vom Netzwerk, beim User ist alles gleich vorinstalliert, inkl. Outlook, Adressbücher, Mailverteiler & Co. Ist schon ne tolle Sache, auch wenn man da mit seinem wahnsinnigen Computerwissen nicht unbedingt punkten kann…
Abgesehen davon war heute nicht mehr viel los, ich hatte nämlich wieder einen Wohnungstermin. Die Bude war wirklich schlecht (ohne Küche, Mikrowelle & Kühlschrank auf dem Zimmer etc…) – das wird wohl also auch nix werden. Ich hoffe immer noch auf Wohnung Zimmer No.1 von Montag, aber da siehts aus diversen Gründen auch nicht mehr so rosig aus. Egal, ich suche weiter, bis zum WE will ich eigentlich ne feste Bleibe haben.

Eine für mich sehr erfreuliche Nachricht war, dass ich von 2 Kollegen abends zum Essen eingeladen wurde. Juhuu, endlich „social contacts“ 😀 . Also, nach der Wohnungsbesichtigung – raus aus den Seglerschuhen, rein in die Baggies und ab gings zu Prabhu & Claw (oder so ähnlich, auf jeden Fall Inder & Chinese)…erst mal zum Liquor-Store ein paar Bier als „Gastgeschenk“ besorgt, und dann in die Wohnung des besagten Kollegen – die wie sich heraus stellte eigentlich nur aus nem 42 Zoll-Plasma-TV bestand 😀 . Egal, es gab Nudeln, ein paar Gespräche über alles was mein Englisch so zu bieten hatte und danach wurden die Karten ausgepackt. Wieder „Big business“ – Poker stand auf dem Programm wo ich das erste Spiel auch gleich Mal zu meinen Gunsten entschied (und mir somit schon Mal die ersten Sympathien einheimste 😉 ). „Zufällig“ hatte ich noch meine Kamera dabei, auch ein Vorteil wie sich heraus stellte, da die beiden Kollegen sich auch dafür interessierten und in naher Zukunft wiederum zufällig genau mein Objektiv kaufen wollten.

So, aber kann mir jemand spontan sagen was „Brennweite, Blende, Belichtungszeit und „Wo ist denn deine Abblendtaste“ auf englisch heißt 😉 . Ich konnte es nicht, trotzdem haben wir uns verstanden…

So far, so good…der Abend war nett, wohl auch für die anderen, da sie mich gleich gefragt haben ob ich nicht Lust hätte übers WE an ihrer geplanten Tour nach Washington teilzunehmen (von Samstag bis Sonntag). Klar würde ich gerne, vorerst muss ich hier ne Unterkunft finden, otherwise I have a problem 😉 .

OK, es wird Zeit für mich – mal sehen was es morgen so gibt…

Bye bye
Georg

Erkenntnis: Die Aufzüge beginnen hier mit Stockwerk „1“ (für Erdgeschoss). Das erklärt warum ich 5min im Aufzug stand und nach der Taste „E“ (oder vergleichbarem) gesucht habe…

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Okt 01

19:32 Uhr in Kleinigkeiten Kommentare deaktiviert für …

Keine Zeit zum bloggen, bin von meinen Mitpraktikanten zum essen eingeladen worden. Mal sehen what goes 😉 .

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